Trenddiäten und alternative Ernährungsformen 6: Makrobiotik

Eingestellt von am 09.10.2013
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In unserer Reihe zu Trenddiäten und alternativen Ernährungsformen hatten wir jetzt Vegetarismus, Rohkost, Ayurveda, Trennkost und Steinzeitdiät.

Heute geht es um die Makrobiotik.

Makrobiotik

Grundsätze

Als Begründer der Makrobiotik gilt der (mittlerweile verstorbene) Japaner George Oshawa (1892 – 1966). Auch sein (noch lebender) Nachfolger, Mishio Kushi, kommt aus Japan.

Obwohl aus Japan kommend, beton(t)en beide den „spirituellen“, in diesem Fall buddhistischen Aspekt der Makrobiotik. Oshawa bezeichnete die Makrobiotik dann auch als „Zen-Makrobiotik“. Dieser spirituelle Aspekt wurde erst durch den US-Amerikaner Steve Acuff Schritt für Schritt „abgebaut“. So näherte Acuff die Makrobiotik dem westlichen Kulturkreis an.

Wer die Makrobiotik begreifen will, der wird mit dem materialistisch geprägten westlichen Selbstverständnis von Leben, Gesundheit und Ernährung, an Grenzen stoßen.

Die Makrobiotik nach Oshawa ist tief verankert im taoistischen Prinzip des Yin und Yang. Diese beiden gegensätzlichen Kräfte bilden (nicht nur) nach taoistischer Tradition die Grundlage allen Lebens.

So auch in der Makrobiotik. Eine dementsprechend ausgewogene und d.h. die Gesundheit erhaltende bzw. wieder herstellende Ernährung sucht immer den Ausgleich, also das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herzustellen.

Oshawa übertrug also das Prinzip des Yin und Yang auf die Ernährung. Anhand von Wachstumsfaktoren der Lebensmittel (z.B. Zeit und Standort), lebensmittelspezifischen Merkmalen (z.B. Wassergehalt) sowie Zubereitungsqualität (z.B. Kochen und Würzen) werden Nahrungsmittel „yangisiert“ bzw. „yinisiert“.

 

Wer die heutzutage am häufigsten praktizierten makrobiotischen Ernährungsformen genauer unter die Lupe nimmt, stellt fest, dass sie entweder nahezu vegan (nach Kushi) oder vegetarisch (nach Acuff) ausgerichtet sind.

Bei Kushi machen Vollkorngetreide(produkte) einen Anteil von 50-60% aus (!). Gemüse folgt mit 20-25%, (tägliche) Suppen (bestehend aus Meeresalgen und Miso) mit 5-10% und (tägliche) gekochte Hülsenfrüchte mit 5-10%. Ansonsten spielen vor allem milchsauer vergorene Früchte und Gemüse sowie verschiedene Sojabohnenprodukte wie Tofu, Tempeh und Natto eine tragende Rolle.

Lebensmittel tierischen Ursprungs sollten bis auf Fisch grundsätzlich gemieden werden.

Der US-Amerikaner Acuff orientiert sich zwar grundsätzlich an Kushi, empfiehlt also ebenfalls den reichlichen Verzehr von Vollkorngetreide(produkten) und Gemüsen, gibt sich aber ansonsten weniger dogmatisch. Bei Acuff kann grundsätzlich jeder seinen „eigenen makrobiotischen Weg gestalten“.

Vor allem aber empfiehlt Acuff den regelmäßigen Verzehr von Produkten tierischen Ursprungs, zu nennen sind hier insbesondere Eier und fettreicher Fisch. Der Grund: Die ausreichende Zufuhr von Vitamin D und B12.

Ernährungsphysiologische Bewertung

Zur Ernährungssituation von sich makrobiologisch ernährenden Erwachsenen gibt es kaum valide Daten. Anders sieht es bei Kindern aus Familien aus, die sich makrobiotisch ernährten. Hier sprechen die Daten eine z.T. sehr deutliche Sprache.

Der Protein-, Fett- und d.h. Energiegehalt war zu gering, was mit einer starken Wachstumsverzögerung bei den Kindern einherging. Bei einem Drittel der Kinder wurde eine Dystrophie des Unterhaut- und Muskelfettgewebes als Folge starker Abmagerung diagnostiziert. Zeitgleich war die Entwicklung der Grobmotorik und Sprache verzögert. auch das Geburtsgewicht lag im Vergleich zum Durchschnitt deutlich niedriger.

Wie erwartet lag die Zufuhr von Eisen, Kalzium, Vitamin B2, B12 und C deutlich unter der der omnivoren Referenzgruppe. Es zeigten sich deutliche klinische Symptome eines Nährstoffmangels.

 

Die im Rahmen dieser Studie untersuchten Personen ernährten sich weitestgehend nach Kushi, d.h. vegan und außerdem nahezu obstfrei (!). Eine Ernährung nach Acuff sollte solche Befunde (aus den obig genannten Gründen) NICHT möglich machen!

 

Aus meiner Sicht ist außerdem der ausgesprochen hohe Konsum von Getreideprodukten sowie die grundlegende Tendenz viele Lebensmittel zu kochen, kritisch zu betrachten. Der letzte Punkt gilt für Kushi uneingeschränkt, nur eingeschränkt für Acuff.

Hinzu kommt: Die Makrobiotik stellt ein „kompliziertes“, stark konzeptionell geprägtes Ernährungskonstrukt dar, dass in den (westlichen) Alltag nur schwer zu integrieren ist. Zumindest dauerhaft.

Das allerdings bleibt jedem selbst überlassen.

 

Die alles entscheidende Frage in dieser Reihe lautet jedoch: Lässt sich der Grüne Smoothie mit der Makrobiotik vereinbaren?

Ich denke schon.

Und zwar aus einer grundlegenden Überlegung heraus: Die makrobiotische Ernährungsweise sucht den Ausgleich zwischen Yin und Yang, sie sucht, wie Acuff es ausdrückt, den Weg der Mitte, der Flexibilität. Der Weg, der den Menschen nicht nur mit allen Nährstoffen, sondern mit mehr Lebensenergie versorgen soll.

Hier kann der Grüne Smoothie Einzigartiges leisten.

Die Bezeichnung „Makrobiotik“ leitet sich schließlich von den griechischen Begriffen „makros“ (groß) und „bios“ (Leben) ab. Und genau das verspricht der Grüne Smoothie nicht nur nicht, er hält dieses Verspechen auch, denn der Grüne Smoothie versorgt mit ALLEM, was der menschliche Organismus zum GROSSEN LEBEN wirklich braucht: biochemisch messbare Nährstoffe und biophysikalisch wirkende Energien (Biophotonen).

Beides zusammen macht den Grünen Smoothie wirklich einzigartig.

Und das gilt es selbst zu erfahren, denn schließlich geht probieren über studieren.

Fazit

Wer sich der makrobiotischen Ernährungsweise verschrieben hat, der sollte es einmal mit einem zusätzlichen Glas Grünen Smoothie versuchen … und selbst erfahren, was es heißt mit der EXTRA-Portion lebendiger Nahrung versorgt zu werden!

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Soviel für heute!

Das nächste Mal geht’s um die TCM – die Traditionelle Chinesische Medizin

Bis dann!
Carlos

Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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