Fazit – Do’s & Dont’s – Wasser ist Leben

Eingestellt von am 22.08.2013
wasser_19

Nachdem wir nun tatsächlich schon bei Folge 19 (!) angelangt sind (anfangs dachte ich, es würden maximal 10 … ), ist es Zeit für ein Fazit, oder besser: für eine zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Punkte.

Diesmal im Schnelldurchlauf, kurz und knackig! (Wer tiefer in das jeweilige Thema einsteigen möchte, klickt auf einfach den entsprechenden Verweis.)

Fakten. Fakten. Fakten

Faktenteil Chemie / Mikrobiologie

Die grundlegende Entscheidung, ob ein Wasserfilter sinnvoll ist oder nicht bleibt natürlich jedem selbst überlassen … meine Meinung zu diesem Thema sollte hinlänglich bekannt sein: Je weniger unnatürliche Stoffe, desto besser. Ergo: JEDER sollte sein Wasser filtern. Das war nicht immer notwendig, mittlerweile allerdings ist es das. Und wir sind selber daran schuld.

Wer sein Wasser kauft oder es an einer nahegelegenen Quelle holt, ist von dieser „Regel“ ausgenommen.

Auch dann allerdings gilt: Achtet auf die Qualität! Ein Mineralwasser, dass chemisch gereinigt und UV-bestrahlt wird, ist sein Geld nicht wert!

Tipp: Auch bei Quellwasser ist eine Laboruntersuchung durchaus angebracht, denn aus vielen Quellen sprudelt mittlerweile alles andere als sauberes Wasser. LEIDER.

 

Bis zu diesem Moment sprechen wir in erster Linie von chemischen Aspekten, die theoretisch und praktisch sehr gut nachvollziehbar sind.

Das gilt nicht uneingeschränkt für die physikalischen Aspekte.

 

Bleiben wir noch einen Moment bei der Chemie, d.h. der stofflichen Belastung.

Diese gilt es auf ein menschenmögliches Minimum zu verringern.

Das geht am Besten mit einem Aktivkohlefilter – ohne Silber! Silber ist unnötig und wird in aller Regel nur verwendet, wenn die Filterleistung nicht gut genug ist. Sehr gute Filter arbeiten mit einer Mikrofiltration.

Tipp: Wer wirklich einmal wissen will, wie es um sein Wasser steht, macht folgendes: Erstens, er ordert eine Trinkwasser-Analyse vom örtlichen Wasserversorger (in aller Regel kostenlos) und vergleicht diese zweitens mit einer darauf folgenden chemischen Analyse des eigenen Trinkwassers. Dazwischen können Welten liegen, denn das Wasser reichert sich in aller Regel auf dem Weg zu Eurem Haushalt mit Asbest, Bakterien, Hormonen, Medikamentenrückständen, Herbiziden, Pestiziden, Blei, Kupfer und anderen Schwermetallen an.

Apropos: Eine chemische Analyse des eigenen Trinkwassers führen unter Umständen Apotheken (in Zusammenarbeit mit Labors) durch. Entsprechende Analysemöglichkeiten im Internet existieren ebenfalls, hier jedoch ist Vorsicht geboten! Viele Analyseergebnisse sollen vor allem eines: Im ersten Schritt erschrecken, um im zweiten Schritt (besser) verkaufen zu können … Das kann, muss aber natürlich nicht passieren!

 

Folgendes muss ich jetzt natürlich sagen, aber ich tue es aus vollster Überzeugung: Kauft keine Billigfilter!

Gäbe es wirklich gute, dann hätten wir sie auch im Angebot.

Die meisten Billigfilter zielen auf eine Geschmacks- und Geruchsverbesserung, bei gleichzeitig stark verminderter Filterleistung.

Merke: Gute Billigfilter existieren nicht.

 

Das Gute an Aktivkohlefiltern: Sie verschließen sich bei Erschöpfung selbst. Das geschieht meisten nach 5-6 Monaten und geht immer mit einem nachlassenden Wasserdruck einher.

Dann ist es Zeit für einen Filterwechsel.

Faktenteil Physik / Feinstofflichkeit

Klar ist, Wasser in seinem natürlichen Zustand ist ständig in Bewegung, es fließt frei, strömt, plätschert und fällt. Es verändert außerdem seine Form, es kann gasförmig, fest und flüssig sein. Dadurch regeneriert und energetisiert sich das Wasser.

ALLES, was der Mensch im Versuch der Nachahmung bisher erfunden hat, ist eben genau dies: der mehr oder weniger geglückte Versuch der Nachahmung. 

Geglückte Versuche findet Ihr in unserem Shop.

 

Was ich damit sagen will: Werbeaussagen á la „mit unserem System stellen Sie zellgängiges Wasser her!“ oder „unser Wasser ist frei von allen Schadstofffrequenzen“ – sind mit Vorsicht zu genießen.

Es sind Werbeaussagen. 

KEIN Wasser ist einfach so zellgängig … selbst wenn es besprochen, bebetet, mit Informationen traktiert und anschließend von Engeln in den Himmel hoch getragen wurde. Ist einfach nicht.

 

Aus diesem Grund bin ich ein großer Anhänger einer pragmatischen Lösung, die die physikalischen Prinzipen zwar abbildet, aber eben nicht auf überdimensionale Art und Weise. Das Groß der Angebote ist meiner Meinung nach in diesem Sinne nicht nur übertrieben, es ist unglücklicherweise überfrachtet mit allerlei Heilsversprechungen, die in dieser Form kaum zu halten sind.

Aber das sagte ich ja bereits. Und zwar hier.

Wer es nur 50 Meter zur Arbeit hat, der braucht zu diesem Zweck auch sicher kein Abo beim regionalen Zugverkehr.

 

Viel wichtiger als Wasser alleine, ist die Art und Weise der Ernährung. Wer sich einmal eine zeitlang verstärkt von rohen gesättigten, anstelle von ungesättigten Fetten ernährt hat, kennt die Wirkung von eben diesen Fetten auf die zelluläre Wasserversorgung.

Aber das ist ein anderes Thema 🙂

 

Soviel für heute.

Zum Abschluss dieser Reihe stelle ich Euch beim nächsten Mal einige Herren vor, leider keine Damen, die man kennen sollte …

 

Bis dahin!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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