Smoothie kaufen oder besser selber machen?

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Mittlerweile kann man fast überall einen Smoothie kaufen, nicht nur in der Smoothie-Bar, sondern nahezu jeder Super­markt, Dis­counter oder Bioladen zählt industriell her­gestellte Frucht-Smoothies, Grüne Smoothies oder auch Superfood-Smoothies zu seinem Sortiment. Wozu also noch selber mixen, wenn man Smoothies fast überall für ein paar Euro kaufen kann?

Klare Antwort: Fertig-Smoothies sind gar keine richtigen Smoothies! Für uns haben sie mit frisch zu­bereiteten Smoothies soviel zu tun, wie echter Kartoffel­brei mit der an­gerührten Variante aus der Tüte. Ab­gesehen davon würde uns das Selber­machen von Smoothies - vor allem Grüner Smoothies - so sehr fehlen! Nie zuvor haben wir unser Frühstück mit mehr Passion und Liebe zu­bereitet. Der tägliche Umgang mit frischen Zutaten wie heimischen Früchten, Wild­kräutern oder Salaten fas­ziniert uns immer wieder und hat unseren Zugang zu einer natür­lichen Er­nährungs- und Lebens­weise gestärkt. Es gibt aber mindestens noch 10 Gründe, warum sich das Selber­machen von Smoothies auf jeden Fall lohnt und zwar nicht nur finanziell, sondern auch gesundheit­lich.

  1. Fertig-Smoothies sind hocherhitzt und haben deshalb weniger Nähr­stoffe als frische Smoothies
    Gekaufte Smoothies werden zur Haltbar­machung hocherhitzt. Bei diesem Prozess gehen hitze­empfindliche Nähr­stoffe verloren. Davon betroffen sind u.a. hitze­empfind­liche Enzyme oder die Vitamine B1, B5 oder auch Vitamin C. Die Zu­bereitung frischer Smoothies mit einem Hoch­leistungs­mixer innerhalb weniger als 1 Minute ist dagegen absolut nährstoff­schonend.
  2. Fertig-Smoothies sind keine (basische) Rohkost
    Durch das Erhitzen zwecks Konservierung büßen Fertig-Smoothies nicht nur hitze­empfindliche Nähr­stoffe ein, sie sind auch nicht mehr roh. Außerdem ist fraglich wie basisch ein industriell her­gestellter Smoothie noch ist und somit positive Effekt für mehr Balance im Säure-Basen-Haushalt schaffen kann. Wer also mehr basische Rohkost aus Gemüse und Obst in die tägliche Ernährung integrieren möchte, sollte Smoothies frisch zu­bereiten und besser selber mixen.
  3. Gekaufte Smoothies bestehen aus Extrakten; frische Smoothies aus der ganzen Frucht. Smoothie kaufen? Wir mixen lieber selber und wissen was im Smoothie steckt.

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  4. Fertig-Smoothies bestehen aus verarbeiteten Zutaten und nicht aus ganzen Früchten
    So wird z.B. bei der industriellen Her­stellung eines fertigen Apfel-Bananen-Orangen-Smoothies auf Apfelpüree, Bananen­mark und Orangensaft­konzentrat zurück­gegriffen und nicht auf die ganzen Früchten. Das bedeutet, dass die einzelnen Zutaten bereits verarbeitet wurden und damit wiederum an Vital­stoffen verloren haben. Fertige Grüne Smoothies enthalten außerdem oftmals nur Blattgrün-Extrakte wie z.B. Brenn­nessel-Pulver oder Spinat-Saft und dadurch deutlich weniger an wichtigen Ballast­stoffe für die Verdauung. Wir verwenden für unsere Smoothies nach Möglich­keit gerne alles von der Frucht - beim Apfel z.B. nicht nur die Schale, sondern auch das Gehäuse inkl. der Kerne. Denn auch hier sind wichtige Nähr­stoffe enthalten.
  5. Fertig-Smoothies sind ziemlich teuer, selber machen lohnt sich
    Wer oft und gerne Smoothies trinkt, sollte die Kosten im Auge behalten und evtl. überlegen, ob die frische Zu­bereitung nicht günstiger ist bzw. auf Dauer die An­schaffung eines guten Mixers re­finanziert.
  6. Fertig-Smoothies sind nicht frisch
    Je frischer Obst und Gemüse verzehrt werden, desto größer ist ihr Gehalt an Nähr­stoffen und ihre Be­deutung für eine gesunde Er­nährung. Kein Fertig-Smoothie kann in puncto Frische­grad mit einem selbst gemixten Smoothie aus frischen Zutaten mithalten.
  7. Grüne-Smoothie-Rezepte als PDF

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  8. Fertig-Smoothies können Zusatz­stoffe wie Zucker, Aroma- oder Farb­stoffe enthalten
    Wenn Du fertige Smoothies im Super­markt kaufst, achte unbedingt auf die Zutaten­liste. Neben Frucht- und/oder Blattgrün­anteilen sind oft auch un­erwünschte Zutaten wie Zucker, Aroma- oder auch Farb­stoffe zugesetzt. Solche Rezepturen haben aus unserer Sicht keinen positiven Mehrwert für eine gesund­heits­bewusste Ernährung.
  9. Fertig-Smoothies bestehen oft mehrheitlich aus günstigen Zutaten
    Apfel und Banane sind fast immer in Fertig-Smoothies enthalten, weil sie günstig sind. Selbst wenn auf dem Etikett Maracuja-Ananas-Smoothie steht, rangieren meist als erste Früchte auf der Zutaten­liste Banane oder Apfel. Wer es varianten­reicher liebt und seinem Körper mehr Ab­wechslung anbieten möchte, kreiert seine Smoothies besser selber.
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    Smoothie kaufen? Das Angebot ist riesig. Sieht gesünder aus, als es ist: Fertig-Smoothies sind hoch­erhitzt und haben viele Nähr­stoffe verloren.
  11. Fertig-Smoothies sind oft in gesundheits­bedenk­lichen Plastik­flaschen ab­gefüllt und stehen über Wochen oder Monate im Supermarkt-Regal
    Plastik­flaschen sind nicht nur eine Belastung für die Umwelt, sie stehen auch in Verdacht, gesund­heits­schädigende Stoffe aus dem Kunst­stoff auf ihren Inhalt und damit auf den Verbraucher zu übertragen. Es ist auch völlig unklar, inwiefern säure­haltige Inhalte in Plastik­flaschen - wie z.B. die Frucht­säure aus Smoothies - chemische Ver­bindungen verstärkt aus dem Kunststoff lösen und aufnehmen. Ins­besondere auch deshalb, weil Fertig-Smoothies über Wochen und Monate in Plastik­flaschen abgefüllt im Regal stehen. Wir empfehlen Dir daher aus­schließ­lich Smoothies in Glas­flaschen zu kaufen. Bei der Zu­bereitung im Plastik­behälter eines Hoch­leistungs­mixer brauchst Du kein Gesund­heits­risiko zu befürchten, da der Kontakt des Smoothies nicht länger als ca. 1 Minute beträgt.
  12. Fertig-Smoothies ermöglichen keine Kontrolle über die Qualität und Herkunft der Zutaten
    Wenn Du Smoothies frisch zubereitest, kannst Du vom saisonalen Angebot an Früchten und Blattgrün aus heimischen Gefilden am besten pro­fitieren. Jahres­zeitlich ins­pirierte Rezepturen von Smoothie-Her­stellern haben wir dagegen bisher nicht gefunden. Außerdem kannst Du die Qualität - vor allem den Reifegrad - Deiner Zutaten kon­trollieren. Auch das ist jenseits des Bio-Siegels bei Fertig-Smoothies nicht wirklich möglich.
  13. Fertig-Smoothies können geschmack­lich mit frisch zu­bereiteten Smoothies nicht mithalten.
    Über Geschmack lässt sich eigentlich nicht streiten. Bei Fertig-Smoothies vs. frisch zu­bereiteten Smoothies aber schon. Denn wenn Du schon einmal in den Genuss eines frisch zu­bereiteten Smoothies gekommen bist, dann kannst Du bestimmt der Fertig-Variante nicht viel ab­gewinnen. Ins­besondere Grüne Smoothies aus dem Super­markt sind bei uns mit einem wässrigen “Heu-Geschmack” als un­trinkbar durch­gefallen. Unbedingt aus­probieren und selber schmecken!

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Frisch zubereitete Smoothie aus frischem Obst und Gemüse. Kann kein gekaufter Smoothie ersetzen: Die Freude am Zubereiten frischer Smoothies.

Fazit: Smoothie besser selber machen als Smoothie kaufen! Schmeckt besser und ist auf jeden Fall gesünder.

Selbst zubereitete Smoothies - vor allem Grüne Smoothies - sind hoch­konzentriert an wichtigen Nähr­stoffen wie Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Anti­oxidantien und Ballast­stoffen. Für uns lässt sich damit auf eine einfache Art und Weise die Ernährung bewusster und auch gesünder gestalten. Wir erhöhen damit nicht nur unseren täglichen Rohkost­anteil, sondern sorgen auch für mehr Gleich­gewicht im Säure-Basen-Haushalt. Denn frisch zu­bereitete Smoothies sind roh und äußerst basisch.
Fertig-Smoothies büßen dagegen durch den industriellen Her­stellungs­prozess jede Menge an Vital­stoffen ein und können in puncto Rohkost und wert­voller Basen­lieferant mit frischen Smoothie überhaupt nicht mithalten. Vor allem Fertig-Smoothies, denen extra Zucker zugesetzt ist, gehören für uns eher in die Kategorie von Süßig­keiten als zu einer bewussten, gesund­heits­orientierten Ernährung. Darüber hinaus konnte uns vor allem kein gekaufter Grüner Smoothie über­zeugen. Daher unsere Maxime: Besser selber mixen als Smoothie kaufen!

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Carla von GrüneSmoothies.de

Auf den ersten Schluck verliebt. Das war 2010. Da mixte mir eine Freundin meinen ersten Grünen Smoothie. Seitdem sind Grüne Smoothies mein absolutes Lieblings­frühstück. Schnells­tens zu­bereitet starte ich leckerst und wohlst genährt in den Tag. Soviel Super­lativ am Morgen tut bis zum Abend gut. Der schöne Neben­effekt: Ohne Verzicht oder Ernährungs­dogma reguliert der Grüne Smoothie wie von selbst die Be­ziehung zu meinen Genuss­freunden Kaffee, Schoko&Co.

Carla gibt Workshops für Ein­steiger und ist u.a. zu­ständig für Social Media und Kommuni­kation.

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5 | Kommentar(e)

14.05.2020
Wishal
Eigenet sich ein Slowjuicer aufgrund der geringen Hitzeentwicklung besser für Smoothies, als ein hochleistungsmixer? Oder ist grundsetzlich ein Hochleistungsmixer für Smoothies besser geeignet, weil es die Proteine besser splatet und die auch Balastreicher ist?

Viele Grüße
15.05.2020
Carla von GrüneSmoothies.de
Hallo Wishal,

vielen Dank für Deine Fragen.

Zwischen Smoothies und Säften gibt es einen entscheidenden Unterschied: Smoothie werden mit der Zugabe von Flüssigkeit in einem Mixer püriert und bestehen aus den kompletten Zutaten - so bleiben alle Ballaststoffe von Früchten und Blattgrün erhalten. Smoothies lassen sich nicht mit einem Entsafter herstellen!
Bei Säften werden die Zutaten mit einem Entsafter oder Slow Juicer entsaftet, d.h. die Flüssigkeit von Obst, Gemüse oder Blattgrün wird gegen ein Sieb ausgepresst und aufgefangen, während die Ballaststoffe in Form des Trester davon getrennt werden. Dementsprechend bestehen Smoothie

Viele Grüße,
Carla
02.04.2019
Manthey
Freu mich auf die Rezepte.
01.06.2018
Martina
Ich wuerde mich sehr freuen , Rezepte zu bekommen
02.06.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Wie wäre es mit unseren Top 10 Rezepten für Anfänger? Guck mal hier: Grüne Smoothies Rezepte für Anfänger