Trenddiäten und alternative Ernährungsformen 7: TCM

Eingestellt von am 23.10.2013
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Nach Vegetarismus,RohkostAyurvedaTrennkostSteinzeitdiät und Makrobiotik geht es heute um die Ernährung nach TCM, sprich: Ernährung nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ernährung nach TCM

Grundsätze

In der TCM geht es ähnlich wie beim Ayurveda NICHT um Ernährung an und für sich, sondern um das große Ganze, in dem der Mensch eingebunden ist – und zwar primär energetisch auf vielfältigste Art und Weise. Alle mit den Sinnen wahrnehmbare bzw. wissenschaftlich messbare sogenannte „stoffliche“ Vorgänge sind demnach Auswirkungen eines dahinter stehenden „feinstofflichen“, d.h. energetischen Prinzips.

Das Dao / Tao steht in diesem Zusammenhang für die allumfassende kosmische Ordnung, in der alles miteinander verwoben ist.

Der Begriff Lebensenergie („Qi“) ist in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung. Christian Dittrich-Opitz hat sich in einer Themenreihe ausführlich damit befasst.

Blockiertes „Qi“ führt der TCM nach zu Störungen, die wiederum in Krankheiten unterschiedlichster Ausprägung münden können. 

Daher geht es in der TCM, ebenso wie beim Ayurveda darum, Gesundheit dadurch zu erhalten bzw. wieder zu erlangen, indem man in das natürliche Fließgleichgewicht zurückfindet. Gesundheit in diesem Sinne ist das harmonische Fließgleichgewicht zwischen Yin, dem weiblichen, und Yang, dem männlichen Prinzip. Dazu steht der TCM ein großes Instrumentarium zur Verfügung: N der Diätetik sind dies die Heilkräuterkunde, die Akupunktur, die Kultivierung von Qi durch verschiedenste Körperübungen, die Meditation, das Feng Shui und vieles mehr Mehr.

Die soeben genannten Aspekte der TCM basieren letztlich auf Naturbeobachtungen. 

In diesem Zusammenhang sprechen die Taoisten von fünf Wandlungsphasen, den fünf Elementen. Dieser dynamischen Vorstellung zufolge durchlaufen beispielsweise die Jahreszeiten fünf Phasen, die dann den elementen Holz (Frühling), Feuer (Frühling), Erde (Spätsommer), Metall (Herbst) und Wasser (Winter) zugeordnet werden. Natürlich wird auch der Mensch, durch die spezifische Energiequalität der jeweiligen Jahreszeit beeinflusst.

 

Die Ernährung gilt in der TCM als einer der entscheidenden Einflussfaktoren auf die Gesundheit des Menschen. 

Dabei gilt: Eine harmonische, auf die jeweilige Konstitution des Menschen abgestimmte Ernährung ist Grundlage von Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden.

Nahrungsmittel werden in der TCM in vier Kategorien unterteilt:

  • thermische Qualität: heiß, warm, neutral, erfrischen kühl und kalt,
  • Geschmack: süß, sauer, salzig, bitter und scharf.
  • Energierichtung: oben, unten, außen, innen,
  • Bezug zu den Wandlungsphasen.

Auf Basis dieser Einteilung können letztlich alle Lebensmittel kategorisiert werden.

Im Idealfall, der heutzutage kaum mehr anzutreffen ist, es sei denn man lebt in und mit der Natur, greift der Mensch zum „richtigen“ Lebensmittel, d.h. dem seiner Konstitution entsprechendem.

Im Krankheitsfall wird gezielt nach solchen Lebens- und Heilmitteln gesucht, die das dynamische System Mensch zurück in das Gleichgewicht bringen können: So mobilisieren z.B. „heiße“ Nahrungsmittel wie z.B. „scharfe“ Gewürze die Abwehrkräfte und helfen im Winter, den Körper zu wärmen.

 

Ernährung nach der TCM legt großen Wert auf saisonale und regionale Produkte. Auch sollten die Lebensmittel nur kurz erwärmt, z.B. gegart, gut gekaut und in ruhe gegessen werden. 

Ernährungsphysiologische Bewertung

Der wohl wichtigste Hinweis zu Beginn: Die Ernährung in der TCM ist Teil einer 3.000 Jahre alten Gesundheits- und Heilkunde. Sie kann und sollte immer im Zusammenhang mit dem großen Ganzen gesehen werden.

Ernährung losgelöst von den universalen Prinzipien der Lebensenergie und -kraft ist sinn- und weitestgehend wirkungslos.

Bei der TCM geht es letztlich darum das Qi, d.h. die Lebensenergie des Menschen zu fördern, in aller Regel: sie in ein dynamisches Gleichgewicht zu bringen.

Diese Sichtweise ist mit der klassisch materiellen, westlichen Sichtweise auf Mensch, Natur und Umwelt kaum zu vereinbaren. Hier stehen sich Erfahrungswissenschaft auf der einen (TCM und Taoismus) und naturwissenschaftlicher Materialismus auf der anderen Seite gegenüber. zum Glück nähern sich beide Seiten immer mehr aneinander an!

Aus ernährungsphysiologischer Sicht bietet die Ernährung in der TCM eine abwechslungsreiche, überwiegend vegetarische Kost an, die sehr gut geeignet ist, den Nährstoffbedarf zu decken.

 

Nehmen wir nun den Grünen Smoothie hinzu, erhalten wir im Ergebnis ein „Lebensmittel“, das alle Prinzipien der Ernährung in der TCM erfüllt, immer voraussetzend, dass die Inhalte des Grünen Smoothie bewusst gewählt sind.

Wie kein zweites Lebensmittel verknüpft der Grüne Smoothie Nährststoffe mit Lebensenergie, also dem, was in der TCM als „Qi“ gilt. Mit dem Grünen Smoothie nimmt man „Qi“ – und zwar in qualitativ, wie auf quantitativ einzigartiger Art und Weise – zu sich.

Durch die Hinzunahme von Gewürzen, Kräutern und saisonalen, wie auch regionalen Produkten, entsteht ein flüssiges Lebensmittel, dass durch und durch geeignet ist, den Menschen auf individuelle Weise, d.h. seiner Konstitution gerecht werdend, zu ernähren.

Hinzu kommt: Durch die flüssige Verarbeitung im Hochleitungsmixer, seine sämige Konsistenz, ist der Grüne Smoothie sehr gut resorbierbar.

Fazit

Kurz und gut: Ernährung in der TCM und Grüner Smoothie ergeben ein ganz wunderbares Paar, von dem die alten Taoisten und Schamanen sicherlich nicht zu träumen gewagt hätten!

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In zwei Wochen geht’s weiter. Dann beschäftigen wir uns mit der Vollwertkost nach Bruker!

Liebe Grüße!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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