Die 10 häufigsten Anfänger-Fehler – Teil 1

Eingestellt von am 10.08.2013
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Wir Ihr sicherlich alle wisst, haben wir eine richtige „Beratungs-Hotline“ (+49 (0)30-44793423 – Büroöffnungszeiten: Mo. – Fr. 09-17 Uhr), um alle Fragen rund um den grünen Smoothie zu beantworten.

Für gewöhnlich erreichen uns vor allem Fragen rund um den passenden Mixer. Kein Wunder, denn die eigentliche Zubereitung eines grünen Smoothies ist denkbar einfach

Solle man meinen … doch „weit gefehlt“: Die folgenden „typischen“ Anfänger-Fehler werden offensichtlich immer noch, trotz aller Bemühungen um Aufklärung, gemacht.

Darum also hier und heute: Die zehn häufigsten Anfänger-Fehler, Teil 1. (Nächste Woche gibt es einen zweiten Teil, ebenfalls aus fünf typischen Fehlern bestehend.

Los geht’s!

Die 10 häufigsten Fehler – Teil 1

Fehler 1 „Mein Grüni ist total faserig!“

Solltet Ihr einen Turbo-, Hochgeschwindigkeits- bzw. Hochleistungsmixer nutzen, dann stimmt sehr wahrscheinlich etwas mit dem Zeitpunkt der Wasserbeigabe nicht. In diesem Fall beantwortet Fehler 2 Euer Problem.

In allen anderen Fällen, also bei Nutzung eines „normalen Küchen- oder Standmixers“ gilt folgende generelle Empfehlung: Nutz so wenig Wildkräuter und ähnlich faseriges Pflanzengrün wie irgend möglich! Das ist zwar schade, aber diese Art von Pflanzengrün überfordert einen normalen Mixer in der Regel.

Außerdem solltet Ihr, gerade bei Nutzung normaler Mixer, davon ausgehen, dass Ihr deutlich länger als 60-120 Sekunden pürieren müsst!

Sollte das Problem trotz allem weiterhin bestehen: ran an einen neuen Mixer!

Fehler 2 „Mein Grüni wird einfach nicht sämig!“

Wie gesagt, wir gehen jetzt davon aus, dass Ihr keinen normalen, sondern einen geeigneten Turbo-, Hochgeschwindigkeits- bzw. Hochleistungsmixer nutzt.

In 9 von 10 Fällen ist folgendes die Ursache: Ihr gebt zuviel Wasser zu früh hinzu!

Ich mache es grundsätzlich wie folgt: Obst (gestückelt) und Pflanzengrün (gestückelt) kommen immer als erstes in den Mixer (inkl. weiterer Zutaten wie Ingwer, Zitronensaft, Schalen von Zitrusfrüchten, Kräuter und Gewürze), dann erst gieße ich ein wenig Wasser nach. Sobald das Wasser im Behälter ist, wird – zum ersten Mal – gemixt.

Ist die Mixgut sämig fein, gieße ich soviel Wasser nach, wie ich benötige – und mixe das ganze ein zweites Mal (kurz) durch.

Das ganze Geheimnis liegt also darin, während dem eigentlichen pürieren, mit möglichst wenig Wasser auszukommen. Dann greifen die Messer am besten und das gesamte Mixgut wird garantiert sämig fein.

Erst neulich hatten wir einen BIANCO-Käufer am Telefon, der sehr traurig darüber war, dass sein geliebter BIANCO puro nicht die gewünschten Ergebnisse erzielte … Nach mehrmaligem Nachfragen schließlich kamen wir dem Problem auf die Schliche: es war das oben beschriebene Problem: viel zu viel Wasser, viel zu früh dazu gegeben!

Nun gut. Jetzt wisst Ihr bescheid: die Konsistenz wird über die Wassermenge geregelt – aber erst NACH Beendigung des eigentlichen Mixvorgangs! Dann erst entscheidet Ihr wie flüssig Euer Smoothie werden soll.

Fehler 3 „Mein Grüni schmeckt krass bitter!“

Dieses Problem ist denkbar einfach zu lösen. Ihr benutzt fürs Erste (deutlich) weniger Pflanzengrün – vor allem von offensichtlich bitter schmeckenden Pflanzen, z.B. Wildkräuter.

Gleichzeitig könnt Ihr – gerade am Anfang – zu wirklich süßem Obst greifen. Und was (fast) noch wichtiger ist: Das Obst muss vollreif und aromatisch sein!

Wichtig ist allein folgender Punkt: Der grüne Smoothie muss schmecken, alles andere ist zweitrangig!

Hier haben wir einige Rezept für die ersten 7 Tage zusammengestellt. Weitere Rezepte zum Einstieg findet Ihr hier.

 

Noch etwas WICHTIGES: Es kann auch sein, dass der grüne Smoothie unter Umständen deshalb nicht schmeckt, weil Ihr noch mit den Reizen denaturierter Nahrung überstimuliert sein (Geschmack ist nicht in Lebensmitteln enthalten, sondern eine Tätigkeit unseres Gehirns!). Das ändert sich. Meist schon nach einer Woche.

Fehler 4 „Mein Grüni schmeckt nicht – Option 1!“

In diesem Fall habt Ihr den grünen Smoothie höchstwahrscheinlich zu lange stehen lassen.

Und um es gleich vorwegzunehmen: Ja, es stimmt, theoretisch und praktisch kann man den grünen Smoothie locker 8 Stunden (und mehr) „auf Halde stellen“. Und das bei vernachlässigbarem (!)Vitalstoffverlust.

Damit allerdings geht nicht zwangsläufig einher, dass Euch der Grüni noch schmeckt! Nichts geht über ein frisch gezapftes Grün!

Fehler 5 „Mein Grüni schmeckt nicht – Option 2!“

Den Fall haben wir oft, sogar sehr oft – in erster Linie auf Messen. Dann nämlich passiert folgendes: Der Besucher probiert (oft: zum ersten Mal in seinem Leben) einen grünen Smoothie – und ist entsetzt. „Schmeckt gar nicht!“ heißt es dann …

Das soeben geschilderte kann zwar am Rezept liegen, auf Gastronomie- / Foodie- / Ernährungsmessen allerdings liegt es in der Regel am vorausgehendem Verzehr stark salziger, stark süßer Speisen oder sonst wie denaturierter bzw. industriell verarbeiteter Nahrung.

In all’ diesen Fällen werden die Geschmacksknospen „überreizt“. Ein grüner Smoothie mit seinen natürlichen, nicht überfrachteten Aromen wirkt dann wie ein unangenehmer Fremdkörper.

Also: Kein Kuchen, kein Kaffe und besser auch keine Salami unmittelbar vor dem grünen Smoothie …

 

Soweit zu den heutigen fünf Punkten. Mehr das nächste Mal!

 

Ihr wisst ja: Bei Fragen, fragen: hallo@gruenesmoothies.de.

 

Liebe Grüße!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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13 Kommentare

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Hallo,

kann ich etwas gegen die dickflüssige Konzistenz machen? Ich habe echt Probleme (nicht vom Geschmack)das Zeug runter zu bekommen 😉

Danke LG

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Carmen, einfach mehr Wasser hinzufügen. Dann wird der Smoothie ja automatisch etwas dünner. Liebe Grüße Katharina.

Hallo,

wie ist das mit der Lagerung von green smoothies? Wenn ich am Abend einen Smoothie zubereite, ihn über Nacht im Kühlschrank lager und dann am nächsten Tag zum Frühstück in der Uni trinke? Ist das ok, oder lieber früher aufstehen und frisch zubereiten?? 🙂

Liebe Grüße und Danke!

Tanja

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Tanja, frisch zubereitet ist der Grüne Smoothie natürlich am besten. Aber auch am Abend zubereitet und über Nacht gelagert ist es völlig okay. Das mache ich auch von Zeit zu Zeit. Liebe Grüße von Katharina.

Hallo,

Seit einer Woche mixe ich (erstmal) mit dem Thermomix grüne Smoothies, die meiner Familie und mir richtig gut schmecken. Zwei Fragen, auf die ich hier keine Antwort gefunden habe, hab ich aber.

1. Darf man, direkt nachdem man den Smoothie getrunken hat, heißen Tee trinken?

2. Die Inhaltsstoffe in Salaten und Gemüse nehmen ja sehr schnell ab. Demnach würde ja nur die "Farbe" vom Smoothie übrig bleiben. Wer hat schon Zeit und Lust, jeden Tag einzukaufen? Ich z. B. fahre zweimal die Woche zum Bauern. Wär es also nicht besser, mehr tiefgefrorenes Gemüse zu verwenden?

Vielen Dank fürs Antworten.

Liebe Grüße!

Carlos

Hallo Gundula!

Zu Deinen Fragen: Natürlich darfst Du heißen Tee danach trinken 🙂 Und das mit dem Einfrieren geht auch klar. Frischer ist immer dann besser, wenn es sich um wildes Grünzeug handelt oder um Feldsalat oder Grünkohl. Dieses Pflanzengrün bleibt sehr lange frisch und d.h. nährstoffreich.

Ein Tipp zur Lagerung: Dein Pflanzengrün einfach in leicht feuchte Küchentücher legen!

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo, ich bin noch eine ziemliche Green Smoothie Anfängerin, aber von meinen bisherigen Erfahrungen absolut begeistert.

Heute habe ich frischen Spinat auf dem Markt gekauft. Erst zu Hause ist mir bewusst geworden, dass dies natürlich kein frischer Babyspinat ist. Ist der "Herbstspinat" trotzdem für Smoothies geeignet oder nicht empfehlenswert - da gesundheitsschädlich wegen Nitratbelastung?

Hallo,

Ich bin totaler Anfänger, seit einigen Wochen trinke ich Smoothies aus Obst und Nüssen.

In einem Yoga Workshop waren jetzt die grünen Smoothies ein Thema, so bin ich auf Eure Seite gekommen.

Ich habe drei Fragen:

1) was ist Salzlake? Und wozu ist das gut? Könnte ich die auch weglassen? Könnte ich falls eine Salzung erforderlich ist, nicht normales Salz nehmen (Meersalz zB)?

2) sind Nüsse auch ok? Wenn nein, warum?

3) könnte ich auch mit Honig süßen? Wird das aus veganen Aspekten abgelehnt, oder gibt es weitere Gründe? Stevia und Co lehne ich ab, da würd ich lieber ganz verzichten.

Vielen Dank für deine Antwort im Vorhinein.

LG Kerstin

Carlos

Hi Kerstin!

1) Du meinst sicherlich SalzSOLE. Das sind 1-2 Steine Himalaya- oder Steinsalz in REINEM Wasser gelöst. Kann man, muss man aber nicht nutzen. Ist eine reine Frage des Geschmacks.

2) NICHT ok. Wer auch immer Dir erzählt, sie seien ok hat keine Ahnung. Nicht ok sind sie vor allem aus einem Grund: Sie sind derVerträglichkeit absolut abträglich, dh in aller Regel bekommen Menschen, die sich nicht an die einfache Zubereitungsformel halten früher oder später massive Verdauungsprobleme o.ä. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, Nüsse sind SUPER, aber eben nicht im Grünen Smoothie (und wenn dort, dann als AUSNAHME!)

3) Wir sind KEINE Veganer, und ja: DU könntest auch mit Honig süßen!

Lies doch mal diese beiden Seiten quer:

https://gruenesmoothies.de/blog.php/einstieg-nutzen-gesund-gesundheit-wirkung-folgen-fehler-2/
https://gruenesmoothies.de/blog.php/einstieg-nutzen-gesund-gesundheit-wirkung-folgen-fehler/

Liebe Grüße!
Carlos

Ulrike Gallian

Hallo Carlos,

Danke....das du hier Antworten gibst.

Seit 3 Woche mache grüne Smoothies, meist aus Apfel, Banane, Kiwi, Feldsalat, Blattspinat, Potulak, Petersilie u. diverse Milchen (Reis- oder Hafermilch). Leider bekomme Sodbrennen u. seit gestern tut mir der ganze Bauchraum richtig weh.

Was ist deine Empfehlung?

Besten Dank,

Ulrike

Carlos

Hallo Ulrika!

Bitte einfach an die einfache Zubereitungsformel halten:

https://gruenesmoothies.de/blog.php/gruene-smoothies/#gruene-smoothies

In einen Grünen Smoothie gehören KEINE Dinge wie Hafer-, Mandel- oder sonstige Milch. Auch keine Pulver und auch keine konzentrierten Proteine. Das verhindert die Aufnahme und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Unverträglichkeit, so wie in Deinem Fall.

Liebe Grüße!

Carlos

Dieser Beitrag ist für mich, obwohl ich mit einem Jahr Grüne-Smoothie-Erfahrung nicht mehr unbedingt zu den Anfängern gehöre, trotzdem recht interessant. Bisher hatte ich einen "normalen", wenn auch recht leistungsstarken Haushaltsmixer. Die Faserigkeit der Smoothies habe ich, da ich in den Frühjahrs- und Sommermonaten fast ausschließlich Wildkräuter benutze, zwangsweise in Kauf genommen. Seit ein paar Wochen habe ich jetzt einen Puro 1. Das ist natürlich ein himmelweiter Unterschied, da die Smoothies viel sämiger werden. Trotzdem habe ich es geschafft, auch diesen fast an die Grenzen seiner Leitungsfähigkeit zu bringen.;) Der Grund ist ganz simpel. Obst und großes Blattgemüse, bzw. Salat schneide ich immer klein. Die Wildkräuter, weil kleiner, meistens nicht. Gerade diese haben aber besonders zähe Stiele, wie ich gerade eben beim Labkraut feststellen konnte. 😉 In Zukunft werde ich wohl auch diese Kräuter zuerst etwas kleiner hacken.

Danke für den Tipp! 😀

Carlos

Dafür sind wir da 🙂
Biddeschön!
Carlos

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