Grüne Smoothies Zutaten: Blattgrün + Früchte

Grüne Smoothies Zutaten, wie Blattgrün, Salat und Früchte

Ob bei Blatt­grün oder Früchten - wir können ganz­jährig auf ein reiches Angebot an Smoothie-Zutaten zurück­greifen. Damit lassen sich die unter­schiedlichsten Kombinationen zubereiten - von süßen bis herz­haften Grünen Smoothies. Wenn Du täglich Grüne Smoothies trinkst, empfehlen wir, die Zutaten regel­mäßig zu variieren und den Reichtum der Natur ausschöpfen. Lass Dich am besten jahres­zeitlich inspirieren und achte darauf, welches Blatt­grün und welche Früchte gerade Saison haben. Worauf es beim Blatt­grün und Obst ankommt, wo Du einkaufen kannst, wie Du frische und reife Zutaten erkennst und wie Du sie am besten lagerst, erfährst Du hier.

Inhalts­verzeichnis

Top 10 Blattgrün-Sorten als Zutat für Grüne Smoothies

Blattgrün ist die wichtigste Zutat im Grünen Smoothie. Dazu zählen alle bekannten Blattsalate und Kohlsorten, frische Garten- und Wildkräuter sowie das Wurzelgrün von Roter Beete, Radieschen oder Kohlrabi. Selbst junge Blätter von Bäumen und Sträuchern, die essbare Früchte tragen, kannst Du im Grünen Smoothie verwenden. Die Auswahl ist also ziemlich groß und kennt dennoch eine gute Regel: Alle essbaren Blätter, die oberhalb der Erde wachsen und sich um Deine Hand wickeln lassen.

Viele verschiedene Blattgrünzutaten, u.a Grünkohl, Feldsalat, Endivien Blattgrün ist die wichtigste Zutat im Grünen Smoothie.

Damit Blattgrün im Grünen Smoothie richtig cremig und fein püriert wird, raten wir Dir zur Zubereitung im Hochleistungs­mixer. Außerdem stellen wir Dir unsere persönlichen Blattgrün-Favoriten inkl. Dosierungs­empfehlung vor. Wichtigstes Auswahl­kriterium dabei ist, dass diese Blattgrünsorten in der Kombination mit Früchten auch gut schmecken.

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Brombeerstrauchblätter

Ein Zweig mit Brombeerblättern Wenn Du einen Brombeer­strauch im Garten hast, ernte nicht nur die Beeren, sondern auch die Blätter. Sie verleihen ein angenehm herbes Aroma, das den Smoothie-Geschmack schön abrundet. Unser Tipp: Du kannst natürlich auch anderes Beerengrün verwenden - probiere z.B. die Blätter von Erdbeeren oder Himbeeren aus.

Geschmack: herb, runden Smoothie gut ab
Besonderheit: soll gegen Durchfall helfen
Verfügbarkeit: bei milder Winter­witterung ganzjährig
Dosierungs­empfehlung: 1 kleine Handvoll pro Liter Smoothie neben einer milden Blattgrün­sorte wie Spinat oder Postelein

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Endivien

Ein Kopf Endivien am Fenster auf der Fensterbank. Eine Extra­portion Detox gefällig? Die frisch und knackig im Grünen Smoothie rüber kommt? Dann ist Endivien mit seinen verdauungs­förderlichen und entgiftenden Bitter­stoffen die richtige Wahl. Seitdem wir diesen Kopfsalat für die Smoothie­kultur entdeckt haben, wandern häufig einfach nur ein paar Blätter Endivien in die Mischung dazu. Unser Tipp: Je öfter Du bittere Geschmacks­noten zulässt, desto schneller gewöhnt sich Deinen Gaumen daran.

Geschmack: bitter, knackig, frisch
Besonderheit: verdauungs­fördernd und ent­giftend, unser Lieblings-Kopfsalat zum Detoxen
Verfügbarkeit: ganzjährig; regional etwa von Mai bis Oktober
Dosierungs­empfehlung: 1 Handvoll pro Liter Smoothie neben einer milden Blatt­grünsorte wie Spinat oder Postelein

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Feldsalat

Eine Handvoll Feldsalat Feldsalat gehört zu den mildesten Blattgrün­sorten - vor allem Babyleaf-Feldsalat ist so mild, dass er sich für alle erdenk­lichen Smoothie-Kreationen anbietet. Aufgrund seiner geringen Frostempfindlichkeit wird Feldsalat gerne in den Winter­monaten geerntet und bietet sich daher als frische Blattgrün-Alternative zur kalten Jahreszeit an. Das ist gut so, denn Feldsalat mit seinem hohen Anteil an Vitamin C kann gute Dienste als Erkältungs­blocker leisten.

Geschmack: mild, leicht nussig
Besonderheit: gut für den Start mit Grünen Smoothies, enthält viel Vitamin C
Verfügbarkeit: ganzjährig; regional etwa von September bis März
Dosierungs­empfehlung: 1-2 Handvoll pro Liter Smoothie, je nachdem, ob noch eine andere Blattgrün­sorte dazukommt

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Grün- und Schwarzkohl

Collage aus zwei Bildern - rechts Grünkohl, links Schwarzkohl Wenn im Winter Grünzeug­armut herrscht, ist Kohl angesagt. Wir bevorzugen vor allem den extrem nährstoff­reichen Grün- und Schwarzkohl mit Höchst­werten an Vitamin C, Kalzium, Eisen und pflanzlichem Eiweiß. Da vor allem Grünkohl eine leichte Schärfe hat, raten wir davon ab, ihn mit scharfen Gewürzen wie Ingwer oder Chili zu kombinieren. Unser Tipp: Um den Kohl­geschmack etwas abzumildern, einfach den Strunk entfernen.

Geschmack: kohlartig, Grünkohl leicht scharf, Schwarzkohl ist milder
Besonderheit: Superfood mit viel Eiweiß, Eisen, Kalzium sowie viel Vitamin C
Verfügbarkeit: Schwarzkohl von September bis Dezember im Bioladen und auf Wochen­märkten; Grünkohl von November bis März
Dosierungs­empfehlung: je 4-5 mittelgroße Blätter ohne Strunk pro Liter Smoothie neben einer milden Blattgrün­sorte wie Spinat oder Postelein

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Kohlrabiblätter und Radieschengrün

Collage aus zwei Bilder - links Kohlrabiknolle mit Blättern; rechts: Radieschen mit Blättern. Was bei anderen im Biomüll landet, kommt bei uns in den Mixer. Und das aus gutem Grund: Kohlrabi­blätter und Radieschen­grün schmecken im Gegensatz zu ihren Knollen sehr mild und sind im Grünen Smoothie vielseitig kombinierbar - ob mit süßen oder auch herzhaften Früchten. Unser Tipp: Auf Wochen­märkten kannst Du gut nach dem Grün der Knollen fragen, die Händler geben es Dir gerne kostenlos mit.

Geschmack: sehr mild im Geschmack, Kohlrabi­blätter schmecken leicht kohlig
Besonderheit: kostenlos, gut für den Start mit Grünen Smoothies geeignet
Verfügbarkeit: beide ganzjährig, regional von Mai bis Oktober
Dosierungs­empfehlung: 4-5 mittelgroße Kohlrabi­blätter pro Liter Smoothie neben einer weiteren Blattgrün­sorte bzw. die gesamten Blätter von einem Bund Radieschen pro Liter Smoothie

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Petersilie

Zwei Petersilienwurzeln mit dem Wurzelgrün frischer, glatter Petersilie Einfach gut! Petersilie ist ganzjährig verfügbar, vielseitig mit heimischen und exotischen Früchten kombinierbar und dazu noch reich an Vitaminen und Mineralien. Unser Tipp: Wir empfehlen glatte Petersilie, sie schmeckt feiner als die krause Sorte. Andere, unbekanntere Garten­kräuter, mit denen Du ebenfalls ausgezeichnete Grüne Smoothies zubereiten kannst, sind Borretsch und Pimpinelle. Frage auf Wochen­märkten danach.

Geschmack: krautig, dominant, glatte Petersilie bevorzugen
Besonderheit: nährstoffreich, sparsam in der Schwangerschaft dosieren
Verfügbarkeit: regional ganzjährig im Topf, als Bund regional von Mai bis Oktober
Dosierungs­empfehlung: ½ Bund pro Liter Smoothie neben einer milden Blattgrün­sorte wie Spinat oder Postelein

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Postelein

Ein Blatt Postelein Der noch ziemlich unbekannte Wintersalat Postelein ist der Grund, warum wir uns aus Smoothie-Sicht auf die kalte Jahreszeit freuen. Postelein schmeckt extrem mild, noch milder als Spinat oder Feldsalat und lässt einfach jeden Smoothie gelingen. Mit seinem extrem hohen Gehalt an Vitamin C sorgt es zur richtigen Zeit für Erkältungs­prophylaxe. Da Postelein nur bei niedrigen Temperaturen wächst, wird es auch Winter-Portulak genannt.

Geschmack: sehr mild, fein, saftig
Besonderheit: gut für den Start mit Grünen Smoothies - mit allem kombinierbar, sehr viel Vitamin C
Verfügbarkeit: regional ungefähr von November bis März in Bioläden und auf Wochen­märkten
Dosierungs­empfehlung: 2 große Handvoll pro Liter Smoothie

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Römersalat

Kopf Römersalat. Römersalat ist von den Kopfsalaten unsere bevorzugte Wahl. Denn im Gegensatz zum Deutschen Kopfsalat, zum Lollo Rosso oder auch dem Bataviasalat schmeckt er frisch im Grünen Smoothie. Im Sommer passt er daher gut zu milden Fruchtaromen wie Melonen, Aprikosen, Nektarinen und Pfirsichen. Unser Tipp: Gerne Eiswürfel in die Römersalat-Mischung dazu geben - sie frischen den Salat­geschmack noch ein bißchen mehr auf.

Geschmack: mild
Besonderheit: passt gut zu milden Frucht­aromen, Lieblings-Kopfsalat neben Endivien
Verfügbarkeit: ganzjährig; regional ungefähr von Mai bis Oktober
Dosierungs­empfehlung: 1 Herz pro Liter Smoothie

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Spinat

Ein Blatt Spinat auf schwarzer Schieferplatte. Der absolute Liebling zum Einsteigen. Schön mild im Geschmack, lässt sich Spinat zu allen Früchten gut kombinieren und sorgt für ein faszinierendes Grün im Smoothie. Gleichzeitig punktet Spinat mit viel Eisen, Kalium und Magnesium sowie Vitamin C.
Unser Tipp: Da Spinat viel Oxalsäure enthält, solltest Du ihn nicht mehr als 2-3 Mal wöchentlich im Grünen Smoothie verwenden.

Geschmack: sehr mild
Besonderheit: gut für den Start mit Grünen Smoothies - mit allem kombinierbar, viel Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium
Verfügbarkeit: ganzjährig, regional von April bis November
Dosierungs­empfehlung: 2 Handvoll pro Liter Smoothie

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Wildkräuter

Eine Schüssel mit Wildkräutern gefüllt. Brennnessel, Löwenzahn, Giersch - Wildkräuter sind definitiv die Königs­klasse im Grünen Smoothie. Sie wachsen gratis vor unserer Haustür und verfügen über extreme Nährstoff­konzentrationen. Echte Superfoods sozusagen. Unser Tipp: Weniger ist mehr! Bereits eine kleine Handvoll täglich im Grünen Smoothie ist völlig ausreichend. Verwende nur die Kräuter, die Du sicher bestimmen kannst und variiere regel­mäßig.

Geschmack: krautig, herb, dominant
Besonderheit: Gratis-Superfood mit extremer Nährstoff­dichte, Kultur­pflanzen weit überlegen
Verfügbarkeit: bei milder Winter­witterung ganzjährig, bester saisonaler Zeitpunkt von März-Oktober
Dosierungs­empfehlung: 1 Handvoll pro Liter Smoothie neben einer milden Blattgrün­sorte wie Spinat oder Postelein

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Reifes Obst und Gemüse als Grüne Smoothie Zutat

Frische, reife Früchte sind das süße Pendant zum Blattgrün. Sie sorgen dafür, dass der Grüne Smoothie abwechslungs­reich und nicht zu bitter oder grasig-grün schmeckt. Das wichtigste Auswahl-Kriterium beim Obst: Es muss reif sein. Ist der Grüne Smoothie nicht süß genug, waren die verwendeten Früchte häufig noch nicht richtig reif. Denn je reifer das Obst, desto süßer und besser verdaulich ist es. Unreife Früchte hingegen können Verdauungs­beschwerden hervorrufen.

gruene-smoothies-zutaten-fruechte Reife Früchte versüßen den Grünen Smoothie mit abwechslungs­reichen Aromen.

Tipp: Wenn möglich und geschmacklich sinnvoll, verwende die ganze Frucht. In Kernen und Schalen stecken oft wichtige Nährstoffe oder wie bei Zitrus­früchten hocharomatische ätherische Öle, auf die wir im Grünen Smoothie nicht verzichten wollen. Ausgenommen sind Steinobst­sorten wie Pfirsiche, Aprikosen oder Kirschen, deren Kerne auch ein Hochleistungs­mixer nicht verarbeiten kann.

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Heimische Früchte: Regional, saisonal und deshalb besonders nährstoff­reich

Starte am besten mit den Früchten, die Du gerne magst und die gerade saisonal verfügbar sind. Heimische Obstsorten wie Äpfel und Birnen - im Sommer Beeren­früchte und Steinobst haben den Vorteil, dass sie frisch geerntet angeboten werden können. Sie verfügen dann über den größt­möglichen Nährstoff­gehalt.

Heimische, saisonale Früchte sind besonders frisch und nährstoffreich. Heimische, saisonale Früchte sind besonders frisch und nährstoff­reich.

Exotische Früchte: Sorgen für kulinarische Highlights

Gleich­zeitig müssen wir eingestehen: Was wäre der Grüne Smoothie ohne exotische Früchte - vor allem im Winter, wenn es hierzulande nur noch gelagerte Äpfel und Birnen gibt? Wir lieben Ananas, Mango und Maracuja im Smoothie. Diese Exoten lassen sich bestens mit unseren Früchten kombinieren und sorgen für geschmackliche Highlights. Zudem eignet sich eine braun gefleckte Banane einfach perfekt zum Süßen eines Grünen Smoothies.

gruene-smoothies-zutaten-maracuja-mango-ananas Kulinarische Smoothie-Highlights mit Mango, Maracuja oder Ananas.

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Zitrusfrüchte: Frischen den Grünen Smoothie schön auf

Zitrus­früchte sind im Grünen Smoothie wie das Salz in der Suppe. Ein kleines Stück Limette oder Zitrone mit Schale dürfen in fast keinem Rezept fehlen. Sie frischen den Grünen Smoothie auf und neutralisieren die erdigen und krautigen Aromen des Blattgrün.

kleines Mädchen sitzt auf einem Tisch, trinkt einen Grünen Smoothie und Zitronenscheibe dekoriert. Auf dem Tisch liegen Orangen, Mandarinen, Zitronen. Wenn der Smoothie zu grün schmeckt, helfen Zitrusfrüchte.

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Gemüsefrüchte: Herzhaft und fructosearm

Grüne Smoothies müssen nicht süß sein, sie schmecken auch herzhaft richtig gut. Anstelle von süßen Obstsorten kannst Du auch sogenannte Gemüse­früchte verwenden. Dazu gehören alle Früchte, die aus einer Blüte heraus wachsen. Wir können Dir Tomaten, Gurken, Avocado, Zucchini oder Muskat-Kürbis empfehlen. Zum Teil lassen sich Gemüse­früchte auch gut mit süßen Früchten kombinieren und reduzieren den Fructose­gehalt einer Grünen-Smoothie-Mahlzeit. Das ist vor allem dann interessant, wenn Du mit Grünen Smoothie abnehmen willst.

Collage aus zwei Bilder: links viele Zutaten u.a. Tomaten, Gurke, Chili. Rechts: Grüner Smoothies aus herzhaften Gemüsefrüchten Wer mit Smoothie abnehmen will, setzt auf Gemüse­früchte wie Tomaten und Gurken.

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Trockenfrüchte: Zum Süßen oder als Topping

Trocken­früchte wie Datteln, Feigen und Maul­beeren eignen sich vor allem zum Süßen im Grünen Smoothie, da sie sehr fructose­reich sind. Etwa 1-2 Medjool-Datteln ersetzen eine ganze Banane auf einen Liter Grünen Smoothie. Du kannst Trocken­früchte aber auch gut als Toppings für Grüne Smoothies verwenden. Du schneidest sie einfach klein und garnierst damit Deinen Smoothie, um ihn als Green Bowl zu löffeln. Das regt den Kaureflex an und sorgt dafür, dass der Smoothie nicht als Durst­löscher mißverstanden wird. Die meisten handels­üblichen Trocken­früchte werden allerdings erhitzt. Wir empfehlen deshalb, bei Trocken­früchten stets auf Rohkost­qualität zu achten.

Aufgeschnittene Medjool-Dattel Süße Alternative zu Bananen: Medjool-Datteln im Grünen Smoothie.

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Wasser und andere Flüssigkeiten als Grüne Smoothie Zutat

Verwende Wasser, das natürliche Qualität hat und Dir gut schmeckt wie Stilles Mineral­wasser, frisches Quell­wasser oder gefiltertes Leitungs­wasser (z. B. mit Aktivkohle­filter). Von kohlen­säure­haltigem Wasser ist abzuraten, da es die basische Wirkung von Grünen Smoothies beeinträchtigt. Alternativ oder zusätzlich (je nach Konsistenz und Geschmack) kannst Du auch frisch gepressten Saft, wie z.B. Orangensaft verwenden.
Wichtig ist, dass Du keine Fertigsäfte oder hoch­erhitztes Kokos­wasser aus dem Supermarkt benutzt. Beides hermmt die basische Wirkung des Grünen Smoothies und die leichte Verdaulichkeit.

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Wärmende Gewürze als Grüne Smoothies Zutat

So wirken Grüne Smoothies wärmend

Gerade in der kalten Jahreszeit ist das Bedürfnis nach Wärme nicht nur für typische „Vata“-Typen sehr groß, also Menschen die in Ihrem „Dosha“ (Konsistenz) nach Ayurveda besonders „kälte­empfindlich“ sind, sondern auch für alle Anderen, die es gerne warm und wohlig haben.
Mit Gewürzen, die diesen erwärmenden Charakter besitzen, lassen sich grüne Smoothies auch in der dunklen und kalten Jahreszeit (herz-)wärmend gestalten.
Zwei Dinge vorweg:

  1. Alle Gewürze stellen ausnahmslos eine geschmacks­verstärkende Zutat dar, sie sind (wichtige) Neben­darsteller im Geschehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
  2. Zu jedem Gewürz findest Du (sehr) gut passende grüne Smoothie-Zutaten.

Anis

Hintergrund

Ägypter, Griechen, Römer, Araber - sie alle kannten und schätzten ihn: Anis.
Anis ist eine licht­liebende Pflanze, die während der Wachstums­periode ein warmes und feuchtes, also sub­tropisches Klima braucht. Kein Wunder also, dass er vornehmlich in sub­tropischen Gebieten Südostasiens, Mittel- und Südamerikas angebaut wird. Ursprünglich kommt Anis aus Asien.
Übrigens: Im Mittelalter versuchte man Anis auch nördlich der Alpen anzubauen - trotz des nicht gerade sub­tropischen Klimas in diesen Regionen. Das volle Aroma des Anis setzt jedoch diese (sub­tropische) und keine andere klimatische Bedingungen zwingend voraus! (Der Versuch war wohl vor allem deshalb nicht wirklich von Erfolg gekrönt.)

Verwendung

Der typische Anis­geschmack wird von seinen ätherischen Ölen bestimmt. Er ist durch und durch intensiv, wirkt wärmend und passt hervorragend zu Früchten, Fenchel und Ingwer. Das ist auch der Grund, warum er sich ab und an grünen Smoothie gut macht - und nicht nur in Brot, Backwaren und Spirituosen (Ouzo, Absinth, Pastis, Aguardiente).
Anis passt sehr gut zu: Ananas, Apfel, Birnen, Datteln (getrocknet), Fenchelgrün, Fenchelsamen, Früchte, Ingwer, Kardamom, alle Arten von Kohl, Melone, Muskatnuss, Orangen, Pfeffer, Pflaumen, Vanille, Zimt, Zitrone.

Wirkung

Anis wurde und wird nicht nur als Gewürz-, sondern auch als Heil­pflanze verwendet. Er wirkt schleim­lösend, verdauungs­fördernd, anti­septisch, krampf­lösend und stimuliert den Appetit.

Ingwer

Hintergrund

Der Klassiker. Nichts wärmt wohltuender als frischer Ingwer. Genauer: eine frische Ingwer­wurzel. Ingwer wächst in den Tropen und Subtropen. Sein Ursprung wird im asiatischen bzw. indischen Raum vermutet. Dazu passt: Der größte Produzent ist Indien (ca. 250.000 Tonnen pro Jahr), das größte Anbaugebiet liegt in Nigeria und der größte Exporteur heißt China (Quelle: Wikipedia).
So unterschiedlich die Anbau­regionen, so unterschiedlich der Geschmack: Ingwer schmeckt zwar immer irgendwie fruchtig und irgendwie scharf - und dennoch: je nach Sorte und Anbaugebiet unterscheidet sich der Geschmack doch ganz erheblich. Gemein ist allen Ingwer­sorten die „Schärfe“.
Die Schärfe kommt übrigens haupt­verantwortlich vom sekundären Pflanzen­stoff Gingerol.

Verwendung

Im Grüni macht Ingwer sich in der Regel immer gut. Somit kann er, gerade im Winter, ganz einfach „doppelt“ genutzt werden: sowohl im Tee, als auch im grünen Smoothie stellt er eine würzig-warme Grund­komponente dar!
Für alle, die Ingwer mögen gilt: Er ist in der Lage wirklich jeden grünen Smoothie zu bereichern, sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich!
Ingwer passt sehr gut zu: Ananas, Anis, Apfel, Aprikosen, Trocken­früchte (Dattel), Basilikum, Birne, Chili, Cranberries, Erdbeeren, Feigen, Fenchelgrün, Grapefruit, Himbeeren, Kaki, Kardamom, Möhrengrün, Koriander, Koriander­grün, Kurkuma, Limette, Mangos, Melone, Minze, Muskatnuss, Orange, Papaya, Paprika, Pfeffer, Pfirsiche, Piment, Rosinen, alle Salate, Sellerie, Tomaten, Vanille, Zimt, Zitrone, Zitronen­gras, „zitronige“ Garten­kräuter (z.B. Melisse), Zitrus­früchte.
Aromen­kombinationen: Ingwer + Sellerie, Ingwer + Apfel + Trockefrüchte (Dattel), Ingwer + Koriander­grün + grüne asiatische Salate, Ingwer + Zitrone + Minze.

Wirkung

Ingwer wirkt. Und während die westliche Wissenschaft noch immer dabei ist einzelne Stoffe zu identifizieren, die für die ein oder andere Wirkung zuständig sein sollen, gilt für den asiatischen Raum, der auf eine immerhin über drei­tausend­jährige Tradition zurückblickt, folgendes Wissen als gesichert: Ingwer wirkt antioxidativ (reduziert oxidativen bzw. nitrosativen Stress), antiemetische (hilft bei Übelkeit und Brechreiz), entzündungs­hemmend, verdauungs­fördernd (regt die Magensaft-, Speichel- sowie Gallen­bildung und Darm­funktion an), auswurf­fördernd, anti­diarrhoisch (wirksam gegen Durchfall), antipyretisch (fieber­senkend), antibakteriell, antiviral und blut­reinigend. Kein Wunder also, dass er traditionell bei Rheuma, Muskel­schmerzen und Erkältungen angewandt wurde!

Chili

Hintergrund

Chili gehört zur Familie der Paprika, was an seiner Form unschwer zu erkennen ist. Was eine Chili- von einer Paprika­schote unterscheidet, ist seine Schärfe. Die Schärfe in den Chilis verursacht der (Pflanzen-)Stoff Capsaicin, der aus­schließlich bei Säuge­tieren durch Wirkung auf spezifische Rezeptoren einen Hitze- oder Schärfereiz hervorruft. Capsaicin ist zwar in jeder Paprika­art enthalten, besonders viel jedoch findet man bei Chilis - das meiste übrigens bei den sog. „Habaneros“.
Durch Capsaicin wird ein Brennen auf Schleim­häuten aller Art verursacht, also nicht nur im Mund, sondern beispiels­weise auch an den Augen. Es ist dieses Brennen was wir gemeinhin als „scharf“ empfinden.

Verwendung

Den einen oder anderen mag es vielleicht verwundern, aber Chili(pulver) - auch Cayenne genannt - passt, wenn schon nicht in jeden, dann doch in eine Vielzahl grüner Smoothies. Hier entscheidet, wie letztlich immer, das persönliche Geschmacks­empfinden. Die folgende Aussage ist also mehr als gut gemeinter Ratschlag zu verstehen.
Bei Chili kommt in besonderem Maße auf die Dosierung an. Sie macht - wie überall - den Unterschied! Eine „Prise“ Chili kann aus einem guten einen ganz aus­gezeichneten grünen Smoothie machen. Chili passt im Smoothie hervor­ragend zu allen tendenziell „süß-sauren“ und eher „bitteren“ Kreationen.
Chili passt sehr gut zu: Ananas, Avocado, Basilikum, Datteln, Fenchel, Früchte (besondern Zitrus­früchte), Grünkohl, Ingwer, Koriander, Koriander­grün, Limette, Paprika, Petersilie, Salate aller Art (Radicchio, Rucola (Rauke), Tomate, Zimt, Zitrone, Zitronen­gras).
Aromen­kombinationen: Chili + Koriandergrün + Limette

Wirkung

Chili steigert die Mundspeichel- und Magensaft­ausschüttung - wirkt in diesem Sinne verdauungs­fördernd, steigert die periphere Durch­blutung und Herz­tätigkeit, wirkt antiseptisch, d.h. keim­reduzierend (das ist auch der Grund, weshalb Gerichte gerade in Regionen rund um den Äquator traditionell gerne mit Chili versehen werden), blutstillend, auswurf­fördernd und allgemein anregend.

Zimt

Hintergrund

Zimt wird aus der getrockneten Rinde von Zimt­bäumen gewonnen. Handelt es sich bei dem Baum um den sog. „Echten“, den Ceylon-Zimtbaum, dann spricht man folgerichtig auch von Ceylon-Zimt. Dieser stand ursprünglich auf der Insel „Ceylon“, dem heutigen Sri Lanka, wo ihn der portu­giesischen Seefahrer Vasco da Gama entdeckte. Er war es auch, der den Zimt nach Europa brachte und dort für sehr viel Geld handelte.
Das Haupt­anbaugebiet ist auch heute noch Sri Lanka.
Das wunderbare, nicht gerade unauf­dringliche Aroma des Zimt­baumes geht in erster Linie auf das in ihm enthaltene Zimtöl zurück.

Verwendung

Der Schlüssel zum Zimt liegt (wie so oft) in der Dosis - dem also aus­balancierten Verhältnis zwischen seinen (potentiell) dominierenden Aromen auf der einen und den Geschmacks­nuancen weiterer Zutaten auf der anderen Seite. Greift beides harmonisch ineinander kann es richtig rund werden, sprich: richtig gut!
Ich verwende Zimt gerne zu Kohl und zu eher süßen grünen Smoothie-Kreationen.
Zimt passt sehr gut zu: Apfel, Aprikosen, Bananen, Beeren, Birnen, Chili, Fenchelgrün, Fenchelsamen, alle Früchte, Heidelbeeren, Ingwer, Kardamom, alle Kohlsorten, Koriander­grün, Koriander­samen, Kurkuma, Muskatnuss, Orange, Paprika, Rosinen, alle Salatsorten, Tomaten, Zitronen.

Wirkung

Zimt ist nicht nur eines der ältesten Gewürz-, es ist vor allem eines der ältesten Heilkräuter des Planeten. Zimt wirkt schweiß­treibend, karminativ (verdauungs­fördernd), adaptiv (allgemein heilungs­fördernd), diuretisch (fördert die Wasser­ausscheidung), auswurf­fördernd und schmerz­stillend.

Kardamom

Hintergrund

Vorweg: Wir sprechen im Folgenden vom grünen, nicht vom schwarzen Kardamom.
Kardamom stammt ursprünglich aus Süd­indien, Sri Lanka, dem Irak und Thailand. Das sind auch heute noch die Haupt­anbaugebiete.
Das was am Kardamom überaus interessant ist, liegt gut geschützt in den drei­fächrigen, strohigen Kapsel­früchten versteckt. In jedem dieser Frucht­fächer sitzen vier bis acht grau-braune Samen. Und um genau diese Samen geht es. Sie enthalten ein ätherisches Öl, was dem Kardamom - ähnlich dem Anis - seinen charakte­ristischen Geschmack verleiht. Dieser ist süßlich-scharf und würzig-frisch.
(Übrigens: Schwarzer Kardamom hat im Gegensatz zum grünen Kardamom ein eher herbes erdiges Aroma.)

Verwendung

So richtig aromatisch sind allerdings nur die ganzen Samen. Von dem ebenfalls im Handel erhältlichen Pulver ist eher abzuraten. Es ist nicht ausreichend aromatisch, was in aller Regel daran liegt, dass die geschmacks­intensiven Samen zusammen mit den geschmacks­neutralen Frucht­schalen vermahlen werden.
Du kannst natürlich auch gleich die ganzen Frucht­schalen bzw. Kapseln kaufen.
Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner.
Kardamom passt sehr gut zu: Anis, Apfel, Aprikosen, Bananen, Birnen, Chili, Dattel (getrocknet), Grapefruit, Ingwer, alle Kohlsorten, Koriander­grün, Koriander­samen, Orange, Paprika, alle Salatsorten, Spinat, Vanille, Zimt, Zitrone, Zitrus­früchte.

Wirkung

Die Samen wirken karminativ (verdauungs­fördernd und blähungs­lindernd), diaphoretisch (schweiß­treibend) und appetit­anregend. Außerdem reinigen sie die Mundhöhle nach jedem Essen und wirken Mundgeruch gezielt entgegen.

Kurkuma

Hintergrund

Kurkuma (Gelbwurz) ist eine aus Südasien stammende Pflanzenart aus der Familie der Ingwer­gewächse. Darum wird Kurkuma auch als „gelber Ingwer“ bezeichnet. Es wird vorwiegend in tropischen Regionen angebaut.
Im Gegensatz zum Ingwer ist das „Frucht­fleisch“ der Wurzel / Knolle („Rhizom“) leuchtend gelb / orange. Dieses leuchtend gelb-orangene „Frucht­fleisch“ wird frisch als auch getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet (z.B. in Currypulvern). Vor allem frisches Kurkuma ist ein exzellenter Farbstoff. Ähnlich abfärbend wie Rote Beete, aber deutlich „hartnäckiger“ in seiner Wirkung: einmal gelb, (fast) immer gelb!
Verantwortlich für diese durch­dringende gelbe Färbung: Curcumin. Daneben enthält Kurkuma eine Reihe typischer ätherischer Öle. Die außer­ordentliche Heilwirkung von Kurkuma ist auf die Kombination dieser beiden Stoffe - zusammen mit einigen weiteren hundert un­identifizierten sekundären Pflanzen­stoffen des Rhizoms - zurückzuführen. Der hierfür gebräuchliche Fachbegriff lautet: „Nahrungs­matrix“.

Verwendung

Vorweg: frischer, biologisch angebauter Kurkuma ist eher schwer zu bekommen. Wer Glück hat, schlägt zu und lässt sich überraschen!
1-2 Messerspitzen getrocknetes Kurkuma­pulver bereichern fast jeden grünen Smoothie. Da Kurkuma den Geschmack auf wundersame Weise „abzurunden“ vermag, passt er hervorragend zu fast jeder Aromen­kombination. Er kann die meisten Smoothies einfach immer ein Stückchen „besser“ und „vollkommener“ machen! Aber das ist und bleibt natürlich Geschmacks­sache!
Kurkuma wirkt ähnlich einer „Grundierung“. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb es immer einer der ersten Gewürze ist, das in ein Curry kommt. Die verwendete Menge Kurkuma zeichnet gewisser­maßen den Weg vor, den das Curry danach einschlagen wird...
Kurkuma passt sehr gut zu: Chili, Curry, Fenchelgrün, Fenchelsamen, alle Früchte, Ingwer, alle Kohlsorten, Koriander­grün, Koriander­samen, Paprika, Petersilie, Pfeffer, alle Salatsorten, Spinat.
Aromen­kombinationen: Kurkuma + Koriander­grün + Kreuzkümmel + Toamte + Paprika + Petersilie + Pfeffer.

Wirkung

Kurkuma wird vor allem im Ayurveda und der TCM als überaus potentes Heilmittel angesehen. Es wirkt als natürliches septisches Mittel, „verschönert“ nicht nur die Haut, sondern ist außerdem in der Lage auch chronische Haut­krankheiten wie Lepra zu heilen. Es hilft bei Diabetes, Krankheiten der Harnorgane, bei unreinem Blut, Anämie und Geschwüren!

Koriander

Hintergrund

Vorweg: Hier geht es primär nicht um die ebenso phantastische grüne Pflanze, sondern um das Gewürz dieser Pflanze, genauer deren Samen.
Koriander ist ur-alt. Er zählt zu den wohl ältesten uns bekannten Gewürzen. Erste (schriftliche) Nachweise finden sich 6000 vor Christus! Die alten Ägypter, Inder und Chinesen kannten und verwendeten Koriander vorwiegend für medizinische Zwecke und als Gewürz. Heute wird die Pflanze in Zentral-, Süd- und Nor­damerika kultiviert, aber auch in Afrika, Asien und Europa.

Verwendung

Da wir hier und heute primär vom Koriander­gewürz sprechen, fokussieren wir fast aus­schließlich auf die Samen. Diese gewinnen ihren typisch nussigen, würzig-holzigen, leicht süßlichen Geschmack erst im Wege der Trocknung nach einer gewissen Lagerzeit.
(Die grünen Pflanzen­teile hingegen schmecken „komplett“ anders. Hier überwiegt ein sehr eigenes, überaus kräftiges, scharf-bitteres Aroma, das in der südamerika­nischen und der asiatischen Küche perfekt zur Geltung kommt.)
Die Koriander­samen eignen sich als Zutat für den grünen Smoothie immer dann, wenn es „extravagant“ wird, wenn also „mediterrane“ oder „orientalisch-asiatische“ Aromen zur Geltung kommen sollen.
Koriander­samen passen sehr gut zu: Basilikum, Fenchelgrün, Fenchelsamen, Chili, Früchte, getrocknete Früchte (Dattel), Grünkohl, Ingwer, Kardamom, Koriandergrün, Kurkuma, Minze, Muskatnuss, Orange, Orangen­schale (Abrieb), Pfeffer, Piment, Spinat, Tomate, Wildkräuter, Zimt.
Aromen­kombinationen: Koriander + Kardamom + Zimt, Koriander + Chili (Cayenne­pfeffer) + Kreuzkümmel + Knoblauch, Koriander + Chilischoten + Senfkörner + schwarzer Pfeffer, Koriander + Kreuzkümmel + Curry.

Wirkung

Koriander­samen wirken antiseptisch, d.h. keim­reduzierend, schleimlösend, diuretisch (fördert die Harn­ausscheidung), aphrodisierend und helfen - ebenso wie die grünen Teile der Pflanze - gegen Magen-Darm-Verstimmungen, Blähungen und Völlegefühl.

Muskat

Hintergrund

Der Name „Muskatnuss“ verwirrt, denn er legt er nahe, dass es sich bei der Muskatnuss um eine Nuss handele. Das jedoch ist falsch. Die Muskatnuss ist der Samen des Muskatnuss­baumes. Er ist von einem ölhaltigen Samen­mantel umgeben. Beides, der Kern des Samens als auch der Samen­mantel, wird als Gewürz verwendet. Während der Samen auf den Namen Muskatnuss bzw. Muskat hört, bezeichnet man den Samen­mantel als Muskat­blüte oder Macis.
Der Muskatnuss­baum liebt tropisches Klima. Kultiviert wird er im gesamten tropischen Raum: in Asien, in Südamerika sowie in Afrika.

Verwendung

Muskatnuss im grünen Smoothie? Das hört sich erst einmal etwas ungewohnt an - und ist es auch. Gleichwohl, gegen ein gezielte Verwendung - ab und an - spricht nichts. Im Gegenteil: Richtig dosiert kommt ihre feurig-süße, würzige sehr aromatischen Schärfe perfekt zum Ausdruck und ergänzt sich ideal mit allen Gewürzen, die diese Geschmacks­note unterstreichen.
Hildegard von Bingen soll folgenden Satz gesagt haben: „Die Muskatnuss hat große Wärme und vortreffliche Kräfte. Ihr Genuss öffnet das Herz des Menschen und läutert sein Gefühl und verschafft ihm guten Verstand.“
Muskatnuss passt sehr gut zu: Apfel, Beeren, Birne, alle Arten von Früchten - frisch und getrocknet, Grünkohl, Honig, Ingwer, Kardamom, alle Kohlsorten, Möhren­grün, Koriander, Kreuzkümmel, Orangen, Pfeffer, alle Salate, Spinat, Zimt, Zitrone.
Aromen­kombinationen: Muskatnuss + Piment + Zimt, Muskatnuss + Ingwer + weißer Pfeffer + Spinat.

Wirkung

Der Muskatnuss wirkt digestiv, anti­konvulsiv (wirksam gegen Krämpfe), schleim­reduzierend, auswurf­fördernd, kardio­tonisch (unterstützt das Herz-Kreislauf­system), antiemetisch (wirkt gegen Erbrechen), leber­stoffwechsel­anregend, anti­diarrhoisch (wirksam gegen Durchfall), menstruations­fördernd, antipyretisch (fiebersenkend) und aphrodosierend. Ihr werden schmerz­lindernde und schlaf­fördernde Wirkungen zugeschrieben. Sie wurde (und wird) sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt, z.B. bei rheumatischen Beschwerden, Exzemen und Flechten.

Pfeffer

Hintergrund

Und schon wieder ein Gewürz, das aus dem fernen Orient, genauer: Indien kommt. Erst im Zuge der Ausbreitung der indischen Kultur nach Südostasien gelangte der Pfefferanbau in das heutige Indonesien, Vietnam und Malaysia - die zugleich wichtigsten heutigen Anbau­gebiete der Pfeffer­pflanze.
Wenn wir von „Pfeffer“ reden, meinen wir normalerweise den schwarzen Pfeffer, um den es auch im Folgenden gehen wird. Daneben existiert noch grüner, weißer Pfeffer sowie roter Pfeffer. Bei allen vier Pfeffer­sorten handelt es sich um ein und dieselbe Frucht der Pfeffer­pflanze. Die unter­schiedliche Färbung hängt lediglich vom Reife- und Bearbeitungs­grad der Früchte ab:

  • Grüner Pfeffer - das liegt nahe - wird aus unreifen, früh geernteten Früchten gewonnen, die dann in Salzwasser eingelegt oder bei hohen Temperaturen getrocknet werden.
  • Schwarzer Pfeffer wird aus unmittelbar vor der Reife stehenden Früchten gewonnen, die anschließend (luft-)getrocknet werden.
  • Weißer Pfeffer wird aus vollreifen roten Früchten gewonnen, die unter fließendem Wasser eingeweicht, geschält und anschließend (von der Sonne) getrocknet und gebleicht werden.
  • Roter Pfeffer ist der eigentlich reife Pfeffer- oder besser: die reife Frucht des Pfeffers.

Unter den Wirk­stoffen des Pfeffers ragt neben einigen ätherischen Ölen vor allem das scharf schmeckende Piperin heraus.

Verwendung

Pfeffer kann in sehr vielen Smoothies Verwendung finden, vor allem dann, wenn es scharf oder süßlich-sauer werden soll bzw. eine bereits vorhandene Geschmacks­note dieser Art zusätzlich unterstrichen wird.
Eine Prise Pfeffer reicht hierbei vollkommen aus. Diese Prise allerdings passt praktischer­weise zu fast Allem! Vor allem Früchte erfreuen sich einer pfefferigen Begleitung!
Tipp: Pfeffer einfach nach Beendigung des Mixvorgangs hinzugeben, das peppt den „Grüni“ kurz vor dem Servieren und Genießen noch mal richtig auf!
Pfeffer passt sehr gut zu: Ananas, Basilikum, Beeren, Birnen, Fenchelgrün, Fenchelsamen, Kardamom, alle Kohlsorten, Koriandergrün, Koriander­samen, Minze, Petersilie, alle Salatsorte, Tomate, alle Wildkräuter.

Wirkung

Pfeffer gilt im Ayurveda und der TCM als eines der bedeutendsten Mittel zur Stimulation der Verdauung! Er wirkt auswurf­fördernd, appetit­anregend, fieber­senkend und anti­parasitär.

Paprika

Hintergrund

Alles Große beginnt im Kleinen. Nicht anders ist es mit der Paprika. Denn das, was heute im Super­markt unter „Paprika“ firmiert, ist der (deutlich) größere „getunte“ „Bruder“ einer Vielzahl deutlich kleinerer und schärferer „Verwandter“. Eigentlich müsste es heißen: „Eltern“. Diese Eltern waren es, aus denen Mitte des letzten Jahr­hunderts die uns bekannten grünen, gelben und roten Paprika­schoten gezüchtet wurden. Und während die Eltern klein und scharf waren (Chilis und Peperonis), sind die Kinder nur noch groß und mild - was wiederum an der Menge des für die Schärfe ver­antwortlichen (sekundären) Pflanzen­stoffs Capsaicins liegt.
Die Geschichte der Paprika nimmt ihren Ursprung in den tropischen Dschungeln Mittel- und Südamerikas. Die ein­heimischen Indios waren es, die vor mehreren Jahr­tausenden damit begannen, die durchweg scharfen Früchte zu kultivieren.

Verwendung

Da wir im Rahmen dieses Artikels von Gewürzen sprechen, geht es im Folgenden nicht um die Paprika­schote im Ganzen, sondern um das daraus gewonnene Paprika­pulver. Dieses wiederum weist unter­schiedliche Schärfe­grade vor, abhängig von Ausgangs­produkt, den verarbeiteten Paprika­schoten. Die Bandbreite umfasst mildsüß-fruchtige bis beißend-scharfe Pulver­variationen. Ihnen allen gemein ist die (wohltuend) wärmende Wirkung!
Paprika­pulver macht sich besonders immer dann gut, wenn ein süß-scharfes Aroma noch vertieft bzw. verstärkt werden soll. Vor allem „mediterrane“ und „orientalisch-asiatische“ Kreationen profitieren davon. Wie immer gilt: die Dosis macht den Unterschied!
Paprika­pulver passt sehr gut zu: Chili, Curry­pulver, getrocknete Früchte (Dattel), Grünkohl, Ingwer, alle Kohlsorten, Kardamom, Kurkuma, Paprika­schoten, Petersilie, Pfeffer, Piment, Radicchio, rucola (Rauke) Tomate, Wildkräuter, Zitrone.
Aromenkombinationen: Paprika + Beeren + Dattel.

Wirkung

Paprika wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf­system aus, sie mildert Durchblutungs­störungen und hilft bei Verdauungs­beschwerden (anti­karminativ). Frische, aber auch schonend getrocknete Paprika­pulver weisen außerdem einen enorm hohen Vitamin C-Gehalt auf. Das gilt allerdings ausschließlich für die dunkelroten Exemplare.
(Ein Tipp am Rande: Finger weg von grüner Paprika. Sie ist schlicht unreif!)

Grüne Smoothies Zutaten einkaufen

Beim Einkaufen kommt es vor allem darauf an, auf frisches Blattgrün und reife Früchte zu achten. Beide Kriterien sind ausschlag­gebend dafür, dass der Grüne Smoothie nicht nur gut schmeckt, sondern auch seine volle Bandbreite an Nährstoffen bereit­stellen kann. Denn gerade bei Blattgrün setzt nach dem Erntezeit­punkt ein unaufhörlicher Vitalstoff­verlust ein. Während Du frisches Blattgrün wie Salate und Kräuter daran erkennen kannst, dass sie voller Spannung sind und einfach nicht welk, gibt es beim Einkauf von Früchten einiges zu beachten. Wir haben Dir daher unsere wichtigsten Tipps zum Einkaufen zusammen­gestellt.

Frau kauft am Markt ein und hält einen Korb in der Hand, gefüllt mit frischem Mangold Beim Smoothie-Einkauf kommt`s auf frisches Blattgrün und reife Früchte an.

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Auf Bioqualität achten

Wir bevorzugen Bio-Märkte zum Einkaufen unserer Smoothie-Zutaten. Sie stellen uns vor allem auch im Winter ein reichhaltiges Angebot an Obst und Blattgrün bereit. In jedem Fall empfehlen wir Dir vor allem bei Blattgrün auf Bio-Qualität zu achten. Nur so lassen sich giftige Rückstände von Pflanzenschutz­mitteln vermeiden. Denn schließlich kannst Du Salat, Kohl oder Petersilie nicht mal schälen. Wenn Du bei Früchten die Schalen mit verwendest, dann raten wir Dir zumindest auch bei diesen Sorten zur Bio-Qualität. Wichtig ist und bleibt aber auch hier, dass das Obst richtig reif ist.

Kleiner Schwarzkohl im Beet. Bio-Empfehlung: Blattgrün kann man nicht mal schälen!

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Frische Produkte auf Wochenmärkten und direkt vom Bauern

Die frischesten und zudem auch noch regionalen Produkte findest Du am ehesten auf Wochen­märkten oder im Hofladen eines Landwirts. Das angebotene Obst und Gemüse wird oft am Vorabend oder direkt am Morgen geerntet, an dem es verkauft wird. Auf Wochen­märkten kannst Du auch sehr gut das Grün von Radieschen, Roter Beete oder Kohlrabi beziehen - in der Regel nämlich kostenlos. Wir finden auf den Berliner Wochen­märkten auch immer öfter eine gute Auswahl an Wildkräutern. Wirst Du nicht fündig, frage den Bauer Deines Vertrauens, ob er Dir Wildkräuter mitbringen kann.

Frau wählt an einem Wochenmarkt-Stand frische Blattgrünsorten aus. Frische und regionale Produkte auf Wochenmärkten.

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Nachreifende Früchte

Wichtig beim Einkauf ist zu wissen, welche Früchte zu Hause nachreifen können und welche reif gekauft werden sollten. Obstsorten mit der Fähigkeit zum Nachreifen, reifen nicht nur nach, sondern können ihr Aroma und die Qualität noch verbessern - wie z.B. bei Tomaten, Äpfeln oder Avocados. Allerdings dürfen auch diese Früchte nicht zu unreif geerntet worden sein, da sie sonst nicht mehr nachreifen können. Vielleicht hast Du diese Erfahrung schon mal mit einer steinharten Mango oder Nektarine gemacht, die nicht reif wurden, sondern von innen gefault sind. Im Folgenden eine Auflistung nachreifender Obst­sorte und Gemüse­früchte:

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Avocados
  • Bananen
  • Birnen
  • Cherimoya
  • Kaki (Persimon) – müssen für den Verzehr sehr weich sein, da andern­falls noch zu viele Gerbstoffe in der Frucht den Verzehr unmöglich machen. Sharon ist eine Kaki-Zuchtsorte, die auch hart gegessen werden kann, da sie gerbstoff­frei ist.
  • Kiwi
  • Mango und Papaya
  • Melonen außer Wasser­melone
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Tomaten

Birnen und Äpfel auf einem Wochenmarkstand. Harte Birnen reifen zu Hause nach.

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Frische an Schnitt­stellen, Stielen und Spann­kraft erkennen

Frische kannst Du gut an den Schnitt­stellen und Stielen von Blattgrün und Früchten erkennen. Wenn diese ein­getrocknet und holzig wirken, liegt der Erntezeit­punkt schon länger zurück bzw. die Lagerungs­methoden des Händlers sind nicht optimal.
Bei Gurken achte auf Spannkraft - sind sie alt, lassen sie sich problemlos biegen.

Finger zeigt auf ein frische Schnittstelle von Mangold Gerade frisch geschnittener Mangold: Die Schnitt­stelle ist hell und saftig.

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Glänzend oder matt schimmernd: Beides kann Frische bedeuten

Während Kirschen dann knackig und frisch sind, wenn sie leuchtend glänzen, ist es bei vielen anderen Früchten gerade umgekehrt. So deutet ein matter Schimmer auf frische Äpfel und Trauben hin, wohingegen glänzende Äpfel und glänzende Trauben häufig überlagert sind. Auch bei Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen sind die matt schimmernden Früchte sehr viel frischer als die glänzenden, da sie noch von der frucht­eigenen Schutz­schicht bedeckt sind. Diese verflüchtigt sich im Laufe der Lagerzeit – besonders wenn die Früchte zu kalt gelagert werden.

Rötliche Weintrauben Ein matter Schimmer bedeutet bei Trauben, dass sie frisch sind.

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Unbehandelte Zitrusfrüchte erkennen

Bei Zitrus­früchten deutet ein glänzendes Äußeres auf die Behandlung der Schale hin. Diese Früchte wurden aus Haltbarkeits­gründen in einer Wachs­emulsion "gebadet", die zusätzlich mit Fungiziden (z.B. Thiabendazol) versetzt ist. Da wir gerne Zitrus­früchte mit Schale verwenden, empfehlen wir Dir, unbedingt auf unbehandelte Exemplare zu achten, die es meist nur im Bioladen gibt.

Unbehandelte Zitrusfrüchte gibt es fast nur in Bio-Läden. Unbehandelte Zitrusfrüchte gibt es fast nur in Bio-Läden.

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Frische Ananas erkennen

Ananas ist ein echter Aroma-Booster im Grünen Smoothie, aber nur, wenn sie frisch und reif ist. Denn Ananas kann nicht nachreifen. Eine gute Qualität erkennst Du an saftig grünen Blättern, einem kräftig gelbgrün gefärbten Frucht­körper und am feinen Ananas­geruch. Guck Dir auch die Schnitt­stelle an - sie sollte frei von Schimmel sein. Ein bekannter Reifetest geht so: Kannst Du das innere Blatt bei der Ananas problemlos herausziehen, dann ist die Frucht schön reif. Wenn nicht, dann wurde sie unreif geerntet.

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Frische Melonen erkennen

Gut ausgereifte Cantaloupe- oder Galia-Melonen kannst Du am Geruch erkennen. Das funktioniert leider nicht mit Honig- und Wasser­melonen. Hier kaufst Du entweder die “Katze im Sack” oder Du fragst nach, ob Dir der Händler die jeweilige Melone aufschneidet. Am Frucht­fleisch kannst Du ziemlich gut sehen, ob Du ein gutes Exemplar erwischt hast oder ob die Melone schon matschig oder holzig ist. Wir empfehlen, Wasser­melonen nur mit Kernen zu kaufen und diese auch mitzuessen. Wie so oft enthalten auch sie viele wichtige Nährstoffe - u.a. Magnesium, Zink und Eisen.

Tisch mit Cantaloupe- und aufgeschnittener Wassermelonen Frische, reife Melonen erkennt man am besten dann, wenn sie aufgeschnitten sind.

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Avocado richtig auswählen

Harte Avocados, die Du zu Hause nachreifen lässt, haben den Vorteil, dass sie keine Druck­stellen haben. Falls Du aber eine reife Variante kaufen willst, achte darauf, dass die Avocado noch ihren kleinen Stielstummel besitzt. Dieser sollte hellbraun und noch gut mit der Frucht verbunden sein. Ist der kleine Stiel bereits eingetrocknet oder fehlt er ganz, dann liegt die Avocado schon zu lange beim Händler.

Grüner Smoothie, daneben eine aufgeschnittene Avocado sowie andere Früchte und Blattgrün. Harte Avocados reifen innerhalb von 2-3 Tagen nach.

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Grüne Smoothies Zutaten richtig lagern und aufbewahren

Da man nicht immer Zeit hat, täglich frisch für den Smoothie einzukaufen, kommt es auf eine optimierte Lagerung der Zutaten an. Denn frisches Blattgrün kann schnell welken und manche Früchte schnell faulen, wenn man sie nicht richtig aufbewahrt. Bereits mit einfachen Tipps kannst Du die Smoothie-Zutaten deutlich länger haltbar machen.

Viele Blattgrün-Sorten auf der Fensterbank.

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Blattgrün im Kühlschrank feucht halten

Das A und O beim Aufbewahren von Blattgrün ist, dass es im Kühl­schrank nicht austrocknet. Das kannst Du verhindern, indem Du voluminöse Sorten wie Grünkohl oder Mangold einfach in ein feuchtes Baumwolltuch wickelst.

Collage aus 2 Bildern zeigt, wie eine Frau ein Baumwolltuch mit Wasser befeuchtet und anschließend darin Grünkohl zum Aufbewahren im Kühlschrank einwickelt. Feuchte Tücher bewahren voluminöse Blattgrün-Sorten im Kühl­schrank vor dem Austrocknen.

Loses Blattgrün wie Spinat oder Wildkräuter lagerst Du am besten in Aufbewahrungs­boxen oder Maistüten vom Bioladen (alternativ: Plastiktüten) und gibst ein paar Spritzer Wasser hinzu. Mit beiden Methoden kannst Du Blattgrün im Kühlschrank bis zu 5 Tagen haltbar machen.

Collage aus 2 Bildern zeigt, wie ein paar Spritzer Wasser auf losen Spinat in eine Tüte gegeben werden. Frische-Trick: Einfach ein paar Spritzer Wasser mit in die Aufbewahrungstüte geben.

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Gummi bei Gartenkräutern entfernen

Bei Gartenkräutern wie Petersilie oder Minze ist es wichtig, dass Du das zusammen­haltende Gummi oder Band entfernst, da es die Wasserzufuhr zusätzlich kappt. Anschließend wie beschrieben mit Wasser benetzen und in Tüten oder Boxen im Kühlschrank bewahren.
Einzige Kräuter-Ausnahme: Basilikum. Es bekommt schon nach kurzer Zeit im Kühlschrank schwarze Kälteflecken - auch im Gemüsefach. Deshalb empfehlen wir, Basilikum immer als Topfpflanze zu kaufen.

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Obst und Gemüse(früchte) getrennt lagern

Es gibt eine Reihe von Obst und Gemüse­früchten, die das Reifegas Ethylen abgeben - das sind u.a. Äpfel und Tomaten. Werden sie zusammen mit anderen Früchten gelagert, die sehr empfindlich sind wie etwa Beeren, dann kann es bei diesen Früchten zu schnellerem Verderben kommen. Bei anderen, noch nicht voll ausgereiften Früchten wiederum kann dieser Effekt sogar von Nutzen sein. Z.B. bei nach­zureifenden harten Avocados. Diese einfach zusammen mit einem Apfel in Zeitungs­papier einwickeln und in 2-3 Tagen sind die Avocados weich.

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Heimisches Kernobst mag es kühl

Heimisches Obst wie Apfel und Birne ist wenig kälte­empfindlich und fühlt sich am wohlsten an kühleren Orten - in einer Speise­kammer oder am liebsten im kühlen Keller. Da Äpfel beim Reifen viel Ethylen ausatmen, sollten sie separat gelagert werden.

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Steinobst und Beeren frisch verzehren

Ob Pfirsich, Nektarine oder Kirschen - oder Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren - Steinobst und Beeren verderben schnell und sollten möglichst frisch verwertet werden. Steinobst kann bei Zimmer­temperatur zwar nachreifen, aber schon erste Druckstellen vom Transport führen schnell zu Fäulnis. Wir versuchen, diese Früchte nicht länger als 2 Tage zu Hause aufzubewahren - wenn sie reif sind, können sie auch kurz im Kühl­schrank aufgehoben werden. Da sie Feuchtig­keit nicht gut vertragen, solltest Du sie erst vor dem direkten Verzehr bzw. der Verwendung waschen.

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Früchte und Gemüse, die nicht im Kühlschrank gelagert werden wollen

Für die meisten Früchte und Gemüse­früchte kommt im Kühlschrank nur das Gemüsefach in Frage, da sie bei Kälte deutlich an Geschmack verlieren. Die folgenden Früchte reagieren sogar extrem und gehören daher nur in den Kühl­schrank, wenn sie schon angeschnitten sind:

    • Ananas, Mango, Papaya, Bananen, Cherimoya - so ziemlich alle exotischen Früchte bevorzugen Zimmer­temperatur. Nur wenn sie reif sind, halten sie es ein bis zwei Tage im Kühl­schrank aus
    • Avocado
    • Granatäpfel
    • Melonen
    • Tomaten
    • Zitrusfrüchte

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Hast Du Blattgrün-Favoriten? Welches sind Deine Lieblings-Zutaten im Grünen Smoothie?

Wir freuen uns über ein Kommentar von dir hier!

Carla von GrüneSmoothies.de

Auf den ersten Schluck verliebt. Das war 2010. Da mixte mir eine Freundin meinen ersten Grünen Smoothie. Seitdem sind Grüne Smoothies mein absolutes Lieblings­frühstück. Schnell­stens zube­reitet starte ich leckerst und wohlst genährt in den Tag. Soviel Super­lativ am Morgen tut bis zum Abend gut. Der schöne Neben­effekt: Ohne Verzicht oder Ernährungs­dogma reguliert der Grüne Smoothie wie von selbst die Be­ziehung zu meinen Genuss­freunden Kaffee, Schoko&Co.

Carla gibt Workshops für Ein­steiger und ist u.a. zu­ständig für Social Media und Kommunikation.

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115 | Kommentar(e)

23.05.2019
Nikolaus Klaso
Hallo Ihr zwei,
erstmal Danke für die tollen Rezepte.Ich verwende meistens Spinat,Staudensellerie
Kohlrabi Blätter und Broccoli. Gewürzt wird das mit Chilli oder Kurkuma.Dazu gibt es
ein großes Glas Ingwer Wasser mit Honig. Liebe Grüße.
28.05.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Lieber Nikolaus,
vielen Dank für das schöne Feedback :)
Wow - was für eine Vielfalt bei Deiner Smoothie-Zutaten-Auswahl - toll!!
Herzliche Grüße,
Carla
22.05.2019
Diana
Liebe Carla, hast du ein Smooth-Rezept mit frischem Spargel? Vielen herzlichen Dank. Liebe Grüße Diana
22.05.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Diana,
nein - Spargel haben wir noch nie im Grünen Smoothie verwendet.
Sorry!
Herzliche Grüße,
Carla
21.05.2019
Hannelore Kober
Vielen Dank für Eure echt hilfreiche Info! In mein grünes Smoothie kommt Staudensellerie, Petersilie, Koriander oder Kerbel als Grundlage "a" sozusagen. Grundlage "b": Basilikum, Löwenzahn, oder Brennessel, bzw. Giersch - ist halt Saison abhängig. Dazu entweder Spinat, oder verschiedene Blattsalate im Frühling/Sommer. Frische Salbei,- Wasabi,- Oreganoblätter, oder auch Sauerampfer bringen eine zusätzliche Geschmacksnote, aber nur einzeln eingesetzt. Z.B. wenn Banane im Spiel ist, dann schmeckt Salbei oder Wasabi super dazu. Wasabi wächst übrigens problemlos auf der Fensterbank oder auf dem Balkon. Viele Grüße Hanni
22.05.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Hanni,
danke für Dein tolles Feedback :) Interessante Idee mit dem Wasabi - könnte ich mir auch gut in herzhaften Smoothies vorstellen.
Lieben Gruß, Carla
21.05.2019
Monira
Am liebsten verwende ich Giersch und Brennnesseln. Aber auch andere Wildkräuter. Nur wenn davon nichts da ist, dann greife ich auf "normales" Blattgrün zurück. Dann entscheide ich aber individuell.
22.05.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Ich liebe auch Giersch im Smoothie - supergenial. Gerade jetzt, wo die Wildkräuter so frisch und jung sind.
Danke für Dein Feedback, liebe Grüße,
Carla
20.05.2019
Alexander
dieses Jahr verstärkt Brennnessel, Löwenzahn, auf Empfehlung frische Buchenblätter.
Immer schon glatte Petersilie.
Endiviensalat so oft ich ihn bekomme, Radieschenblätter, Stangensellerieblätter.
Schmeckt manchmal „ziemlich gesund“ aber mit Kurkuma und Ingwer tuts gut und verleiht Power.
Sanfte Smoothies gibts nur noch für Gäste zum Kennenlernen – o. k., man könnte das als Vortäuschung falscher Tatsachen bezeichnen, aber es ist doch eher eine sanfte Verführung!
Es lohnt!! :-))
22.05.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Wow - was für eine geniale Vielfalt!! Weiter so,
herzlich, Carla
04.02.2019
Eva
Vielen Dank für eure Tipps. Nun noch eine Frage: Sind die Schalen von Bio-Zitrusfrüchten generell unbehandelt?
05.02.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Bio-Zitrusfrüchte sollten generell unbehandelt sein - auch nicht gewachst. Daher empfehlen wir ausdrücklich Bio-Zitrusfrüchte, wenn man die Schalen im Smoothie mitverwenden möchte.
Lieben Gruß, Carla
26.01.2019
Frank
Hallo ihr lieben,
Ich liebe Smoothies über alles, es ist Energie Pur. Ich nehme im Winter gerne und oft Spinat, Feldsalat, mache auch Möhrengrün mit hinein und besonders Staudensellerie. Außerdem kommt bei mir immer Ingwer und Frischer Kurkuma mit rein, sowie etwas Obst und Trockenfrüchte zum verfeinern. Wildkräuter wären mir auch am liebsten, habe aber hier keinen Optimalen Zugang. Das beste ist, man wohnt im Grünen -:) Die Smoothies sind so einfach und Vielseitig, ich habe noch nie einen Smoothie gehabt, der nicht geschmeckt hat. Es ist jedesmal ein tolles Erlebnis. Danke für eure Rezepte.
Ich wünsche allen hier viel Freude und Erfolg, mit dem Gesunden Smoothies.
Macht weiter, es lohnt sich.
Liebe Grüße
Frank
28.01.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Lieber Frank,
wir können Dich sehr gut verstehen!! Geht uns ja ganz ähnlich :) Danke auch für Dein Feedback - schön, dass Du Teil unserer Community bist!
Lieben Gruß, Carla
24.01.2019
Gudrun
Ich verwende verschiedene Salatsorten, Grünkohl und z.Zt. Spinat. Sehr gerne mag ich Postelein, doch leider gibt es dies nicht in meiner näheren Umgebung. Endivien habe ich noch nicht probiert, das Rezept klingt gut, werde ich testen.
25.01.2019
Carla von GrüneSmoothies.de
Danke für Dein Feedback. Sind gespannt, wie Dir Endivien im Smoothie gefällt....
02.10.2018
Dorothea
Vielen lieben Dank für Eure tollen Rezepte und Inspirationen! :).

Ich habe vor Kurzem einen Vitamix bei Euch gekauft und bin wirklich begeistert, was man damit alles Schönes anstellen kann … Und ich freue mich über Eure schönen Rezeptkarten, die jetzt über meiner Arbeitsplatte stehen und mich täglich anlachen. Den „Evergreen“ finde ich besonders lecker, habe ihn schon im Original und in kleineren Abwandlungen gemacht. Wirklich der Wahnsinn, wie viele leckere (Grüne-)Smoothie-Rezepte es gibt … :o Ich bin richtig verliebt und freu mich jeden Tag aufs Neue darauf. Verstehe gut, dass Eure Begeisterung auch nach vielen Jahren noch ungebrochen ist ...

An Blattgrün habe ich bisher Spinat, Feldsalat, Brennnessel und Mangold ausprobiert und finde die unterschiedlichen Geschmacksnuancen sehr spannend. Das Blattgrün von Gemüse nicht wegzuwerfen, sondern im Smoothie zu genießen, finde ich genial und so wertschätzend gegenüber dem, was uns von der Natur alles als Nahrung geschenkt wird. Ich habe auch schon den Strunk von Brokkoli reingetan – der Smoothie wurde dadurch besonders cremig.

Und ja, Wildkräuter sind eine wunderbare (Wieder-)Entdeckung! Morgens einen kleinen Spaziergang machen und das Frühstück pflücken, wie herrlich … <3 Möchte bald noch mehr kennenlernen, z. B. Giersch und im Frühling dann Baumblätter.

Die grünen Smoothies haben also mit mir einen Fan mehr, und ich freue mich schon sehr auf weitere Erkundungen …

Danke Euch und liebe Grüße!
Dorothea
02.10.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Dorothea,
ganz herzlichen Dank für Dein tolles und ausführliches Feedback. Wie schön, dass Dir der Start in die Welt der Grünen Smoothies so gut gelungen ist. Hast ja auch mit Deinem Vitamix einen genialen Partner an Deiner Seite ;) Wir wünschen Dir weiterhin viel Freude beim Mixen, herzliche Grüße,
Carla
03.08.2018
Inge Kühn
Ich verwende vorwiegend Wildkräuter für meine Smoothies.
Das wären z.B. Brennnessel, wilde
Möhre, Schafgarbe, Löwenzahn,
Melde, Spitzwegerich usw.
06.08.2018
Svenja von GrüneSmoothies.de
Hallo Inge,
wenn Du Zugang zu frischen Wildkräutern hast, sind diese natürlich die beste Quelle. Wir haben gerade sehr viel Brennnesselsamen, die sich auch fein im Smoothie machen. Liebe Grüße - Svenja
01.08.2018
Elisabeth
Danke, ihr seid super im Erfinden und Weitergeben!
ich bin froh, dass ich mein Gerät bei euch kaufte, Begleitung super.
Mußte einige Wochen aussetzen wegen Erkrankung, aber sonst bin ich
festgelegt auf Spinat, Chicorée , Feldsalat, und Löwenzahn. (wegen Verträglichkeit Darm . Leider mußte ich von Löwenzahn absehen erstmal, weil unsere Wiese durch
einen Bauern mit Schlitztechnik /Einritzen tief in die Wiese) verunreinigt wurde und
somit beschädigt wurde.
So macht es gut und weiterhin gute Einfälle........ Elisabeth schickt euch das nach Berlin! und nen schönen Sommer, hier ist alles verdorrt.
06.08.2018
Svenja von GrüneSmoothies.de
Liebe Elisabeth,
vielen Dank für Dein positives Feedback. Und ich bin zuversichtlich: Der Löwenzahn wird sich auf lange Sicht durchsetzen. Viel Freude beim Mixen und liebe Grüße aus Berlin - Svenja
31.07.2018
Christine
Hallo,
kann ich anstelle von Brombeerstrauch-Blättern auch Himbeerstrauch-Blätter nehmen? Die hätte ich nämlich im Garten ....
07.08.2018
Svenja von GrüneSmoothies.de
Liebe Christine,
ja, Du kannst auch Himbeeblätter nutzen. Brombeerblätter haben den Vorteil, dass sie nicht welken und daher auch im Winter eine frische Blattgrünzutat sind.
Bei Himbeerblättern verwende am besten die hellen, jungen Blätter, da diese weniger bitter sind.
Liebe Grüße - Svenja
09.04.2018
Eleonora
Zum Glück kann ich alles was ich brauche in meinem Garten holen. Angefangen von Brennesseln über Giersch, Löwenzahn, Gundermann usw....und den Winter über Kohl Arten, rote bete, möhrengrün, Mangold....... einfach klasse
10.04.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Großartig! Frischer geht`s nicht. Gute Wildkräuter-Ernte....
09.04.2018
Iris
Jetzt wächst überall wieder ganz junges Brennesselgrün. Sehr lecker zusammen mit Ananas, etwas anderem Grün wie Postelein oder Spinat und Limette. Lecker!
10.04.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Das passt super zusammen - ein wilder Gourmet-Smoothie :)
14.03.2018
Kirstin Cibuk
Zusammen mit einem DEMETER-Hof habe ich hier im Raum Hannover die Solidarische Landwirtschaft ins Leben gerufen. Frisch vom Acker werden wir in 12 sog. Depots in den Stadtteilen und Vororten beliefert. Frischer geht gar nicht und qualitativ besser auch nicht! Außerdem gibt es hier 2x wöchentlich den normalen Bio-Stand auf dem Wochenmarkt für z.B. Zukauf von Ananas und Avocado. Ich verarbeite bis zu max. drei Tage nach Lieferung oder Einkauf. In unserem Haus existiert noch eine alte Speisekammer, besser als jeder Biofresh-Kühlschrank.
14.03.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Danke für Dein Feedback! Ja, die gute alte Speisekammer, wie gerne hätte ich die auch!! Super auch, wie Du Deine Grünzeug/Gemüseversorgung hergestellt hast. Genial!!! Weiter so!
12.03.2018
Jutta
Liebe Carla,
danke für die vielen Informationen rund um die Smoothies. Ich habe heute meinen Hochleistungsmixer bei euch bestellt und bin schon sehr gespannt...
Eine Frage: Habt ihr Erfahrung mit der Verwendung von (selbstgezogenen) Sprossen in Smoothies?
Danke und viele Grüße
13.03.2018
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Jutta, wir haben bisher keine Sprossen im Grünen Smoothie verwendet. Dagegen haben wir viel positive Erfahrung mit Microgreens/Keimpflanzen - z.B. Weizengras. Hier findest Du Svenjas genaue Anleitung zur Heimzucht.
Viel Freude mit Deinem neuen Mixer! Carla
12.03.2018
Claudia
Zum Aufbewahren von Salat, Obst und Gemüse, kann ich die Tupperware KlimaOasen wärmstens empfehlen.
20.09.2017
Christina
Liebes Grüne-Smoothie-Team, vielen Dank für die tollen Rezepte und Tipps, die Ihr verschickt. Ich freue mich immer sehr über Eure Mails. Seit ein paar Monaten steht auf unserem Familientisch oft ein leckerer Smoothie, der meist allen schmeckt. Jetzt brauche ich noch eine Idee für einen besonderen Powersmoothie, den mein Mann vor dem Marathon frühstücken kann. Hättet Ihr eine gute Idee dafür?Ist ein Smoothie überhaupt ausreichend für so eine lange Strecke?
Viele liebe Grüße!
21.09.2017
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Christina, ich selber bin Läuferin und finde, dass der Grüne Smoothie ein idealer Starter vor dem Laufen ist. Vor einem Wettkampf kommt es ja vor allem auf leicht verwertbare Kohlenhydrate an, die im Smoothie durch die Früchte enthalten sind. Da der Wettkampf - und vor allem ein Marathon - eine absolute Ausnahmesituation ist, würde ich Deinem Mann aber raten, den Grünen Smoothie unbedingt vorher als Starter in einem langen Trainingslauf zu testen. So kann Dein Mann auch herausfinden, wieviel Smoothie er vorher trinken sollte.
Bei mir hat der Grüne Smoothie beim Berliner Halbmarathon super als Pre-Workout-Getränk funktioniert - aber das ist immer sehr individuell. Meine Erfahrungen und Tipps könnt Ihr hier lesen: Sporternährung
Bei der Mischung würde ich auch keine Experimente machen, sondern auf Zutaten setzen, die Deinem Mann schmecken und gut bekommen.
Läuft Dein Mann beim Berliner Marathon am kommenden Wochenende mit? Den habe ich zuletzt 2008 mitgemacht - lange her....
Alles Gute für Euch - und vor allem für den Läufer!!
Carla
06.09.2017
J-C
Hallo Carla&Svenja
Ich wollte einfach ein grosses Dankeschön und all meinen Respekt loswerden für all Eure Mühe. Ich freue mich jedesmal eine Mail von Euch zu bekommen. Ich bin schon länger dabei, trotzdem finde ich jedesmal was neues was ich noch nich wusste. Es müssten mehr von euch beiden geben. Weiter so
06.09.2017
Svenja von GrüneSmoothies.de
Was für ein schönes Feedback, vielen herzlichen Dank! Es gibt keine schönere Motivation für uns, so macht das Arbeiten besonders viel Freude. Lieben Gruß - Svenja & Carla
05.09.2017
Edith Reinke
hallo, es ist einfach fantastisch wie engagiert ihr seid, es macht Spaß eure Berichte zu lesen, man lernt soo viel dabei, herzlichen Dank, ihr seid toll.Edith
05.09.2017
Svenja von GrüneSmoothies.de
Vielen Dank liebe Edith!
05.09.2017
Ulrike Münster
Ich hätte gern die PDF-Datei Top-10-Blattgrün-Sorten
05.09.2017
Svenja von GrüneSmoothies.de
Liebe Ulrike,
ich habe Deine Email-Adresse für das pdf eingetragen, jetzt müsstest Du nur noch den Link in der Email anklicken und das pdf kommt. Schau bitte auch in Deinem Spam-Ordner nach, manchmal landen die Emails dort. Liebe Grüße - Svenja
05.09.2017
Petra
Meine 10 Grünpflanzenfavoriten: Ich nehme gern wilden Portulak (wächst im Garten), Moringa (Gewächshaus) Artemisia annua (einj. Beifuss), Winterkresse - Barbarakraut, wilde Rauke, Giersch, Vogelmiere, Spitzwegerich, Löwenzahn und die verschiedensten Kultursalatsorten. Äußerst preiswert, schmackhaft und gesund.
25.06.2017
Rayana
Hallo Carla, dein Artikel ist toll und hilft sehr. Den Frischetest mit der Ananas kannte ich, doch mit den Honig-Melonen habe ich Probleme. Wenn sie gut riechen, habe ich schon schlechte M gekauft. Die W-Melone lasse ich mir aufschneiden. Das werde ich jetzt auch mit den C+G-Honigmelone machen. Super Tipp. Meine Frage zum Aufbewaren+Kühlen. In meinem Kühlschrank gibt es das 0°-Fach für Gemüse und Obst +mehr. Kannst du das empfehlen, denn gerade muss ich einen neuen kaufen und wäre dir dankbar für diesen ZusatzTipp. LG
26.06.2017
Carla von GrüneSmoothies.de
Danke für Dein Feedback :) Bzgl. des Kühlschranks: ich selber habe auch noch einen alten Kühli - aber Svenja ist zufrieden mit ihrem Gemüse/Obstfach bei Null Grad.
02.10.2016
Gisela Mayer
Bei Säften sollte man beachten, dass sehr viele klare Säfte mit Gelatine vom Schwein, geklärt werden. Für Vegis nicht empfehlenswert.
04.10.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Vielen Dank für diesen Hinweis, Gisela. Wir raten generell davon ab, Saft zu verwenden, da dieser bereits erhitzt wurde, um länger haltbar zu sein. Beim Erhitzen sind jedoch viele Nährstoffe bereits verloren gegangen. Mit Ausnahme von Kokoswasser oder frisch gepresstem Orangensaft würde ich daher für Grüne Smoothies nur die Beigabe von Wasser empfehlen.
Mit herzlichen Grüßen
Anne
29.09.2016
Margret
Ich habe das große Glück einen Wildgarten zu haben, und kann mir Brennesslespitzen, frische Löwenzahnblätter, junde Blätter der wilde Erdbeere, Brombeerblätter, Spitzvegerich, Giersch nur jung, Himbeerblätter, die Blüten der kleinen Gänseblümchen, ein paar Blätter Gundermann in meinen Smoothie tun. Ich fülle mit Spinat oder Salat auf, eine Banane dazu, einen KL Mandelmus und das ist nicht nur lecker, sondern auch super gesund.
30.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Margret,
das hört sich in der Tat sehr lecker an. Toll, dass Du einen Wildgarten hast, der Dich so reich mit Blattgrün beschenkt. Aber was ist denn eigentlich ein "KL"? Vielleicht ein Kinderlöffel?
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
Anne
30.07.2018
Stefan
vielleicht auch ein KLecks! ;)
27.09.2016
Angelika
Mich überzeugen grüne smoothies bisher nicht wirklich. ich werde davon morgens nicht satt und esse eher mehr. Was fügt ihr zur Sättigung hinzu?
28.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Angelika,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Hier einige Tipps, damit der GrüneSmoothie wirklich sättigt:
1. Am besten nimmst Du den Smoothie in kleinen Schlucken auf oder löffelst ihn wie eine Suppe. Wichtig ist, dass er gut eingespeichelt wird. Denn nur so werden vom Körper Enzyme freigesetzt, die für eine gute Verdauung bereits im Mund und eine optimale Verwertung der Nahrung sorgen.
2. Als Mahlzeitenersatz benötigen die meisten Menschen schon so 0,7 bis 1 Liter (dabei sind nur ca. 100 ml Wasser, der Rest besteht aus 50% Frucht und 50% Blattgrün).
3. Zur Sättigung bieten sich fructose- und kohlenhydratreiche Früchte wie Bananen, Mango oder die Gemüsefrucht Avocado an. Wenn Du also das Gefühl hast, nicht satt zu werden, würde ich diese etwas erhöhen. Auch Nektarinen, Datteln oder andere Trockenfrüchte sind fruktosereich und erhöhen die Sättigung.

Herzliche Grüße
Anne
27.09.2016
Franz Josef Koller
Obst und Gemüse lagere ich je nach Sorte in der Küche/im Kühlschrank (4°C)/im Null-Grad-Fach. Blätter und Grünes von Karotten etc. und Wildkräuter bleiben im 0°Fach"feucht" bis zu einer Woche frisch!
27.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Sogar bis zu einer Woche bleiben Deine Kräuter frisch - super. Es geht letztendlich darum, Blattgrün vor dem Austrocknen zu bewahren. Je besser das gelingt, desto länger sind Salate & Co. haltbar. Natürlich gibt es auch Sorten, die weniger haltbar sind...
13.03.2018
Denzel
Vorher die Wildkräuter abwaschen und anschließend in eine Frischhaltebox. So werden selbst welk gewordenes Grünzeug wieder frisch und knackig.
15.03.2017
Bettina
Was auch super klappt zum frischhalten von Blattgrün: Geschirrtuch nass machen, gut auswringen, Grünes darin einwickeln und im Kühlschrank lagern. Hält sich tagelang frisch.
16.03.2017
Carla von GrüneSmoothies.de
Ja, genau - so machen wir es mit Mangold oder auch Grünkohl....
26.09.2016
Monika P.
Den ganzen Sommer und auch jetzt noch im Frühherbst pflücke ich mir mein Blattgrün für den Grünen Smoothie (Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere,Mangold,Spinat, Feldsalat u.a.)täglich frisch in meinem Garten. Kann ich etwas von diesem grün zur Winterbevoratung einfrieren?
Ansonsten vielen Dank für die Rezepte. Ich variiere meist nach dem vorhandenen Obst oder Gemüse.
Viele Grüße Monika P.
26.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Liebe Monika, wir raten eigentlich von TK-Ware ab - auch, wenn man selbst einfriert, denn es gehen Nährstoffe verloren und auch der Geschmack verändert sich. Probiere es einfach aus - denn es ist natürlich verlockend, für den Witner mit Wildkräutern vorzusorgen, wenn man sie direkt aus dem eigenen Garten ernten kann. Grüße, Carla
04.09.2017
Angelika
Ich habe schon Frauenmantel und Spitzwegerich aus dem Garten eingefroren und es war super. Einfach pflücken und in eine Dose und ab in die Gefriere.
Wegen dem Nährstoffverlust würde ich mir keine so großen Sorgen machen. Das Grün kommt sonst ja auch nicht ohne Verzögerung und damit Verlusten vom Feld in den Smoothie.
26.09.2016
Petra Kretschmann
Ich verwende am liebsten Weizengras in meinem Smoothie, super gesund. Ich baue es selber an und habe es somit immer frisch zur Verfügung.
26.09.2016
Manuela Sarau
Hallo! Danke für die Tips um Früchte und Grünzeug gut aufzubewahren. Einiges wusste ich schon.Aber einiges war mir neu. Eine Frage hab ich noch: Habt ihr die Rezepte für den Kickstart schon versendet?Bei mir ist noch nichts angekommen. Grüße von Manuela
26.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Danke für Dein Feedback. Wegen der Rezepte - hast Du an hallo@gruenesmoothies.de geschrieben? Wenn ja, dann sollten die Rezepte bei Dir sein..wenn nicht, bitte nochmal eine Email an die genannte Adresse schreiben. Lieben Gruß, Carla
23.09.2016
Sabine
Hallo zusammen, gibt es den tollen Beitrag "Reifes Obst und Gemüse als Grüne Smoothie Zutat" auch als pdf-Datei zum speichern? Liebe Grüße Sabine
26.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Sabine,
vielen Dank für Deine Anfrage und schön, dass Dir der Beitrag gefällt. Nein, für diesen Beitrag gibts aktuell keine PDF-Datei zum Speichern. Über unseren Newsletter wirst Du aber in den nächsten Wochen immer wieder mit neuen PDFs rund um das Thema Grüne Smoothies beliefert und bekommst jede Menge Infos zu Zutaten, zum Einkaufen, Aufbewahren und neue Zubereitungstricks.
Viel Freude dabei wünscht Dir
Anne
22.09.2016
Uta
Hallo, es gibt ja viele essbare Blüten, wie z.Bsp. von Rosen, Hibiskus, Zuccini, Kapuzinerkresse oder Gänseblümchen. Gibt es da schon Erfahrungen, in wie weit es sinnvoll ist, diese im grünen Smoothie zu verwenden, bzgl. Nährstoffgehalt und Geschmack ? Vielen Dank. LG Uta
26.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Uta,
ja, da hast Du recht, es gibt viele leckere essbare Blüten. Diese sind auf jeden Fall nährstoffreich und geben dem Grünen Smoothie oft nochmal eine besonders frische und würzige Note. Der Nährstoffgehalt variiert aber natürlich von Blüte zu Blüte, die genauen Werte findest Du sicher einzeln im Internet. Alternativ zum Mitmixen kannst Du Dir auch einen dickflüssigen Grünen Smoothie machen und diesen in einer Schale als "Green Bowl" genießen und dann mit Blüten als besonders schönes Topping garnieren.
Herzliche Grüße
Anne
22.09.2016
Marion Rutsche
Also wir lassen uns Biogemüse liefern, alle zwei Wochen kommt eine Kiste von einem Biobauern aus der Region. Der Salat da drin ist dann sehr schnell vermixt ... Und es ist tatsächlich so: die Lust auf Grünzeug steigt, wenn man öfters grüne Smoothies trinkt. Oft esse ich Salatblätter einfach so 'zum Knabbern'.
26.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Wie schön, Marion, dass Du auch die Erfahrung gemacht hast. Uns geht es genauso - wir haben immer öfter Lust auf Grünes und weniger auf Fertigprodukte oder Fettiges. Ausnahmen gibts natürlich immer mal, aber insgesamt ist es einfach ein schönes und gesundes Gefühl, sich pflanzenbasiert zu ernähren :)
Herzliche Grüße
Anne
20.09.2016
Uta Wolf
Ich bin Neueinsteiger auf dem Gebiet Smoothie und danke Euch gleich mal für die ersten Rezepte. Mein Mixer macht sehr schön cremige Smoothies, die ich jetzt jeden Tag in meine Ernährung "einbaue". Auch die vielen Konmmentare haben mir den Anfang leichter gemacht. Nebenbei hoffe ich, dass ich auch ein paar Kilo's verliere :-). Also macht weiter so. LG Uta
20.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Uta,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Wir wünschen Dir viel Freude beim Entdecken der Grünen Smoothies. Bei regelmäßigem Genuss hast Du auf jeden Fall gute Chancen, ein paar Kilos zu verlieren :) Dazu ist es auf jeden Fall sinnvoll, den Grünen Smoothie als Mahlzeitenersatz, am besten als Frühstück, zu genießen.
Wenn Du mit Grünen Smoothies abnehmen möchtest, empfehlen wir außerdem, fruktosereiche Früchte wie Banane, Mango, Weintraube oder Trockenfrüchte eher sparsam einzusetzen. Du kannst stattdessen auf echte „Schlankmacher“ wie Erdbeeren setzen oder Gemüsefrüchte wie Gurke, Tomate oder Paprika verwenden.
Herzliche Grüße
Anne
20.09.2016
Martina
Hallo, spricht etwas dagegen, frischen Salat gewaschen einzufrieren und ihn dann in Portionen in den Mixer zu tun? Manche Salatköpfe sind einfach so gross - bis ich den alle habe, ist der Salat nicht mehr frisch :-(
05.09.2017
Gerti
Hatte eben erst diesen Kommentar gelesen. Zum Einfrieren: man kann doch Kräuter und Blattgrün in Eiswürfelbehälter mit Wasser einfrieren, dann hat man beides zur Verfügung die Kälte und die Frische des Grüns.
Herzlichst Gerti
20.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Martina,
vielen Dank für Deine Anfrage. Grundsätzlich ist es möglich, frischen Salat oder Blattgrün einzufrieren und dann portionsweise zu entnehmen. Allerdings büßt er durch das Gefrierverfahren an kälteempfindlichen Enzymen und vor allem an Geschmack ein. Daher würden wir vorschlagen, es bei Ausnahmen zu belassen.
Wir empfehlen daher, das Blattgrün im Kühlschrank aufzubewahren. Blattgrün hält sich unserer Erfahrung nach bis zu 5 Tage im Kühlschrank, wenn es vor dem Austrocknen bewahrt wird. Das gelingt gut mit einem speziellen Bio-Fresh-Fach. Alternativ kann man das Blattgrün auch mit Wasser frischhalten. Dazu tränkst Du ein Küchentuch in Wasser, wringst es aus und wickelst Zutaten wie Kopfsalate, Grünkohl oder Mangold darin ein. Kräuter und kleinteiligeres Blattgrün wie Postelein oder Spinat bewahrst Du am besten in einer Plastiktüte oder einer Aufbewahrungsbox mit ein paar Spritzern Wasser oder einem feuchten Küchenkrepp auf. Noch ein Tipp bei Gartenkräutern: Entferne das zusammenhaltende Gummi.
Ich hoffe, dass Dir diese Tipps weiterhelfen,
herzliche Grüße
Anne
19.09.2016
Christine
... einfrieren... vllt. nix Neues, aber da in fast alle meiner smoothies Gurke & Zitrone reinkommen, hab ich immer nen Vorrat davon im Gefrierer...so bleibt der Smoothie schön kalt und wird nicht unnötig durch Eiswürfel verwässert!
19.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Wir greifen manchmal im Winter auf TK-Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren zurück, wenn wir Lust auf Sommergeschmack haben. Bedenke aber, dass auch beim Einfrieren Nährstoffe verloren gehen - z.B. kälteempfindliche Enzyme.
19.09.2016
brigitte
moin Svenja und Carla, vielen lieben Dank für die tollen Rezepte und die super schönen Fotos, die Appetit auf leckere Smoothies machen. Ich kaufe meine Zutaten zum smoothen bei Rewe und achte sehr auf Frische und Bio . wir haben im Landkreis Harburg einen Bio Hofladen, Super frische Qualität und ein richtiges Smoothieparadies. Ich trinke nun schon seit gut 1,5 Jahren Smoothies , und bin echt auf Entzug , wenns mal ohne gehen muß , wie z.B. im Urlaub. lg sendet Euch aus Hamburg Brigitte
19.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Hallo Brigitte, schön, von Dir zu hören und vielen Dank fürs liebe Feedback. Uns geht`s ja genauso mit dem Smoothie-Entzug - wir nehmen deshalb einen Mixer mit in den Urlaub.... lieben Gruß, Carla
19.09.2016
Evelin
Liebes Grüne Smoothie Team

Wunderschöne Fotos und tolle, knapp gehaltene Tipps rund um eine gute Sache! Habt besten Dank für eure wertvolle Arbeit!

PS: Ich genieße seit Januar 2015 jeden Morgen einen halben Liter grünen Smoothie und mag ihn gar nicht mehr wegdenken. Im Gegenteil: Zu besonders herausfordernden Zeiten auf der Arbeit, gibt's tagsüber nochmals einen! Und mein persönliches Goodie dazu war, dass ich ein halbes Jahr später erstmals genug Ferritin (gespeichertes Eisen) hatte, das mein Körper selbst aufgenommen hatte!!! Und zwar nicht nur genug, sondern reichlich!! Juhuuu! (-:
19.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Lieben Dank fürs schöne Feedback! Das mit dem Eisenspeicher ist sensationell! Mit niedrigen Eisenwerten haben ja viele Frauen zu kämpfen.
19.09.2016
Margret
Wildkräuter und Gemüse hole ich am liebsten aus meinem Garten. Wenn da nichts mehr wächst, gehe ich zum grünen Markt.
19.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Klarer Vorteil, wenn man Grüne Smoothies trinkt und einen Garten hat. Mehr Frische geht einfach nicht. Danke fürs Feedback, Carla
19.09.2016
Christada
Hat jemand Erfahrungen mit Thermomix und Smoothie ich habe es darin probiert, habe aber kein Vergleich zu einem anderen Micer
20.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Christada,

vielen Dank für Deine Anfrage. Der Thermomix ist grundsätzlich eine sehr gute Allround-Küchenmaschine. Mit seinem runden Behälter kann er allerdings sehr faserige Zutaten, wie z.B. Grünkohl oder Wildkräuter, nicht so gut zerkleinern. Daher macht der Thermomix unserer Erfahrung nach nicht sooo cremige Grüne Smoothies wie die Hochleistungsmixer von bianco di puro oder Vitamix, die ja dafür konzipiert wurden. Zudem haben uns Verwender des Thermomixes (z.B. in unseren Challenges oder bei uns im Laden in Berlin Kreuzberg) häufiger berichtet, dass sie nach dem Mixen von Grünen Smoothies im Thermomix Verdauungsprobleme bekamen, die dann nach Umstellung auf einen anderen Hochleistungsmixer nicht mehr auftraten. Wir führen dies auf die mangelnde Aufspaltung des fasrigen Blattgrüns zurück. Du kannst den Thermomix aber auf jeden Fall verwenden, um Grüne Smoothies für Dich auszuprobieren. Willst Du sie dann regelmäßig trinken, lohnt durchaus die Überlegung, sich einen (noch) besser geeigneten Hochleistungsmixer anzuschaffen.
Herzliche Grüße
Anne
05.09.2017
Katrin
Das kann ich nur bestätigen, bis auf die Verdauungsprobleme, die ich auch beim Thermomix nicht hatte. Dann habe ich aber mal eine Aktion von Euch mitgemacht und den billigsten Hochleistungsmixer mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie gekauft. Der Qualitätsunterschied war tatsächlich enorm! Viel cremiger und weniger faserig. Nach 30 d habe ich den Mixer allerdings wieder zurückgegeben und mir stattdessen den wunderbaren Allrounder von Vitamix zugelegt, der dann auch noch Mandelmus können soll (was ich aber immer noch nicht ausprobiert habe).
19.09.2016
Knut
Hallo,
ich mag keinen Spinat und Mahngold. Was kann ich als Ersatz nehmen?
19.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Oh, da gibt es doch sehr viele tolle Alternativen - mild z.B. sind auch Feldsalat und der Wintersalat Postelein. Auch kannst Du gut das Grün von Radieschen und Kohlrabiblätter verwenden - als Kopfsalate empfehlen wir Dir Römersalat oder Endivien. Im Artikel weiter haben wir unsere TOP 10-Blattgrün-Sorten inkl. Dosierungsempfehlung gelistet. Viel Freude beim Ausprobieren, Lieben Gruß, Carla
15.09.2016
Robert
Hallo,

danke für die schöne Fotos und tolle Rezepte.
Diese Smoothies gefällen mir sehr gut.
Sehen sehr geil aus sind sehr lecker und gesund !

LG
Robert
16.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Danke, Robert. Schön, dass Dir die Fotos gefallen.
Viel Freude weiterhin mit GrüneSmoothies.de wünscht Dir
Anne
13.09.2016
iris
nur nicht zu einseitig werden, dass ist nicht gemeint mit grünen smoothies, also nicht nur Spinat nehmen, obwohl der herrlich grün ist!
13.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Liebe Iris,
ja genau, bei Blattgrün ist die Variation tatsächlich Trumpf. Denn so gibt es jede Menge geschmackliche Vielfalt und viele (verschiedene) gute Inhaltsstoffe. Außerdem ist ja der Oxalsäuregehalt bei einigem Grün, wie z.B. Spinat, recht hoch, sodass wir empfehlen, diesen nicht an mehreren Tagen für Grüne Smoothies zu verwenden und stattdessen wie gesagt das Grün im Smoothie häufig zu variieren.

Herzliche Grüße
Anne
13.09.2016
Bärbl Baumann
Ich verwede auch gerne Minze und andere typische Kräuter Thymian Salbei Melisse......aus meinem Garten.
Auch die Blätter von meinem Weistock nehme ich dazu.
Eigentlich müssten ja Blätter vom Apfelbaum und der Haselnuss auch gehen, oder?
13.09.2016
Anne von GrüneSmoothies.de
Hallo Bärbl,
ja, Gartenkräuter eignen sich wunderbar als Blattgrün-Ergänzung. Genau, junge Blätter von (Obst-)Bäumen und Sträuchern passen wunderbar. Geeignet sind z.B. Brombeer-, Himbeer-, Johannisbeer-, Blaubeer-, Birken-, Linden-, Kirsch-, Apfel- oder Birnenblätter.

Viel Freude beim grünen Experimentieren wünscht Dir
Anne
13.09.2016
Barbara Storz
Neben Spinat liebe ich auch die Blätter der roten Bete und Möhrengrün ( nur sparsam verwenden, da starker Eigengeschmack).
Die Radieschenblätter nehme ich sehr gerne als Grundlagen-Grün und kombiniere dann mit anderem Grünzeug.
Vulkanspargel ist auch sehr schmackhaft. Man bekommt ihn nur leider sehr selten.
13.09.2016
Carla von GrüneSmoothies.de
Das Möhrchengrün hat es uns ja nicht so angetan - wegen des extrem krautigen Geschmacks. Ich werde es dank Deines Feedbacks nochmals in sparsamer Dosis ausprobieren. Weil eigentlich denke ich auch immer, schade es wegzuschmeißen.