Das Reinheitsgebot 1

Eingestellt von am 27.11.2012
reinheitsgebot_01

Herzlich willkommen zu unserer dreiteiligen Reihe zum sog. „Reinheitsgebot“!

Im Rahmen dieser Reihe wird es um die wesentlichen Grundlagen gehen, genauer: um das, was in und um das, was nicht in den grünen Smoothie gehört. Denn: Nur wer die Regeln kennt und beherrscht, ist im Stande sie erfolgreich zu brechen!

In diesem Sinne tut das Reinheitsgebot nicht mehr und nicht weniger als die rahmengebende Größe vorzugeben, d.h. die „Grenzen“ zu ziehen, innerhalb derer Ihr garantiert vom vollen Potenzial grüner Smoothies profitiert.

Inhaltsverzeichnis

Reinheit = volle Wirkung

Basis des Reinheitsgebots ist unsere sog. grüne Glücksformel. Danach besteht ein grüner Smoothie idealerweise aus 50% Prozent Frucht (oder weniger), 50 % grünen Blätter (oder mehr) und reinem Wasser.

Es ist wichtig darauf zu achten, dass Ihr in Euren grünen Smoothie nichts anderes gebt außer den soeben vorgestellten Zutaten. Nur in dieser Kombination naturbelassener Zutaten wirkt der Smoothie so, wie er wirken soll – und: er bleibt überaus leicht bekömmlich!

Also: Volle Wirkung. Voller Genuss. Natur pur eben.

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Probieren geht über Studieren

Vor allem aus-probieren. Und genau dazu wollen wir Euch ermutigen. Denn im Rahmen der oben genannten Grenzen ist alles erlaubt. Lasst Eurer  individuellen Kreativität also freien Lauf. Experimentiert mit unterschiedlichen Früchten, Salaten oder wildem Pflanzengrün – ganz wie Ihr wollt – und Eure Geschmacksvorlieben es wünschen!

Mit ein wenig mehr Erfahrung könnt Ihr dann dazu übergehen immer wieder andere Zutaten in einem ausgewogenen Verhältnis zu integrieren, wie z.B. Samen, Sprossen, Trockenobst oder Algen. Auch andere – regelwidrige Zutaten – sind ab und an durchaus erlaubt!

Übrigens: Solltet Ihr nach Inspiration suchen, werdet Ihr in unserer Rezeptsammlung sicherlich fündig!

Allen Anfängern empfehlen wir eine möglichst einfache Zubereitung, strikt am Reinheitsgebot ausgerichtet. Nur so legt Ihr die optimale Grundlage, sowohl für Wirkung als auch Geschmackserleben!

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Keep it simple … and surprising!

Das Erfolgsgeheimnis der grünen Smoothies ist damit leicht zu erklären: Es ist die Einfachheit. Einfachheit in zweierlei Hinsicht:

  • in der Herstellung und
  • in der Integration in den Alltag.

Um mit den grünen Smoothies loszulegen, bedarf es also lediglich zwei- bzw. dreierlei: In jedem Fall benötigt Ihr einen (sehr) guten Hochleistungsmixer sowie das dazugehörige Mixgut, Eure favorisierten Zutaten also – zusammengestellt nach der 50:50-Regel. Solltet Ihr Leitungswasser zur Zubereitung verwenden wollen, bedarf es eines weiteren, eines dritten Geräts: eines sehr guten Wasserfilters.

Dann kann es – endlich – losgehen!

Der Zeitaufwand hält sich – einschließlich Abwaschs – sehr in Grenzen. Es gibt Menschen, die in der Lage sind, Ihren Smoothie in weniger als fünf (!) Minuten zuzubereiten.

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Ernährungsumstellung frei Haus

Ein weiterer, ganz wesentlicher Pluspunkt – vor allem für all’ jede, die mit einer gesunden Ernährungsweise eher auf Kriegsfuß stehen: Kaum etwas ist einfacher und leichter zu integrieren als das tägliche Glas grüner Smoothie. Ihr müsst nichts weiter tun außer loszulegen! Eine darüber hinaus gehende aktive Ernährungsumstellung jedenfalls ist nicht vonnöten. Viel wahrscheinlicher ist ein angenehmer und sanfter Prozess der Ernährungsanpassung. Dieser ist der ungeheuren Vitalstoffdichte der grünen Smoothies geschuldet. Sobald nämlich Euer Körper mit dem versorgt wird, was er wirklich für Gesundheit und Wohlbefinden braucht, werden Ihr vermehrt und ganz automatisch nach gesunder, naturbelassener Nahrung verlangen. Das ist der ideale Weg zur gesunden Ernährung!

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Die Beiträge der Artikelreihe im Überblick

Im nächsten Beitrag geht es um konkret um das, was rein und das, was nicht reingehört … in den grünen Smoothie. Im darauf folgenden dritten Beitrag der Reihe erklären wir warum es essenziell wichtig ist, auf biologisch angebaute Zutaten zurückzugreifen.

Herzliche Grüße!
Euer Team Grüne Smoothies
Grüne Smoothies

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10 Kommentare

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Ach ja, zu schnell weggeschickt: noch eine Frage. Wenn ich Mineralwasser nehme, muss das dann stilles Wasser sein, oder kann es eines mit wenig Kohlensäure sein (weil sich das ja rein theoretisch eigentlich rausmixen müsste - jedenfalls beim Kaffeekochen ist das so). Dann muss ich nicht extra Wasser kaufen und kann das nehmen, das ich immer in größeren Mengen zuhause habe.

Carlos

Hi Petra!

Ganz wie Du magst, nach dem Mixen wird von Kohlensäure nichts bemerkbar bleiben.
Ansonsten: lieber Stilles Wasser!

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo Carlos,

als absoluter Anfänger (ich habe gerade erst meine Hochleistungsmaschine bestellt) habe ich jetzt mal euere Anfängerrezepte durchgelesen und stoße auf ein Problem: bei den Rezepten steht überall: Wasser nach Bedarf. Ich überlege: 1 Eßlöffel? 1 Tasse? 1 Liter? Die Mengenangabe "nach Bedarf" ist zunächst absolut suspekt. Man kann später ja weniger Wasser nehmen oder mehr, aber weniger/mehr von was?

Und wenn dortsteht, dass man zunächst nur "wenig" Wasser nehmen soll, damit der Smoothie sämig wird, ist "wenig" dann 1 Eßlöffel? Oder weniger?

Würde mich einfach mal interessieren, bevor ich loslege und den ersten Smoothie ersäufe ;-).

Grüße von Petra

Carlos

Hi Petra!

Deine Überlegungen bzgl. des Wassers werden beantwortet, wenn Du zum ersten Mal selber mixt. Dann nämlich erübrigt sich die Frage nach dem „wie viel“, weil Du es dann ganz einfach siehst und schmeckst (testest).

Insofern: „Wenig“ Wasser bedeutet ganz einfach soviel Wasser wie zunächst nötig ist, um das Mixgut optimal zu „greifen“ und zu schreddern. Dann kannst Du unmittelbar Flüssigkeit nachkippen und „feinjustieren“. „Wenig“ bedeutet also ungefähr: schütte soviel Wasser in den Mixer, dass die Flüssigkeit deutlich über die Messer reicht. Alles andere findest Du einfach selbst heraus!

Viel Spaß dabei!
Carlos

Hi, mein obiges Kommentar kann gelöscht werden. Habe eure Wasser-Reihe gefunden und gelesen.

Besten Dank.

Carlos

Jetzt hab ich Dir geantwortet, bevor ich das gelesen habe ...
Doppelt gemoppelt 😉
Carlos

Hi,

darf ich Fragen was gegen ungefiltertes Leitungswasser spricht? Dachte immer, dass das deutsche Leitungswasser eins der strengsten kontrollierten Lebensmittel überhaupt wäre - und 'besser' als gekauftes stilles Wasser.

Vielen Dank für die Antwort 🙂

Carlos

Hi Michel!

Die ausführliche Antwort gibt's hier: https://gruenesmoothies.de/blog.php/kategorie/wissen/wesen-und-wirken-des-wassers/ Die verkürzte Variante lautet: Das deutsche Leitungswasser wird nur auf einen Bruchteil der im Umlauf befindlichen Stoffe hin geprüft (auf Medinzinrückstände in der Regel gar nicht, was auch daran liegt, dass eine Menge Klärwerke gar nicht in der Lage sind diese wirklich rauszufiltern). Hinsichtlich der geprüften Stoffe ist das Wasser rein, hinsichtlich der NICHT geprüften Stoffe sieht's anders aus. Hinzu kommt: Geprüft wird lediglich auf der was direkt aus dem Wasserwerk kommt, alles was ab Wasserwerk passiert, und da kann viel passieren, vor allem, was die Reinheit der Rohre betrifft, wird auch nicht geprüft.

Daher: Die sicherste und dauerhaft billigste Variante ist ein sehr guter Monocarbonfilter.

Liebe Grüße!
Carlos

Mir gefällt euer Website sehr gut, Danke! Was ich nach 2 Jahren GS im bestens verlaufenden Selbstversuch schon immer mal wissen wollte: Die Angabe 50% Obst plus 50 % Grün bezieht sich doch eher auf Volumenprozent als auf Gewichtsprozent? Bei sagen wir mal kanppen 300 g für einen Apfel und eine Banane wären 300 g Wildkräuter wie Brennesselblätter nicht im Mixbehälter unterzukriegen. Und dieser ist groß, hier der große Blendtec Wildside mit 2,8 l. Wie haltet ihr´s mit fifty/fifty?

Carlos

Hallo Miezi!

Diese Angaben beziehen sicher nicht auf Gewichtsprozent.
Und um GANZ ehrlich zu sein: Das soll nicht mehr und nicht weniger sein als ein grober Richtwert.

Vor allem um zu verhindern, dass es reine Obstsmoothies werden, vor allem bei Anfängern.
Wir wollen sensibilisieren, wenn Du so willst 🙂

Meine einzige Regel lautet: Höre auf Deinen Körper!
Mal hab' ich Lust auf mehr, mal Lust auf weniger Obst, mal gar keine Lust - weder auf Obst, noch auf Grün.

Liebe Grüße!
Carlos

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