Wasserbelebung und -vitalisierung – Kritik

Eingestellt von am 15.08.2013
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Heute geht’s – wie versprochen – um einen kritischen Blick „hinter die Kulissen“. Die Frage lautet: „Was ist wirklich relevant?“ Nun ja, wie so oft im Leben, hängt die Relevanz von subjektiven Standpunkten ab.

So auch hier.

Trotzdem wollen wir im Folgenden den Versuch einer Klarstellung wagen – oder besser: Wir wollen das bisher Gesagte in Relation bringen. Darauf aufbauend kann dann jeder seine durch und durch subjektiven Schlüsse ziehen …

Die Sache mit der Wissenschaftlichkeit

Eine Klarstellung vorweg: Begriffe wie Energie, Information, Harmonie und Ordnung werden im Zusammenhang mit Wasserbelebung und -vitalisierung, also den, wie wir sie nennen „physikalischen Aspekten“ oft und gerne genutzt. Das geht dummerweise nicht einher mit einem entsprechendem Wissensschatz.

Anders ausgedrückt: Alle reden davon, aber keiner weiß so genau, was damit gemeint ist.

Das wiederum liegt zum einen Teil daran, dass sehr viele „Wasserverkäufer“ vor allem eines sind: Verkäufer. Und schlimmer noch: im Schnelldurchgang geschulte Network-Marketing-Leute.

Die Verständigung also ist schwierig. viele reden und wissen gar nicht wovon sie reden. (Das im übrigen ist auch der Grund, warum Wasserbelebung und -vitalisierung von der „klassischen Wissenschaft“ nach wie vor belächelt wird – um es vorsichtig auszudrücken).

Noch einmal in aller Klarheit: Die oben genannten Parameter „Energie, Information, Harmonie und Ordnung“ (es ließen sich noch deutlich mehr finden) sind mit Hilfe eines physikalischen Messgeräts weder exakt noch reproduzierbar nachzuweisen. Gemeint ist hier der Nachweis im schulwissenschaftlichen Sinn.

(Nachweismethoden im nicht streng schulwissenschaftlichen Sinn gibt es dagegen durchaus. Genannt seien hier z.B. Bioluminiszenz-Methode nach Prof. Popp, Tropfenauswertung im Dunkelfeld nach Prof. Kröplin, Kristallanalysen nach Böhm, Wandfluh oder Emoto.)

 

Nun bin ich alles andere als ein Verfechter oder gar Anhänger streng schulwissenschaftlicher Methoden – schon alleine deshalb, weil sie in aller Regel an der Wirklichkeit „vorbeimessen“. Gerade weil Wirklichkeit deutlich mehr ist, als das, was mit gegenwärtigen Geräten gemessen werden kann.

Und doch: ein wenig Aufklärung hat noch niemandem geschadet. Gerade dann, wenn es richtig teuer werden kann. Und das kann es, wenn man die Gerätschaften auf dem Basar der Wasservitalisierung und -belebung begutachtet …

 

In diesem Fall gehört zur Aufklärung auch die Frage nach der Relation. 

Damit ist folgendes gemeint: KEEP IT SIMPLE.

Um auch heute noch ein sehr gutes Wasser selbst herzustellen, braucht man meiner Meinung nach nichts weiter als

  1. eine sehr gute Filtrationsleistung (chemischer Aspekt),
  2. eine gute Verwirbelung (physikalischer Aspekt).

Demgegenüber zu vernachlässigen ist der Aspekt der Informierung (zumindest für den privaten Gebrauch). Mal abgesehen von der Tatsache, dass kaum ein Hersteller (auch nach mehrmaligem Nachfragen) verrät, mit was das Wasser eigentlich „informiert“ wird, mit welchen Informationen es also „bespielt“ wird, bleibt schlicht und ergreifend festzuhalten: Nicht mehr – und dann auch noch unbekannte – Information sollte im Vordergrund des Interesses stehen, sondern weniger Information.

Ein solches Wasser kann nur hergestellt werden, wenn der Wasserfilter über eine entsprechende Verwirbelungstechnik verfügt. Diese Technik ist im besten Falle effizient und einfach. Sie sollte es sogar. Meist schon genügt eine Wechselkompressionskammer im Filtergehäuse, durch die das Wasser mechanisch, d.h. durch unregelmäßige Bewegungsmuster, verwirbelt wird.

 

Auf dem Markt gibt es Verwirbelungstechniken in jeder nur vorstellbaren „Größenordnung“.

Das Groß der Angebote ist meiner Meinung nach nicht nur übertrieben, es ist außerdem überfrachtet mit allerlei Heilsversprechungen, die in dieser Form kaum zu halten sind.

Was mit dem Wasser, was wir unserem Körper schenken, wann und vor allem wo in selbigem passiert, bleibt letztlich ein Geheimnis: Ab dem Moment an, indem wir ein Schluck Wasser zu uns nehmen bis zu dem Moment, in dem eben jenes Wasser an unsere Zellen – dem Zielort andockt, kann Vieles geschehen. Das Meiste davon wird für immer ein Geheimnis bleiben.

In jedem Fall jedoch zeugt eine Vorstellung á la „je ‚lebendiger‘ das Wasser, desto besser werden meine Zellen genährt“ von einer (unbewusst) mechanistischen, da linearen Vorstellung.

 

Worauf ich hinaus will: Macht es Euch und Anderen nicht zu kompliziert!

Die oftmals missionarische Züge annehmende Beschäftigung mit Wasser ist gekennzeichnet durch übertriebene Verfahren einerseits und übertriebene Heilsversprechungen andererseits. Beides geht Hand in Hand.

 

Was Ihr wirklich braucht, entscheidet letztlich immer nur Ihr.

In jedem Fall dazu gehört ein sehr guter Filter.

 

Und abschließend noch ein Tipp: Wer Wasser kostengünstig energetisieren möchte, der geht wie folgt vor (so mache ich es): Mein täglich‘ Wasser stammt aus der Sanacell Perle und wird abgefüllt und stehen gelassen (meist über Nacht) in einer Karaffe mit ganz bestimmten Edelsteinen (ein Geschenk einer Freundin).

Dieses Wasser ist sauber und verwirbelt.

Jeden morgen wird es dann mit einigen lebendigen Zutaten „verfeinert“: In die Karaffe gebe ich einige Spritzer Zitronen- oder Limettensaft bzw. ganze Stücke derselben Früchte – optional bzw. additional: Minzblätter. Allesamt natürliche „hochenergetische“, also mit reichlich Elektronen ausgestattete Zutaten!

Dieses Wasser ist nach der Behandlung nicht nur sauber und verwirbelt, sondern zusätzlich auch energetisiert. Und das für eine Handvoll Cents!

 

Soviel für heute!

Nächste Woche schauen wir uns die zwei Filter in unserem Shop ein wenig genauer an.

 

Liebe Grüße!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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4 Kommentare

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Hey Carlos,

soetwas in der Art hatte ich mir schon fast gedacht.

In was für Intervallen sollte man einen guten Filter wechseln bzw. wie viel Wasser kann man mit einem Filter durchschnittlich filtrieren ?

Gruß

Kai

Carlos

Hallo Kai,

es gibt so viele verschiedene Filtersysteme für quasi jeden Bedarf. Die Tauschintervalle sind in der Regel mindestens alle 6 Monate, aber wie oft genau, hängt von der individuellen Nutzung und dem eingesetzten System ab.

Grüße!

Carlos

Hallo Carlos,

ich bin am überlegen mir einen Wasserfilter zuzulegen.

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen Beitrag gestoßen in dem es hieß, dass die Filter Keimherde sind durch die das Wasser "unsauberer" wird als vorher. Diese Aussage hat mich schon sehr verunsichert.

Vielleicht kannst du dazu Stellung nehmen.

Gruß

Kai Leßmann

Carlos

Hallo Kai!

Das passiert ausschließlich dann, wenn Du entweder

- einen Billigfilter verwendest, weil hier die Gefahr dazu grundsätzlich größer ist
- Du den Filter einfach nicht regelmäßig wechselt, denn genau das MUSS man tun

Wenn Du auf beides achtest, ist alles im grünen Bereich ...

Noch Fragen?

Liebe Grüße!
Carlos

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