Grüne-Smoothies-Tipps für den Winter von Bestsellerautor Burkhard Hickisch

Eingestellt von am 16.12.2014
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Der Winter ist da. Felder und Gärten sind abgeerntet. Wo bekommt man jetzt bloß Zutaten für seinen Grünen Smoothie her? Burkhard Hickisch, Grüne-Smoothies-Kommunikator der ersten Stunde  und Autor des Bestsellers „Grüne Smoothies“ – gibt Antwort auf diese und einige andere Fragen, die im Winter bewegen.

GrüneSmoothies.de: Welche Zutaten kann ich im Winter überhaupt für meinen Grünen Smoothie nehmen?

Burkhard Hickisch: Natürlich erst einmal Kohl. Wirsing zum Beispiel und Ingwer sind zusammen unschlagbar! Übrigens ist Kohl auch ein super Mittel zur Krebsvorsorge. Im Winter liebe ich außerdem Nelkenwurz. Eine Freundin hat mir gezeigt, wie ich ihn sogar unter dem Schnee finde. Aber auch Wildkräuter in pulverisierter Form sind besser als gar nichts. Moringa (Anm. der Redaktion: Moringa Pulver aus den Blättern des Moringa Oleifera Baumes) ist ebenfalls gut geeignet. Hier kann es von Hersteller zu Hersteller große Unterschiede in der Qualität geben, die sehr stark von der Verarbeitung und vom Wuchsgebiet abhängt. Da sollte man beim Kauf drauf achten.

GrüneSmoothies.de: Im Winter fehlt uns das Licht und die Kälte setzt uns zu. Sollten wir deshalb im Winter generell mehr Grüne Smoothies zu uns nehmen?

B.H.: Wenn wir davon ausgehen, dass wir ohnehin nicht mehr im Rhythmus der Natur leben, dass wir das ganze Jahr über das machen, was wir immer machen, dann sage ich: Ja, wir brauchen im Winter mehr Grüne Smoothies. Wenn wir uns aber wieder ein bisschen mehr am Rhythmus der Natur orientieren, sollten wir schauen, dass wir im Winter etwas herunter kommen.

GrüneSmoothies.de: Der heimische Obstgarten hält im Winter kaum Früchte für uns bereit. Was hältst du vom Import von Südfrüchten?

B.H.: Wir leben in einer vernetzten Welt. Deswegen beziehe ich gern auch Fairtrade-Produkte aus z.B. Südamerika. Für mich ist das kein Widerspruch. Ich halte nicht viel von ausschließlich regionalen Produkten. Wir sind alle Bewohner dieses Planets und haben somit alle die Verantwortung, ihn so gut es geht zu schützen und zu bewahren. Deshalb schaue ich sehr genau beim Kauf von Ananas, Papaya und Co. darauf, woher das Lebensmittel kommt und wie nachhaltig die Früchte angebaut werden.

GrüneSmoothies.de: Was wärmt im Winter?

B.H.: Viele denken, wenn es draußen kalt ist, muss ich was Warmes essen. Das ist so nicht richtig. Es gibt von Natur aus Lebensmittel, die wärmen und andere, die kühlen. Auch rohe, nicht erhitzte Lebensmittel können wärmen, wie z.B. die Gewürze Zimt und Vanille. Orangen, die wir gerade in der Winterzeit hierzulande viel essen, kühlen hingegen eher. Die Völker, die in den Regionen leben, in denen Orangen wachsen, essen diese Frucht aufgrund ihrer abkühlenden Eigenschaft fast ausschließlich im Sommer. Als Vitamin-C-Lieferant kann im Winter dagegen z.B. auch die nicht-kühlende Petersilie dienen. Und wer mag, kann den Grünen Smoothie gern etwas mehr würzen und mit erwärmten Wasser zu sich nehmen. Bis 42 Grad, also Körpertemperatur, kann das Wasser warm sein. Bis zu dieser Temperatur bleibt Rohkost wirklich roh.

GrüneSmoothies.de: Burkhard, schön dass du uns in Kreuzberg besucht hast und vielen Dank für das Gespräch. Zum Abschluss verraten wir noch ein Rezept mit Schwarzkohl aus deinem Buch „Grüne Smoothies“.

Rezept mit Schwarzkohl für kalte Wintertage: Oriental

Palmkohl

Zutaten:

  • 2 Mandarinen (geschält)
  • 2 Blätter Schwarzkohl
  • 1 Handvoll Spinat
  • 3 Datteln ohne Kern (eingeweicht)
  • 1 cm Ingwerwurzel (ungeschält)
  • 1 Prise gemahlener Kardamon
  • 1 Handvoll Himbeerblätter
  • ca 1/2 L Wasser

Ergibt circa ein Liter Grünen Smoothie.

(Quelle: „Grüne Smoothies – Die gesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer“ von Dr. med. Christian Guth und Burkhard Hickisch)

 

 

 

 

 

 

 

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