Startklar 1: Grüne Smoothies in 2 Minuten erklärt

Eingestellt von am 29.04.2013
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Was sind eigentlich Grüne Smoothies?

Inhaltsübersicht

Grüne Smoothies in Wort und Bild: das Einführungsvideo

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Die Checkliste zum Start

Ein grüner Smoothie wird im Hochleistungsmixer aus Pflanzengrün, Früchten und Wasser hergestellt. Es wird also püriert, nicht entsaftet. Alle Pflanzenteile werden genutzt.

In einen grünen Smoothie gehören: (essbares) Pflanzengrün, reifes Obst und reines Wasser – sonst Nichts.

Die „grüne Glücksformel“ ist natürlich nicht „in Stein gemeißelt“, aber als Orientierungshilfe – gerade für den Anfang – ungemein nützlich.

Die grüne Glücksformel: Basisbestandteile des grünen Smoothies

50% reife Früchte

Hierzu zählen alle reifen, d.h. frischen, süßen Früchte, wie z.B. Äpfel, Birnen oder Bananen – ganz nach saisonalen Angebot und individuellem Geschmack. Auch Avocados, Gurken und Zucchini sind botanisch betrachtet Früchte und daher wunderbar geeignet.

50% grüne Blätter

Alle bekannten Blattsalate und Kohlsorten, frische Gartenkräuter und wildes Pflanzengrün, junge Blätter von Bäumen und Sträuchern, sowie das Grün von Karotten, Rote Beete, Kohlrabi etc.

Wasser

Das Wasser sollte natürliche Qualität haben und schmecken. Stilles Mineralwasser, frisches Quellwasser oder gefiltertes (Aktivkohlefilter) Leitungswasser.

Do’s und Dont’s

Do it: reife Früchte

Frische, süße Früchte sind für grüne Smoothies gut geeignet – Heimisches (Äpfel, Birnen, Beeren usw.) ebenso wie Exotisches (Mangos, Bananen, Zitrusfrüchte usw.). Gleiches gilt für Avocados, Gurken oder Tomaten, die botanisch betrachtet ebenfalls zu den Früchten zählen.

Trockenobst ist nur ausnahmsweise empfehlenswert. Das liegt vor allem daran, dass Trockenfrüchte in aller Regel erhitzt werden, bevor sie in den Handel kommen. Eine Ausnahme hierbei: Trockenobst in Rohkostqualität. Generell gilt: Trockenobst mag für den Einsteiger nützlich sein, da es zuverlässige Süße liefert, für den fortgeschrittenen Genießer jedoch stellt Trockenobst nicht mehr als eine gelegentliche Extravaganz dar.

Do it: Grünes Blattgemüse

Zu den grünen Blattgemüsen gehören – und qualifizieren sich somit als potentiell geeignete Zutat:

  • Alle bekannten Salate mit kräftigen grün- bzw. rötlich-braunen Tönen wie z.B. Batavia-, Römer-, Eichblatt-, Feld- oder Kopfsalate, Rucola (Rauke), Radicchio, Frisée, Chicorée, Mangold, Postelein, Endividen, Spinat,  Diese Salate sind stark chlorophyllhaltig und damit geeignet. Auf schwach chlorophyllhaltige, farblos wirkende Salate, wie z.B. Eisbergsalat, könnt ihr getrost verzichten!
  • Das Grün von Karotten, Rote Beete, Kohlrabi oder Sellerie, Blätter von Radieschen, Zucchini oder Rüben. Dieser „oberirdische Teil“ der jeweiligen Pflanze ist wesentlich vitalstoffreicher als der unterirdische Teil: die dazugehörige Knolle bzw. Wurzel! In Zukunft also gilt: Her mit dem „Hasenfutter“ – und ab damit in den Smoothie!
  • Frische Gartenkräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch, Koriander oder Minze. Gartenkräuter sind weniger Hauptzutat als vielmehr idealer Träger besonderer Geschmacksnoten.
  • Wildkräuter wie z.B. Löwenzahn, Giersch, Malve, Vogelmiere oder Brennnessel. Wildkräuter sind das Beste, was einem grünen Smoothie passieren kann (das allerdings werdet Ihr erst dann voll verstehen, nachdem Ihr Euren ersten Wildkräuter-Smoothie getrunken habt …). Wildkräuter sind deutlich vitalstoffreicher als alle ge- und verzüchteten Kulturpflanzen unserer Zeit. Diesen Vitalstoffreichtum schmeckt und spürt man. Hinzu kommt: Wildkräuter haben eine besonders große Ladung Sonnenenergie getankt. Auch das schmeckt und spürt man! Kurzum: Wildkräuter sind omnipotent.
  • junge Blätter von Bäumen (z.B. Linde) oder Sträuchern (z.B. Brombeere).
  • Kohlsorten wie z.B. Grün-, Schwarzkohl oder Wirsing. Kohlsorten sind besonders vitalstoffreich und daher empfehlenswert! Vor allem im Winter stellen sie eine wichtige Zutat zur Zubereitung grüner Smoothies dar.

Do it: Erlaubte Extras

Wer gerne herumexperimentiert, es also abwechslungsreich mag, dem seien folgende Zutaten zusätzlich ans Herz gelegt. Sie dienen primär der Verfeinerung:

  • Ingwer.
  • Stangensellerie.
  • Sprossen von Brokkoli, Kresse, Alfalfa oder Rettich – nicht jedoch von Hülsenfrüchten (z.B. Linsen, Soja, Mungbohnen).
  • Zitronen- oder Orangenzeste.
  • Zitronensaft.
  • ganze Zitrusfrüchte.
  • Gewürze wie z.B. Chili, Kurkuma oder Kardamom.
  • Himalaya- oder Steinsalz und dessen Sole.

Do it: Biologisch angebaute Produkte

Logisch sollte vor allem eines sein – einen gesunden Menschenverstand wie selbstverständlich voraussetzend: Lebensmittel sollten völlig oder zumindest weitestgehend frei sein von irgendwelchen Schadstoffen oder Belastungen jedweder Art. Das ist der natürliche Zustand. So sollten wir unsere Lebensmittel genießen.

Die harten Fakten im Schnelldurchlauf (ausführlicher behandeln wir das Thema hier):

  • Schadstoffbelastung: Sie ist in biologisch angebauten Produkten signifikant geringer. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen worden. Unzweifelhaft. Das Ökomonitoring des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Stuttgart liefert dazu regelmäßig Daten: Konventionelles Obst und Gemüse enthielt in den Jahren 2002 bis 2006 im Mittel 0,4 Milligramm Pestizidrückstände pro Kilogramm. Bioprodukte lagen dagegen  im Schnitt bei 0,003 bis 0,004 Milligramm je Kilogramm …
  • Grenzwerte: Kein Mensch – auch kein Wissenschaftler – kann mit Sicherheit sagen, wie genau sich mehrere unterschiedliche Rückstande in einem Lebensmittel zueinander verhalten, ob es also zu einer Addition / Multiplikation der (negativen) Wirkungen kommt – oder eben nicht. Es liegt (logisch) nahe, dass es zu Wirkungen kommt, ja kommen muss. Genau genommen zu negativen Wirkungen. Alles andere ist Augenwischerei. Hier eine Analogie: Wenn sekundäre Pflanzenstoffe in minimaler Dosis positiv wirken, dann liegt nahe selbiges für Schadstoffbelastungen anzunehmen – nur gilt hier analog: minimale Schadstoffbelastungen führen trotz minimaler Dosis zu einer negativen Wirkung.
  • Umwelt: Auch auf die Gefahr bereits bekanntes zu wiederholen, konventionelle Landwirtschaft schadet der Umwelt, biologische – im Idealfall zumindest – nicht.
  • Monokultivierung: Wenn man extensive Landwirtschaft betreibt, dann tut man dies fast zwangsläufig auf Kosten der Diversifizierung (Artenvielfalt). Die Folge: Monokulturen müssen durch menschliche Eingriffe „am Leben erhalten“ werden. Konkret heißt das: Es wird gedüngt, und zwar künstlich und gespritzt, und zwar chemisch-synthetisch. Beides, die Kunstdüngung und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden) sind notwendige Übel, denn ohne Kunstdüngung bzw. Pflanzenschutzmittel ist extensive Monokultivierung nicht möglich, da schlicht nicht überlebensfähig! Die Folgen: Versauerung der Böden, Verschmutzung von Grundwasser und Oberflächengewässer, erhöhter Energieverbrauch inklusive der gesteigerten Emission klimaschädlicher Gase.
  • Monopolisierung: Monokultivierung fördert Monopolisierung von z.B. gentechnisch verändertem Saatgut. Abgesehen von der Tatsache, dass die gentechnische Veränderung von Tier- und Pflanzenwelt alles andere als „risikolos“ ist (wie viel zu oft und verharmlosend suggeriert wird), führt jede Monopolisierung zu einer einseitigen Abhängigkeit zwischen Verbraucher und Produzent, denn dort wo mit Saatgutmonopolen (gentechnisch veränderter) Sojabohnen, Raps, Baumwoll- oder Maispflanzen gearbeitet wird, bleiben die gentechnisch unveränderten Alternativen auf der Strecke. Und mit Ihnen die dazugehörigen An-Bauer. Sie sind die Verlierer. Und wir. (Klein-)Bauern und Verbraucher also. 

Don’t do: Fette, Stärke, Milch- und Fertigprodukte, Alkaloide, unreifes Obst

Nicht in den grünen Smoothie gehören:

  • Wurzelgemüse und andere stärkehaltigen Produkte (Braunhirse, Kastanienmehl, gekeimtes Getreide usw.): Es verfügt über nicht ausreichende Nährstoffkonzentrationen und enthält außerdem Stärke, die für die Verdauung der grünen Smoothies nicht ideal ist.
  • gleiches gilt für Fette aller Art (Nüsse, Öle und andere fetthaltige Nahrungsmittel) – auch sie erschweren die Verdauung und sind daher getrennt vom grünen Smoothie, im Rahmen einer anderen Mahlzeit einzunehmen. Mit allerdings folgender Ausnahme: Avocados! Sie sind leicht verdaulich.
  • Sprossen von Hülsenfrüchten, da diese zu viele Alkaloide und anderen „Anti-Nährstoffe“, wie z.B. Enzymhemmer enthalten, die der reibungslosen Aufnahme der Nährstoffe (Resorption) entgegenwirkt.
  • Buttermilch, Molke und andere Molkenerzeugnisse.
  • (denaturiertes) Kochsalz. Stattdessen: Himalaya-Salz oder alternativ, als natürlicher Geschmacksverstärker: Sellerie.
  • unreife Früchte.
  • Proteinpulver jeglicher Art!
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Die Beiträge der Artikelreihe im Überblick

Im nächsten Beitrag geht es um konkrete Starthilfe, sprich: um Rezepte. Und zwar um Rezepte speziell für Anfänger. Im darauf folgenden dritten Beitrag der Reihe beantworten wir die häufigsten Fragen (FAQ) rund um grüne Smoothies.

 

Grüne Smoothies

Grüne Smoothies

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27 Kommentare

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Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Trend für grüne Smoothies einfach zu sehr gepusht wird. Gerade viele "Anfänger" die sich damit eine schlanke Figur oder ein gesünderes Essverhalten wünschen, sind schnell enttäuscht. Meistens liegt es auch daran, dass sie sich einen Mixer aus dem Aldi kaufen und fein-cremige grüne Smoothies erwarten, die auch noch schmecken sollen.

Ich persönlich trinke gerne grüne Smoothies aber ich will es nicht übertreiben und mich nur noch ausschließlich davon ernähren, denn damals im Urwald haben die Menschen auch keine Mixer gehabt mit dem sie jegliche Form von fester Nahrung zu brei gemixt haben. Eine gesunde Mitte zu finden ist finde ich persönlich die Beste Ergänzung zu grünen Smoothie 🙂

Anne von GrüneSmoothies.de

Liebe Vannii,
vielen Dank für Deine Meinung. Ja, eine gesunde Mitte zu finden, ist auf jeden Fall wichtig und eine gute Idee. In der Tat sind viele Grüne-Smoothie-Einsteiger hochmotiviert und schießen dabei dann manchmal etwas übers Ziel hinaus - in dem sie z.B. nur noch Grüne Smoothies trinken, mit einer zu großen Mengen beginnen, das eigene Empfinden ignorieren oder Ähnliches. Wir raten daher mit wenig Grünem Smoothie zu starten und sich sonst normal (und gesund) zu ernähren.
Ja, ein guter Hochleistungsmixer ist natürlich für eine leckere, cremige Grüne-Smoothie-Konsistenz das A und O, das sehen wir ganz genauso 🙂
Dir einen guten Start in die Woche und herzliche Grüße
Anne

Gibt es das als Poster für die Küche? Wenn nicht, macht mal ich nehme eins.

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Lieber Johnny, Poster stehen bei uns fest auf dem Plan. Sobald wieder ein bißchen Luft ist, werden wir uns um die Umsetzung kümmern. Liebe Grüße Katharina.

Hallo Carlos,

Ich frage mich, ob man auch zu viel grüne Smoothies trinken kann. Victoria Boutenko bietet ja sogar retreats an wo eine Woche lang nur grüne Smoothies getrunken wird und nichts anderes. Irgendwie gehen da die Meinungen auseinander. Was denkst du dazu?

Liebe Grüße,

Katie

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Katie, zu allen Themen gibt es ja immer verschiedene Meinungen. Was Deine Frage betrifft, würde ich sagen, dass es ein “Zuviel” an Grünen Smoothies nicht gibt. Da der Grüne Smoothie ausschließlich aus gesunden, natürlichen Zutaten besteht, kann es keine Überdosierung geben. Wenn man viel Grünen Smoothie getrunken hat, hat man dann wahrscheinlich weniger Hunger bei der folgenden Mahlzeit, was ja auf Wunsch auch positiv sein kann.
Wenn Du ein Neuling auf dem Gebiet der Grünen Smoothies bist, dann ist es allerdings ratsam, mit einer etwas kleineren Menge (200 - 300ml am Tag) zu beginnen, um den Magen und Darm nicht mit einer plötzlich so hohen Menge an Ballaststoffen zu überfordern. Wenn Du alles gut verträgst, dann kannst Du in Deinem eigenen Tempo auf die von Dir gewünschte und vertragene Menge erhöhen. Liebe Grüße Katharina.

Hallo Ihr Lieben!

Vorab erst einmal...

Eine super Seite!!! Ganz toll!

Ich bin nun die totale Einsteigerin und frage mich...

Gehört Leinöl in einen grünen Smoothie?

Überall kann man es lesen... Die einen sagen ja, die anderen nein.

Was ist nun richtig?

Vielen Dank im Voraus & herzliche Grüße!

Natalie

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Natalie, vielen Dank, das freut uns sehr.
Zu Deiner Frage nach dem Leinenöl: Die Frage nach dem Öl ist eine Frage, die immer wieder im Grünen Smoothie-Kontext auftaucht.
Lange Zeit ging man davon aus, dass direkt zur Aufnahme der Vitamine das Fett mit eingenommen werden muss, um die Verwertbarkeit sicherzustellen.
Heute setzt sich eher die Meinung durch, dass es wichtig ist, Fett generell im Blut und der Zellumgebung zu haben, damit das fettlösliche Vitamin, wie z.B. Vitamin A und Beta-Carotin, dort wirken kann. Dieses Fett ist jedoch auch dann dort, wenn man z.B vor ein paar Tagen das letzte Mal etwas Fetthaltiges zu sich genommen hat, denn Fett zirkuliert lange im Verdauungssystem. Deshalb kann man getrost auf eine zusätzliche Fettbeigabe im Grünen Smoothies verzichten.
Wir als Freunde der “kein zusätzliches Öl”-Variante empfehlen nur. Die Entscheidung ob mit oder ohne liegt – je nach Vorlieben – bei jedem selbst. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Liebe Grüße Katharina.

kruse Alexandrap

Hallo ich habe eine Frage zu den Smoothis !

Ich habe drade erst angefangen mit den Smoothies .Wieviel Sorten Grün darf ich nehmen 2 oder mehr und darf ich einige nicht miteinander kombinieren oder kann ich einfach rein machen was ich möchte !?

Alexandra

Carla von GrüneSmoothies.de
Carla von GrüneSmoothies.de

Hallo Alexandra,
zwei Sorten Blattgrün sind am Anfang völlig ausreichend. Auch bist Du in der Kombination und Auswahl der grünen Zutaten frei. Kulturpflanzen wie Salate haben in der Regel einen geringeren Nährstoffgehalt als Wildkräuter oder wild wachsende Pflanzen. D.h. auch, dass Du davon weit weniger benötigst als z.B. von Babyspinat oder deutschem Kopfsalat.
Viele Grüße aus Berlin,
Carla

Hallo,

ich würde gerne Wissen auf welche Salatarten außer Eisbergsalat ich noch verzichten sollte. Zum Teil liest man auch, dass Kopfsalat sehr nährstoffarm ist und man darauf verzichten sollte, bei euch steht er als "gute" Zutat mit dabei.

Viele Grüße

Carlos

Hi Franzi!

Probiere es einfach aus.

Letztlich entscheidet Dein Körpergefühl - auch in verbindung mit dem, was Du sonst noch so zu Dir nimmst. Alles ist relativ: Für jemanden, der sich bisher nur von Bockwurst ernährt, wird Kopfsalat schon ein Quantensprung sein und entsprechend spürbar, für viele andere eben nicht.

Grundsätzlich gehört Kopfsalat sicher nicht zu den nährstoffreichsten grünen Blattgemüsen schlechthin!

Nimm' Spinat, Kohl, GArtenkräuter usw. vor allem aber: Wildkräuter.

Liebe Grüße!
Carlos

Eure Seiten sind wirklich sehr informativ und unterstützen mich als Einsteigerin sehr, vielen Dank.

Wie stelle ich denn meine Ernährung sinnvoll mit grünen Smoothies ein, wenn ich auf keinen Fall abnehmen möchte? Ich ernähre mich schon immer eher mediterran mit sehr viel Salat, Gemüse und Fisch. Wo nehme ich jetzt die Kalorien her, wenn ich sättigende Smoothies esse und dann auch nicht mehr viel Hunger habe?

Herzliche Grüße

Isa

Carlos

Hallo Isa!

Ich würde einfach einmal abwarten, was passiert, wenn Du GS zu Dir nimmst - und welche Mahlzeit Du genau ersetzen wirst. Sehr wahrscheinlich den Salat... Dann hättest Du nicht viel weniger Kalorien.

Außerdem geht es ja nicht darum ALLE Mahlzeiten zu ersetzen, sondern Deinen Speiseplan um den GS zu ergänzen. Probiere es einfach mal aus, dann wirst Du selbst feststellen, auf welche Speisen Du weiterhin Lust hast und auf welche nicht!

Es geht ganz sicher nicht darum, blind einfach so GS zu sich zu nehmen!

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo Carlos,

ich möchte mich erstmal für die super informativen Tipps/Ratschläge bedanken. Ein ganz großes Lob!

Ich trinke die grünen Smoothies seit 4 Wochen, ich bin durch Zufall auf eure Seite gelangt. Ich habe Arthrose 3.Grades im Hüftgelenk, habe am kommenden Montag meine letzte also 5.Hyaluron Injektion vor mir und alles ist nicht befriedigend, ich kann so nicht mehr in meinem Job arbeiten, aber ein künstliches Hüftgelenk lehne ich noch ab.Also habe ich mich dazu entschlossen meine Ernährung komplett umzustellen, mithilfe der grünen Smoothies. Ohne diese Drinks wüßte ich auch, ich hätte diese Umstellung nie geschafft, denn nur von Rohkost( die nicht püriert ist ) hätte meine Umstellung nie im Leben geklappt.Ich lebe im Moment vegan... wäre für mich vor einigen Wochen noch total unvorstellbar gewesen. Danke für eure Aufklärung, ohne die ich mich jetzt immer noch vollkommen ungesund ernähren würde.Ich kann nicht verstehen, warum keiner meiner Orthopäden, mich auf meine Ernährungsweise aufmerksam gemacht hat.

LG Jacqueline

Carlos

Hi Jacqueline!

Die Ernährungsumstellung ist ein erster wichtiger Schritt.
Bei rheumatischen Beschwerden hat sich in der Tat ein vorübergehend hoher Anteil an lebendiger Nahrung als sehr vorteilshaft erwiesen. Wenn Grüne Smoothies im Zentrum dieser Umstellung stehen: um so besser!

Liebe Grüße und alles Gute!
Carlos

Hallo Carlos,

vielen Dank! Reis-und Hafermilch fallen dann wohl unter gekeimtes Getreide/ Stärke, das war mir beim Lesen des Reinheitsgebotes vorher nicht so ganz klar. Also vielen Dank für die Aufklärung! 🙂

Peggy

Hallo,

ich möchte mich nun auch an grüne Smoothies wagen, nachdem ich mein Obst jetzt schon eine ganze Weile in der verflüssigten Form konsumiere - einfach, weil es mir so leichter fällt auf eine größere Menge zu kommen. Statt Wasser nehme ich zum "Verflüssigen" bei meinen Obst-Smoothies allerdings oft Hafer- bzw. Reismilch. Kann ich das so beibehalten oder gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

Danke! 🙂

Carlos

Hey Peggy!

Es gibt einige Gründe, die dagegen sprechen. Das kannste zwar AUSNAHMSWEISE mal machen, aber grundsätzlich ist das keine gute Idee. Ist der Verträglichkeit abträglich.

Check mal hier unsere einfache Zubereitungsformel für Grüne Smoothies:

https://gruenesmoothies.de/blog.php/gruene-smoothies/#gruene-smoothies

Liebe Grüße!
Carlos

Eine sehr schöne und ausführliche Anleitung. Besonders die Do's and Don'ts gefallen mir gut! Habe ich mir direkt mal ausgedruckt, damit beim nächsten auch nichts schief geht 😉

Wunderschönen guten Abend Carlos,

Das ging aber schnell - Herzlichen Dank! Ich sehe mein Proteinpulver (vegan, rohkostqualität, voll mit allen essentiellen Aminosäuren und laut Selbstbeschreibung eine "enzymatisch aktive und leicht verdauliche Proteinmischung") als nette Ergänzung. Da ich mich komplett vegetarisch ernähre und meistens auch Kuhmilchprodukte meide, glaube ich, dass ich mit einem Löffel Proteinpulver einen guten Schritt näher an die empfohlene Tagesmenge von Eiweiß komme - Sicher gehöre ich nicht zu den 0,01% der Konsumenten die wirklich darauf angewiesen sind, immerhin bin ich kein Leistungssportler. Trotzdem bilde ich mir ein mir doch damit etwas gutes zu tun? Klär mich auf 🙂

Dankeschön und die liebsten Grüße

Lena

Lieber Carlos,

ich bin so eben auf eure Seite gestoßen und wirklich begeistert. Ich habe selbst schon öfter mit grünen Smoothies experimentiert und bin jetzt motiviert das (mit Hilfe eurer Anleitung) zur Routine werden zu lassen. Eine Frage habe ich aber immer noch (und leider die Antwort noch nirgendwo gefunden): Warum soll Proteinpulver - jeglicher Art - nicht in den Smoothie? Ich gebe eigentlich in jeden meiner Smoothies einen gehäuften Esslöffel meines pflanzlichen Proteinpulvers..

Danke für deine Antwort schon jetzt.

Liebe Grüße!

Carlos

Hola Lena!

Dann mix mal los: Der einzige Grund, warum Du besser KEINE Pulver reinmischen solltest. Das soll eine wirklich 100%-ige lebendige Nahrung sein, die schnell verdaut wird und keinerlei (Verdauungs-)Störung hinterlässt. Mit Proteinpulver bist Du auf dem besten Weg dazu ...

Im Übrigen gleich die Frage: Wieso brauchst Du Proteinpulver. 99,9% der Leute, die Proteinpulver nehmen, brauchen es GARANTIERT nicht.

Sag an!

Liebe Grüße,
Carlos

Hallo 🙂

Ich frage mich auch wieso kein ProteinPulver in die Smoothies soll.

Bis jetzt habe ich noch nirgends eine verständliche Antwort gefunden 🙁

Ich esse kein Fleisch, und nur sehr selten eine Scheibe Käse bzw. etwas aus Milch.

Darum gehe ich davon aus, daß ich bestimmt Proteine brauche.

Früher habe ich immer einen Löffel Süßlupinenpulver mit in den Smoothie gegeben.

Dann laß ich von dem DO NOT und war verunsichert.

Nun habe ich Hanfproteinpulver entdeckt und denke mir, daß es sogar noch besser ist.

Aber die frage steht auch weiterhin bei mir im Raum :

Wieso KEINE Proteinpulver?

Gruss und Danke

IHR SEIT ALL TOP ! 🙂

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Lieber Christian, die Zugabe von Proteinpulver würde die Verdaulichkeit der Grünen Smoothies verlangsamen. Deshalb empfehlen wir als Zutaten nur Blattgrün und Obst. Schlussendlich ist es aber natürlich jedem freigestellt, was er an Zutaten in seinen Grünen Smoothie gibt. Wir sprechen lediglich Empfehlungen aus. Liebe Grüße Katharina.

Inge Moser-Pabst

Hallo "grüne smoothie"-team,

eure homepage finde ich sehr interessant und weiterempfehlenswert, herzlichen Dank für Euer Engagement.

Ich selbst trinke nun grüne smoothies seit ca. 1,5 Jahren und es geht mir sehr gut damit.

Nun meine Fragen:

1. Was ist mit den fettlöslichen Vitaminen A-D-E-K? Ich habe bisher immer gleich nach dem Genuss von meinem grünen smoothie 1-2 Esslöffel Leinöl zu mir genommen (=Athrose), damit diese verdaut/aufgenoommen werden können. Ich hatte bisher keine Blähungen.

Wie würdet ihr das sehen?

2. Frage: Welche Wildkräuter kann man auch jetzt und im Spätherbst und anschließend den Winter hindurch noch ernten und im smoothie verwenden?

Ich freue mich auf eure Antwort und grüße ganz herzlich,

Inge Moser-Pabst

Carlos

Hallo Inge!

MERCI für's Lob.
Und postwendend Deine Antworten:

zu 1. Ist KEIN Problem, da durchs Pürieren die Aufnahme „gewährleistet“ wird. Daher ist zusätzliches Fett NICHT nötig. Aber wenn Du darauf „bestehst“, dann werde ich Dich nicht davon abhalten wollen, zumal du auch keine Probleme damit hast. Den Artikel dazu kennst Du? https://gruenesmoothies.de/blog.php/fette-ole-vitamin-a-d-e-k-fettloslich-betacarotin-carotine/

zu 2. Das ist von Region zu Region sehr unterschiedlich. Daher kann's hier keine generelle Antwort geben. Grundsätzlich wird's dann schwer, wenn Frost hinzukommt. Ich stelle das Suchen nach Wildkräuter in aller Regel dann ein. Was bleibt, wenn es physiologisch hochwertig sein soll: Feldsalat (gut) , div. Kohlsorten (sehr gut), Moringa Blattpulver (sehr sehr gut) oder Reishi (ebenso).

Moringa Pulver: https://gruenesmoothies.de/shop/superfoods/moringa-pulver/

Liebe Grüße!
Carlos

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