Physikalische Zusammenhänge des Wassers

Eingestellt von am 11.07.2013
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Nachdem wir uns in den letzten Artikeln mit den (bio-)chemischen Aspekten beschäftigt haben, geht ab sofort um die physikalischen Aspekte.

Dabei stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  • kolloidales Wasser
  • besitzt Wasser ein Gedächtnis
  • die Energie des Wassers
  • Sauerstoff im Wasser

Bevor wir uns diese Punkte (in den folgenden Beiträgen dieser Reihe) genauer ansehen, geht es – und zwar heute – um eine wesentliche Verständnisgrundlage: die Wasser-Cluster oder besser: das Modell der Wasser-Cluster.

Tatsache ist – und das gilt es grundsätzlich zu verinnerlichen: das Atommodell ist, wie der Name schon sagt, nicht mehr und nicht weniger als ein Modell, um komplexe Vorgänge anschaulicher und besser nachvollziehbar zu machen. Gleiches gilt für das Wasser und seine Strukturen!

Dieser punkt ist wirklich essenziell, denn nichts was nun folgt, ist wirklich „sicher“. Im Gegenteil: Es sind Annahmen, die die Wirklichkeit mehr oder weniger gut darzustellen versuchen …

Wasser in physikalischer Sicht

Das Wasser-Cluster-Modell

Wie wir bereits gesehen haben, sind Cluster komplexe Strukturen aus Wassermolekülen

Wir rekapitulieren: Das Wassermolekül ist ein sog. „Dipol“, d.h. es ist nach außen hin elektrisch neutral, besitzt aber aufgrund der Anordnung seiner Atome und Ladungsschwerpunkte einen negativen und einen positiven Pol.

Aus diesem Grund ist Wasser ein sehr gutes Lösungsmittel.

Die Pole wirken wie „Andockstellen“, die Beziehungen zu benachbarten Wassermolekülen und anderen Stoffen aufnehmen können. Sind viele solcher Stoffe im Wasser gelöst und folglich viele „Andockstellen“ besetzt, gilt: das Wasser wird „träger“ und weniger „energiereich“.

Dockt ein anderes Wassermolekül an eine solche „Andockstelle“ an – also kein im Wasser gelöster Stoff – so bilden sich Wasserstoffbrückenbindungen. Das Wasser bildet also Cluster aus.   

Cluster bestehen aus komplexen Strukturen, deren kleinste Einheit tetraederformig daherkommt. Es gilt: Je größer der Cluster, desto differenzierter seine Stuktur und Gestalt. Formgebend sind hierbei sowohl die im Wasser gelösten Stoffe als auch auf das Wasser einwirkende Strahlungen und Schwingungen. 

Aus diesem grund werden Cluster als eine, wenn auch nicht einzige, Ebene der Informationsspeicherung angesehen.

Stark verclustertes Wasser ist entsprechend reaktionsträge. Demgegenüber ist Wasser mit kleinen Clustern reaktionsfreudig, beweglich, energetisch und aktiv.

Die innere Oberfläche

Die Fähigkeit vonWasser Stoffe zu lösen, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner inneren Oberfläche. Damit ist also nicht die äußere Grenzfläche von Wasser gegenüber anderen Stoffen gemeint, sondern die gesamte Oberfläche aller einzelnen Partikel!

Ein Beispeil zur Veranschaulichung: Einen Würfel von je einem Meter Kantenlänge kann man mit

a) 1000 Würfeln zu je 10 cm Kantenlänge oder mit
b) 1.000.000 Würfeln zu je 1 cm Kantenlänge ausfüllen.

Die äußere Oberfläche bleibt bei beiden Füllungen identisch. Sie beträgt 60.000 cm2 (6 Flächen zu je 1 Quadratmeter = 6 Quadratmeter).

Die innere Oberfläche hingegen unterscheidet sich deutlich: 

a) 1.000 x 600 cm2 = 600.000 cm2
b) 1.000.000 x 6 cm2 = 6.000.000 cm2

Bei a) beträgt die innere das Zehnfache der äußeren Oberfläche, bei b) das Hundertfache.

 

Die innere Oberfläche bei Wasser kann kann ungleich größer sein: In einen einzigen Wassertropfen passen 100 Trillionen Moleküle!

 

Das entscheidende kommt nun: Die innere Oberfläche entspricht der Kontaktfläche, die das Wasser gegenüber gelösten Stoffen hat.

Wie gut oder wie schlecht die selbe Menge (!) Wasser andere Stoffe aufnehmen kann, hängt entscheidend von der physikalischen Qualität der Wassercluster ab:

  • Sehr große Wassercluster weisen eine geringe innere Oberfläche auf. Sie sind träge und energiearm.
  • Sehr kleine Wassercluster weisen eine große innere Oberfläche auf. Sie sind reaktionsfreudig und hoch energetisch.

Übrigens: Wasser aus einer artesischen Quelle verfügt über wirklich winzig kleine Wassertropfen, genauer: Tropfen, die kleiner als 100 nm (Nanometer) sind. Bei einer solchen Größe bestehen die Tröpfchen nur noch aus Oberfläche! So funktioniert natürliche Wasservitalisierung …

Merke: Je größer die innere Oberfläche des Wassers ist, desto höher seine physikalische Qualität.

Die Saugkräfte des Wassers

Große innere Kontaktflächen mit vielen „Andockstellen“ entwickeln immense Saugkräfte. Es ist diesen Saugkräften geschuldet, das Wasser sogar fest gefügte Kristallgitter saugend auflösend und spurlos in sich aufnehmen kann.

Solche saugenden Prozesse wirken immer auch anti-gravitativ, also der Schwerkraft entgegen.

 

Wie wir bereits gesehen haben, gibt es einige Eigenheiten des Wassers, die ganz offensichtlich den Gesetzmäßigkeiten der Physik widersprechen. Dies liegt vor allem an den Wasserstoffbrückenbindungen sowie der daraus resultierenden Clusterbildung.

In diesem Zusammenhang hervorzuheben ist die Fähigkeit des Wassers die Schwerkraft „aufzuheben“.

Diese Fähigkeit lässt sich z.B. anhand von im Wasser gelösten Salzen, d.h. dessen Natrium- oder Chlorid-Ionen, veranschaulichen: Obwohl diese Salzteilchen deutlich schwerer als Wasser sind, sinken sie nicht etwa zu Boden, sondern schwimmen frei zwischen den Wasserteilchen herum, sie „schweben“ und trotzen damit den Gravitationskräften.

Ein solch feinste Verteilung eines Stoffes in einem anderen, in unserem Fall: Wasser – und zwar in der Art, dass die Stoffteilchen in dem anderen Stoff schweben, bezeichnet man als Kolloid. Bei einem Kolloid liegen die in der Schwebe gehaltenen Teilchen nicht wie bei einer echten chemischen Lösung als elektrisch geladene Ionen oder Einzelmoleküle, sondern in Form kleiner, elektrisch neutraler Atom- oder Molekülverbindungen vor.

Eine Kolloidverteilung ist stabil, trotz unterschiedlicher Gewichte erfolgt also keine Entmischung!

Mehr zum Thema kolloidales Wasser im nächsten Beitrag dieser Reihe …

 

Im Umkehrschluss gilt: Werden im Wasser gelöste Stoffe vom Wasser nicht mehr in der Schwebe gehalten, unterliegen sie automatisch der Gravitation. Dann bricht der  Lösungszustand zusammen. Die Stoffe setzen sich ab, fallen aus oder gerinnen.

Das gilt für alle Arten von Wässern: außerhalb und innerhalb des Körpers!

Zusammenfassend lässt sich also schlussfolgern: Ein Wasser mit freien Molekülen oder kleinen Clustern kann im Vergleich zu einem Wasser mit großen ClusternStoffe nicht nur sehr viel besser lösen, es kann darüber hinaus Kolloide besser stabilisieren.

 

In der Natur wird diese Clusterbildung durch intensive Verwirbelungsprozesse generiert. Diese Verwirbelung löst große, träge und d.h. energiearme Strukturen des Wassers auf und fördert dessen Gegenteil: die Bildung von kleinen, reaktionsfreudigen und energiereichen Strukturen.

Diese natürliche Kolloidation des Wassers wird in der Natur durch freies Fließen und Wirbeln erzeugt.

Wie dieser Prozess technisch nachempfunden werden kann, ist Gegenstand eines späteren Artikels.

 

Beim nächsten Mal geht es dann sehr viel konkreter um kolloidales Wasser und dessen Fähigkeiten.

Bis dahin: alles Gute Euch!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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1 Kommentar

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Hi Carlos, habe gerade ihre Modellvorstellung der Wassercluster gelesen und bin ganz begeistert. So Plastisch und interessant habe ich das noch nirgends gefunden. Vielen Dank und herzliche Grüße, Inge

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