Trenddiäten und alternative Ernährungsformen 8: Vollwertkost

Eingestellt von am 06.11.2013
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Willkommen zum letzten Teil unserer Reihe Trenddiäten und alternative Ernährungsformen. Nach Vegetarismus, Rohkost, Ayurveda, Trennkost, Steinzeitdiät, Makrobiotik und der Ernährung nach TCM, geht es heute um die gute alte Vollwertkost.

Vorweg noch Folgendes: Gegenstand dieses Beitrags wird die Vollwertkost nach Maximilian Bircher-Benner (Arzt), Max Otto Bruker (Arzt) und Werner Kollath (Ernährungswissenschaftler) sein, nicht die ihrer Nachfolger, wie z.B. Claus Leitzmann. Der Grund: ich möchte Euch das „Original“ vorstellen. Alle daraus abgeleiteten „vollwertigen Grundsätze“ mögen zwar wissenschaftlich „korrekter“, aber ganz sicher nicht authentischer sein.

Ernährung der Vollwertkost

Grundsätze

Unsere Leitfrage, ob und inwiefern sich die vorgestellte Trenddiät bzw. Ernährungsform mit Grünen Smoothies in Einklang bringen lässt, können wir heute (ausnahmsweise) ebenso schnell wie unproblematisch beantworten: Hätten Bircher-Benner, Bruker oder Kollath Grüne Smoothies gekannt… sie hätten sie geliebt. (Und dafür lege ich meine Hand ins Feuer.)

Warum das so ist wird klar, wenn wir die Grundsätze der Vollwertkost kennen lernen. Danach nämlich sollte ein LEBENSmittel, so lebendig und natürlich wie möglich verzehrt werden, d.h. frisch und roh. Das wiederum bedeutet allerdings nicht, dass Lebensmittel ausschließlich roh verzehrt werden sollten.

Vor allem Bruker, er war praktizierender Arzt, kannte die Heilwirkungen von Rohkost – und lehnte trotzdem eine reine, dauerhaft praktizierte Rohkosternährung ab.

 

Diese naturbelassenen, also vollwertigen Lebensmittel umfassen neben Obst, Gemüse und Salat unbehandelte Nüsse und Samen sowie Vollkorngetreideprodukte. Tierische Produkte, wie z.B. Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch- und Milchprodukte wurde nicht pauschal abgelehnt, im Gegenteil: Ihr Konsum wurde als Ergänzung und Bereicherung eines ansonsten vorwiegend vegetabilen Speiseplan empfohlen. Der Logik entsprechend stehen dabei Eier sowie Rohmilch- und Rohmilchprodukte (Butter, Sahne) im Vordergrund.

Neben dem Verzehr von Fabrikzucker sollte auf alle „Fabriklebensmittel“, d.h. Konserven sowie raffinierte und deshalb de-naturierte, un-natürliche Nahrungsmittel verzichtet werden. Dazu zählen auch raffinierte Fette, Öle und Margarinen („Fabrikfette“).

Vor allem Bruker schien die Bedeutung grüner Pflanzenteile durchaus bewusst: So empfahl er bei Frischgemüse, wie z.B. Rote Beete, Karotten oder Sellerie, dass etwa die Hälfte aus unterirdischen, die andere Hälfte aber aus oberirdischen Pflanzenteilen bestehen sollte. In anderen Worten: Blattgrün!

Ausnahmslos alle Vertreter der Vollwertkost betonen die Wichtigkeit ökologisch erzeugter regionaler und saisonaler Produkte! 

Die Grundsätze der Vollwertkost basieren in erster Linie auf empirischen Erfahrungen, Bruker beispielsweise gab an, dass seine Ernährungslehre auf Beobachtungen und Erfahrungen aus seiner über fünfzigjährigen Tätigkeit als Arzt beruhten. Gleiches gilt für Bircher-Benner und Kollath.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Klar ist: Durch den hohen Anteil an unverarbeiteten, rohen Lebensmitteln wird die Nährstoffminderung durch Hitze-, Licht- und generell: Einwirkung durch Verarbeitung vermieden.

Dieser rein biochemische Aspekt wird durch den biophysikalischen Aspekt ergänzt, dass naturbelassene, also nicht erhitzte Lebensmittel weit mehr beinhalten als Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie enthalten immer auch eine messbare energetische Komponente. (Übrigens: Auch das wußte Bruker, obwohl Prof. Popp erst Jahrzehnte später seine Theorie der (Bio-)Photonen publizierte …)

 

Kurzum: Jede Form der Vollwerternährung ist als Dauerkost geeignet.

Ich würde sogar noch weiter gehen: Jede Form der Ernährung sollte sich an den Grundsätzen der Vollwerternährung ausrichten. Und zwar an den Grundsätzen, nicht den Details, also daran, dass eine betont frische Kost, die je nach Lust und Laune mal lakto-, mal ovo-lakto- oder auch omnivore ausgerichtet sein darf, essenziell ist für den Erhalt von Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden.

(Dazu mehr in einem anderen Artikel.)

Fazit

Das Beste zum Schluss: Vollwerternährung und Grüner Smoothie sind ein Traumpaar. Nicht mehr, nicht weniger. Und sie sind es deshalb, weil der Grüne Smoothie all‘ das – in einem „Getränk“ wohlgemerkt – versammelt, was wichtig ist: Nähr- und Vitalstoffe (Biochemie) einerseits sowie Energie (Biophysik) andererseits!

Mehr geht nicht! 

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Das also war’s aus der Reihe Trenddiäten und alternative Ernährungsformen!

Das nächste Mal – sozusagen im Anschluss hieran – einige grundlegende Gedanken zu dem, was Ernährung eigentlich sein sollte und was nicht …

Bis dahin!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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