Smoothie Maker im Überblick

Smoothie Maker sind Mixer, die speziell für die Zube­reitung von Smoothies geeignet sind. Sie sind darauf spezia­lisiert, feste Zutaten wie Früchte, Gemüse, Blattgrün oder auch Eiswürfel so fein zu pürieren, also “smooth”, so dass man keine Fest­partikel mehr schmeckt. Bei allen Smoothie Makern handelt es sich in der Regel um Stand­mixer, die einen stationären Motor­block haben, auf den man den Mix­behälter bzw. den Mixbecher aufsetzt. Die Preis­spanne für Privat­haushalte reicht von 20 Euro bis 1.000 Euro. Genauso breit, wie die Preis­spanne, streut auch die Qualität sowie die Fähigkeit, feste Zutaten wirklich fein zu pürieren. Was einen guten Smoothie Maker aus­zeichnet und worauf Du beim Kauf achten solltest, erfährst Du hier:

Überblick

Was kann ein Smoothie Maker zubereiten?

Zu den typischen Zubereitungen eines Smoothie Makers gehören natürlich Smoothies, also Mix­getränke aus Obst, Blattgrün und Wasser. Zu den möglichen Smoothie-Zutaten, die wir hier aus­führlich vorstellen, gehören:

  • Apfel
  • Ananas
  • Birne
  • Banane
  • Melone
  • Beeren, wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Heidel­beeren, etc.
  • Khaki oder auch Sharon genannt
  • Granatapfelkerne
  • Pflaumen
  • Mandarinen
  • Mango
  • Clementinen
  • Orangen
  • Zitronen
  • Limetten
  • Yuzu
Frucht Smoothie und Grüne Smoothies im Smoothie Maker zubereiten

Gerade bei Grünen Smoothies kommen dann noch Blätter hinzu:

  • Wildkräuter, wie Giersch, Schafgarbe, (Spitz-)wegerich, Gundermann, Löwenzahn, Brennessel
  • (Baby-)Spinat
  • Pak Choi
  • Feldsalat
  • Postelein
  • Endiviensalat
  • Bataviasalat
  • Römersalat oder auch Romanasalat genannt
  • Eichblattsalat
  • Chicorée
  • Radicchio
  • Kopfsalat
  • Rucola
  • Kohlsorten wie Grünkohl, Spitzkohl, Schwarzkohl

Neben den frischen “festen” Zutaten gehört auch immer Flüssig­keit dazu. Das einfachste ist Wasser, wobei wir aus gesundheit­lichen Gründen immer zu gefiltertem Wasser raten. Alter­nativ oder ergänzend können auch frisch gepresste Säfte (z.B. von Orangen) oder wasser­reiche Früchte, wie Melonen verwendet werden. Da Säfte aus dem Regal erhitzt sind und damit ein Großteil der für die leichte Verdauung wertvollen Enzyme fehlt, raten wir immer zu frischen Früchten.

Für die frische Zubereitung eines Smoothies gibt man alle Zutaten in den Mix­behälter und startet den Mix­vorgang. Viele einfache Modelle haben nur eine Geschwindig­keits­stufe, mit der die maximale Drehzahl des Smoothie Makers ein­gestellt wird und auf der die Smoothie-Zubereitung erfolgt. Je schneller die Messer drehen, desto feiner und cremiger wird nämlich der Smoothie. Natürlich haben auch andere Faktoren wesent­lichen Einfluss auf die Feinheit und den Geschmack des selbst gemachten Smoothies, darauf gehen wir weiter unten ein.

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Was kann ein Smoothie Maker außer Smoothies zubereiten?

Ein Smoothie Maker kann natürlich auch für andere Formen von Flüssig­zube­reitungen ein­gesetzt werden. So können Nahrungs­ergänzungs­mittel in Pulver­form wunderbar in Wasser gelöst werden und zwar ohne lästige Klumpen­bildung trotz langem Umrühren. Auch lassen sich Protein Shakes einfach mit einem Smoothie Maker zubereiten. Je nach Wunsch und Vorliebe können die Pulver natürlich auch mit frischen Früchten gemischt werden. Ein leistungs­starker Smoothie Maker lässt sich aber noch für viele weitere Zube­reitungen in der Küche einsetzen wie z.B. Suppen, gesunde Nicecream, Apfelmus, Hummus oder auch Pestos und Dips.

Suppe, Nicecream oder Apfelmus im Smoothie Maker zubereiten

Da alle Smoothie Maker in der Regel Plastik­teile verbaut haben, die mit dem Behälter­inhalt in Kontakt kommen, ist hier auf eine moderate Temperatur zu achten. Achte hierbei auf die zulässige Höchst­temperatur, die der Hersteller angibt! Je nach Modell, kann sich nämlich das Mixgut beim Mixen durch die Reibung weiter erhitzen, insbesondere wenn fettige Zutaten verwendet werden, so dass man ein paar Grad Puffer einrechnen sollte (Fett gibt Hitze nicht so schnell ab, sondern speichert sie). Ein hoch­wertiger Smoothie Maker hält den Smoothie während des Mix­vorgangs lange kühl, auch bei hoher Geschwindig­keit. Dafür sorgt eine durch­dachte Wärme­abfuhr des Stand­mixers.

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Welche Smoothie Maker Modelle gibt es?

Mixerart To-Go-Mixer Küchenmixer Hochleistungsmixer
  To-Go-Mixer Nutribullet WMF Kult pro Power Standmixer Vitamix Creations
Zubereitungs­menge bis 600 ml bis 2 Liter bis 2 Liter
Pro Kompakte Maße;
Einfache Bedienung
Preis-/Leistung kann sich je nach Modell stark unterscheiden Maximale Zerkleinerung möglich je nach Modell
Contra Ungeeignete Behälterform um maximale Zerkleinerung zu erreichen Braucht aufgrund der Größe seinen festen Platz in der Küche Braucht aufgrund der Größe seinen festen Platz auf der Küchenplatte
Preisspanne 20 - 250 EUR 30 - 250 EUR 90 - 2.000 EUR

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Zurecht kann man sich über große Preis­spannen wundern, allerdings unter­scheiden sich die Modelle nicht nur optisch erheblich, wie man am To-Go-Mixer sehen kann, sondern vor allem in der Feinheit des Pürier­grades. Die Einschätzung, was sich “unter der Haube” an Technik befindet und wie der Behälter einzu­schätzen ist, dürfte den un­informierten Laien aller­dings schnell überfordern. Wir gehen daher auf die wichtigsten Einfluss­faktoren ein, die für ein faserfreies Mix­ergebnis sorgen:

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Worauf achten beim Smoothie-Maker-Kauf?

Zunächst möchten wir an dieser Stelle grob aussortieren: Die To-Go-Mixer sehen zwar auf den Fotos sehr praktisch aus, weil man quasi in der Trink­flasche mixt, allerdings sollte man hier keinen feinen Pürier­grad erwarten. Durch das Mixen im Trink­becher kann keine Luft entweichen, wenn sich die Zutaten beim Mixen erwärmen. Bauart-bedingt dürfen solche Mixer nicht so schnell drehen, um beim Mixen nicht so viel Reibungs­wärme zu erzeugen (die bei feinem Pürier­grad zwangs­läufig entsteht). Ansonsten bestünde die Gefahr, dass ein Behälter beim Mixen platzt. Das Haupt­argument, das für To-Go-Mixer bleibt: Platz­mangel und der Gebrauch für einfache (Pulver-)Shakes.

Wer auf einen feinen Pürier­grad Wert legt, verzichtet daher besser auf das Trink­becher-Mixen und setzt gleich auf einen Mixer, der oben eine Luft­zufuhr hat. Diese sind zwar größer und auch meist teurer, bieten aber dafür mehr. Was die Komponenten sind, die einen erst­klassigen Smoothie Maker ausmachen, erfährst Du hier:

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Messer / Klingen

Beim Smoothie Maker kommt es natürlich in erster Linie darauf an, dass der Drink auch auch wirklich “smooth”, also schön cremig wird. Das ist aus unserer Sicht erstmal das wichtigste Qualitäts­kriterium für einen Smoothie Maker. Die cremige Konsistenz entsteht wenn die Zutaten so fein püriert sind, dass man sie nicht mehr einzeln beißen kann und sie sich zu einer homogenen Flüssig­keit verbinden. Das gilt natürlich auch für kleine Kerne, wie Himbeer­kerne. Dafür ist die Behälter­form und vor allem das Messer ent­scheidend. Intuitiv könnte man glauben, dass das Messer besonders scharf sein sollte. Unserer Erfahrung nach ist jedoch das Gegenteil der Fall:

Je stumpfer das Messer, desto besser!

Wie kommt’s? Scharfe Messer schneiden tatsächlich durch die Zutaten. Für Partikel, die so klein sind, dass sie noch zwischen den Zähnen hängen bleiben würden, sind scharfe Messer zu flach. Denn die kleinen Partikel haben ein leichtes Spiel dem Messer aus­zuweichen.

Stumpfe Messer, die keilförmig sind, zerkleinern im ersten Schritt das Grobe, denn dafür sind sie noch spitz genug. Alles, was an kleinen Teilchen ausweicht, kollidiert jedoch im zweiten Schritt hinter dem Keil aufgrund des Unter­drucks, der bei hohen Geschwindig­keiten entsteht. So werden die Zutaten nicht nur geschnitten, sondern prallen hinter dem Messer auf­einander und werden durch den Aufprall zerkleinert. Ist das Messer scharf und flach, kommt es nicht zur Kollision und damit bleiben die kleinen Stückchen ganz.

Ist der Strom­stecker abgetrennt, kann man einfach mit dem Finger vorsichtig(!) fühlen, wie scharf das Messer ist. Hat man das Gefühl, man könne sich schneiden, sollte man keine Wunder beim Mixen erwarten. Es geht mit einem keil­förmigen Messer noch mal deutlich cremiger. Das stumpfe Messer kann seine Stärken aller­dings nur aus­spielen, wenn der Motor ordentlich Power hat.

Als weiteres Qualitäts­merkmal eines Messers gilt der Radius bzw. Durch­messer, nicht zu ver­wechseln mit der Länge der Klingen.

Je länger der Messer­umfang, desto feiner die Smoothies

Viele Smoothie Maker-Hersteller setzen auf lange, scharfe Klingen, die fast senkrecht nach oben zeigen. Das suggeriert viel Kraft und Performance, allerdings schmeckt das Mix­ergebnis meist eher körnig. Besser sind möglichst flach gelagerte Messer, die lang sind.

Selbst wenn die beiden Smoothie Maker aus diesen Ab­bildungen die gleichen Umdrehungs­zahlen ver­sprechen, wird der Smoothie Maker aus der rechten Ab­bildung bei gleicher Motorisierung deutlich feinere Smoothies produzieren. Die Partikel kollidieren mit dem Messer bei einer deutlich höheren Geschwindig­keit. Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, ob die Anzahl der Messer Einfluss hat auf das Mix­ergebnis. Unsere Erfahrung ist eindeutig uneindeutig:
Die Messer-Anzahl spielt keine Rolle, wenn es um die Feinheit des Pürier­grades geht. Wir haben schon so viele Smoothies getrunken aus Behältern mit 2 Flügel­messern oder auf 4 Messern oder gar 7 Messern. Und bei jeder Anzahl von Messern gab es jeweils positive und negative Beispiele von Mixern, daher halten wir Orien­tierung an der Anzahl der Messer nicht zuver­lässig als Kauf­kriterium.

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Messerspitzen­geschwindigkeit

Um den Hintergrund der Messer­spitzen­geschwindig­keit zu verstehen, hilft vielleicht diese Jahrmarkt-Geschichte:

Sitzt man am äußeren Ende eines Karussells, bewegt man sich bekannter­maßen schneller und hat mehr Zugwind. Wer es hingegen gemüt­licher mag, setzt sich am besten nach innen, nah an den Mittel­punkt. Obwohl sich beide Fahrgäste mit der iden­tischen Umdrehungs­zahl pro Minute drehen, wird der Gast am äußeren Rand wesent­lich mehr Zugwind spüren als der Gast, der näher am Mittel­punkt sitzt. Der Gast am äußeren Ende bewegt sich mit einer deutlich höheren Geschwindig­keit als der Gast nah am Zentrum.

An dieser Stelle wird auch deutlich, wie irre­führend das reine Heran­ziehen ver­sprochener Umdrehungs­zahlen ist.

Viel interessanter ist nämlich die Frage, wie stark der Zugwind wird. Je schneller man sich bewegt, desto stärker der Zugwind. Auf die Mixer-Messer bezogen heißt das: Welche Geschwindig­keit erreicht das Messer an der schnellsten Stelle (also an der äußersten Spitze)? Oder wie wir sagen würden: Wie hoch ist die Messer­spitzen­geschwindig­keit?

Während ein Karussell selten auf Höchst­geschwindig­keit betrieben wird, interessiert uns als Smoothie-Liebhaber natürlich, wo die Leistungs­grenzen sind und wie fein ein Smoothie eigentlich gemixt werden kann. Hierbei macht es einen Unter­schied, ob das Karussell voll beladen ist mit Gästen oder eine Leerfahrt macht. Voll beladen wird es seine Höchst­geschwindig­keit natürlich kaum er­reichen. Für den Smoothie Maker heißt das: Ohne Zutaten kann er schnell sein, aber wie schnell ist er mit gefülltem Behälter?
Diese Frage haben wir im High-Tech-Labor beant­wortet und können bisher zumindest festhalten, dass eine hohe Messer­spitzen­geschwindig­keit eine zwingende Voraus­setzung ist für fein pürierte Smoothies, aller­dings nicht die einzige.

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Motor

Der Motor ist die treibende Kraft im Smoothie Maker. Damit das stumpfe Messer seine volle Wirkung entfalten kann, muss der Motor dafür sorgen, dass es sich möglichst schnell dreht, trotz der Masse, gegen die es sich durch­setzen muss.
Hierfür ist ein aus­reichendes Dreh­moment, sowie maximale Geschwindig­keit erforder­lich, wofür wiederum eine hohe Leistung (gemessen in Watt) benötigt wird.

An dieser Stelle wird auch deutlich, was den Smoothie Maker von einer klassischen Küchen­maschine oder den Thermomix unter­scheidet. Die klassische Küchen­maschine ist für zähe Teig­massen optimiert, die ein sehr hohes Dreh­moment benötigen, dafür auf hohe Geschwindig­keit ver­zichten. Smoothie Maker ver­zichten eher auf Drehmoment zugunsten der Geschwindig­keit. Einfach ausgedrückt:

Zähe Teigmassen gehören in die Küchen­maschine und Smoothies in den Smoothie Maker.

Hat man zwei Mixer in der gleichen Geschwindig­keits­klasse, hilft ein höheres Drehmoment natürlich trotzdem. Letzterer wird weniger bremsen müssen und kann auch unter Belastung seine Geschwindig­keit halten. Ersterer wird hingegen abbremsen und sich erwärmen, da die gegebene Leistung nicht mehr in Geschwindig­keit umge­wandelt werden kann und nur die Wärme-Entwicklung als “Ventil” bleibt.
Während es heut­zutage für Hersteller nur eine Budget-Frage ist, hoch­wertige Motoren zu beschaffen, ist für die Entwicklung eines guten Behälters hoch­spezialisiertes Ingenieurs­wissen gefragt.   

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Behälter

Zu guter Letzt betrachten wir daher das Kernstück eines guten Smoothie Makers, den Behälter. Während diverse Hersteller sehr gute Mixer-Motoren verbauen, scheitern die meisten an einem guten Behälter. Beim Behälter geht es nicht nur um die “Außen­hülle”, sondern auch um das Mixwerk bzw. den Messer­block. Der Behälter sollte nämlich dafür sorgen, dass die Zutaten immer wieder mit dem Messer kollidieren, statt in die gleiche Richtung wie das Messer karussell­artig im Kreis zu fahren. Gerade Glas­behälter zeigen hier meist ihre Schwäche, weshalb sie im Premium-Segment bisher nicht zum Einsatz kommen. Meist sind die Behälter wirklich rund und die Zutaten drehen sich nur im Kreis. Das maximale Limit an Zer­kleinerung ist früh­zeitig erreicht, da keine Kollision mehr statt­findet. Eastman Tritan Copolyester - BPA-freies Plastik wird meistens als Alternative zu Glas verwendet, wodurch kantige Formen des Behälters leichter zu produzieren sind, ohne dass sich die Form zu stark auf das Gewicht nieder­schlägt.

Als einfache Faustformel gilt:

Quadratische Boden­flächen im Inneren des Behälters sind besser als kreisförmige.

Die Übergänge können zwar fließend sein, aber wenn 4 Ecken erkennbar sind, ist das auf jeden Fall besser, als wenn es nur ein Kreis ist.

Wie groß der Unterschied von verschiedenen Smoothie Makern sein kann, zeigt RP Online in diesem Vergleichsvideo:

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Automatik-Programme

Welche Automatik-Programme gibt es?

Nun zum Unwichtigsten: Automatik-Programme. Hersteller werben gerne mit vielen "Automatik-Programmen". Der Klassiker ist das Reinigungs­programm, welches als "Smart-Clean-Funktion", "Self-Cleaning"-Programm oder ähnliches bepriesen wird. Man soll womöglich den Eindruck gewinnen, dass der Mixer den Abwasch erledigt. Leider ist dem nie so. In der Regel handelt es sich einfach um eine Abschalt­automatik, die nach 10 bis 60 Sekunden mixen, auto­matisch aus­schaltet. Also keine komplizierte Sache...

Um Irre­führung zu vermeiden, nennen wir es auf unserer Website flächen­deckend Zeit­programm. Hierdurch wird deutlich, dass die Zeit auto­matisch ein­gehalten wird und sonst nichts. Den Behälter mit Wasser und etwas Spüli füllen muss man nämlich weiterhin selbst und auch das Abspülen des Behälters nach dem Ende des Reinigungs­programms bleibt einem nicht erspart.

Neben dem berühmten Reinigungs­programm gibt es dann je nach Modell auch zahl­reiche weitere: Zum Beispiel ein "Frozen Desert"-Programm, oder ein "Smoothie"-Programm. Was diese Programme allesamt gemein haben, ist wieder nur die Zeit­steuerung. Also sinnvoller Weise laufen sie auf maximaler Geschwindig­keit und nach einem bestimmten Zeit­intervall halten sie an.

Brauche ich Automatik-Programme?

Kurze Antwort: Nein.

Lange Antwort: Automatik-Programme können durchaus in Einzel­fällen praktisch sein, voraus­gesetzt sie halten, was sie versprechen. Beim Ausprobieren zahlreicher Mixer-Modelle ist uns allerdings aufgefallen, dass nur in Ausnahmen ein Automatik-Programme wirklich für den versprochenen Zweck besser geeignet ist, als wenn man sich der manuellen Steuerung bedient. Ist diese Voraus­setzung allerdings erfüllt (wie z.B. bei allen Vitamix-Modellen), kann man sich schnell an sie gewöhnen: Einfach anmachen und loslassen. Bei der Smoothie-Zu­bereitung kann man zum Beispiel während des Mix­vorgangs schonmal die Schalen und Kerne entsorgen, sowie Messer und Schneide­brett abspülen ohne darauf achten zu müssen, den Mixer abzu­stellen, bevor der Smoothie zu warm wird. Außerdem kann ein Suppen-Programm für Rohköstler interessant sein, die ihre Suppe direkt im Mixer auf knapp 40 Grad Celsius erwärmen möchten mittels Reibungs­hitze. Diese Programme laufen mehrere Minuten auf maximaler Geschwindig­keit und Lautstärke. Das möchte man gerne den Raum verlassen und Gewiss­heit haben, dass nichts "überkocht", falls man abgelenkt wird. Für die meisten dürfte dies aller­dings eher ein nettes Feauture sein, aber für den Kauf sind alle weiteren hier genannten Punkte deutlich wichtiger aus unserer Sicht.

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Was ist der beste Smoothie Maker?

Nach zahlreichen Tests, die wir über die Jahre und nach wie vor regel­mäßig vorge­nommen haben, ist der beste Smoothie Maker eindeutig der Vitamix Pro 750 (Stand 10/19).

Der Geschmack und die Cremigkeit über­zeugen auf ganzer Linie. Auch unabhängige Ent­wicklungs­ingenieure haben uns gegenüber bestätigt, dass sie bei dem Kernstück, dem Behälter vom Vitamix Pro 750 überhaupt keinen Spielraum mehr sehen, noch feinere Ergebnisse zu produzieren, ohne bei Gewicht oder Wärme­entwick­lung signi­fikante Einbußen hinzu­nehmen.
Der Motor weist 1200 Watt aus, die in unserem Testlauf mit voll befülltem Behälter (2 Liter) auch tatsächlich abgerufen wurden.

Die vergleichs­weise langen Messer sorgen dafür, dass auch bei Umdrehungs­zahlen, die niedriger sind, als z.B. beim Vitamix TNC 5200 spürbar feinere Smoothies entstehen.

Hier kommt die hohe Messerspitzen­geschwindig­keit zum Tragen: Das Karussell vom Vitamix Pro 750 ist einfach größer als das der meisten Mixer und am äußeren Rand muss man sich gut festhalten, um nicht herunter zu fallen.

Den Geschwindig­keitsrekord erreicht der Vitamix Pro 750 dank gelungener Wärme­abfuhr mit vergleichs­weise unauf­fälliger Wärme­zunahme von unter 9 Grad Celsius bei 60 Sekunden Mixzeit auf höchster Stufe.

Auch die Geräusch­entwicklung ist mit 83 dB (1,5 Liter Wasser auf maximaler Geschwindig­keit) un­auffällig im Markt-Vergleich. Damit ist es der leiseste Vitamix auf maximaler Geschwindig­keit.

Fazit: Für uns ist der Vitamix Pro 750 daher im Gesamt­paket der beste Smoothie Maker.

Vitamix Pro 750 Edelstahl front beschnitten

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Smoothie Maker Rezepte

Hier findest Du eine Auswahl an tollen Rezepten, die Du in Deinem Smoothie Maker zubereiten kannst:

  • Grüne Smoothies Rezepte für Anfänger
  • Gemüse Smoothies Rezepte
  • Weiße Smoothies Rezepte
  • Ingwer Shot Rezepte
  • Apfelmus
  • Hummus
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