Moringa hält fit im Winter

Eingestellt von am 02.01.2016
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Im Winter herrscht oft ein Mangel an frischem Blattgrün. Salate kommen aus dem Treibhaus, Wildkräuter machen sich auch eher rar und selbst der nährstoffreiche Grünkohl leidet unter Engpässen, wenn der Frost ausbleibt. Für Grüne-Smoothies-Liebhaber gibt es dann eine Wunderpflanze, die pulverisiert schnell ihren festen Platz im Mix-Sortiment erobert: Moringa. Bereits eine kleine Menge als tägliches Additiv verleiht dem Grünen Smoothie einen ungeheuren Nährstoffschub, der sich äußerst positiv auf die Abwehrkräfte auswirken kann. Wir haben das Blattpulver des Wunderbaums im Shop – von africrops, dem deutschen Anbieter für fair gehandelte und nachhaltig erzeugte Pflanzenprodukte aus Afrika. Unsere Begeisterung für dieses Qualitätsprodukt wollen wir teilen und stellen unser Moringa ausführlich vor.

Moringa: Ursprung und Verbreitung

Quelle: africrops

Quelle: africrops

Von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt – das ist Moringa Oleifera. Und so wird diese Pflanze in ihrer Heimat in den nordwestindischen Regionen am Fuße des Himalaya zu Recht auch „Baum des Lebens“ genannt. In der ayurvedischen Heilkunst ist Moringa Oleifera schon seit Jahrhunderten als pflanzliches Allzweckmittel bei Alltagsbeschwerden hoch geschätzt. Mittlerweile findet man den Moringa-Baum nicht nur in der Himalayaregion, sondern auch in Indonesien, Afrika, Madagaskar, Mexiko, Mittelamerika und Südamerika. Und selbst in Europa wird Moringa seit ein paar Jahren angebaut, in Afrika-Nähe auf der kanarischen Insel Teneriffa. Das Moringa Pulver, das man bei uns im Shop erhält und über den deutschen Anbieter africrops bezogen wird, stammt übrigens aus Tansania, Uganda, Burkina Faso und Malawi. africrops arbeitet in Afrika gezielt mit kleinbäuerlichen Strukturen und Kooperativen zusammen und setzt auf einen nachhaltigen Anbau.

Was steckt in Moringa?

Der komplett essbare Baum mit über 90 Nährstoffen gilt als eine der gesündesten Pflanzen der Welt – ein wahres Superfood also. Angeblich können allein drei Bäume den kompletten Jahresbedarf an Vital- und Nährstoffen einer Durchschnittsfamilie decken. Über 700 Studien gibt es bereits zu Moringa, allerdings ist die chemische und ernährungsphysiologische Wirkung des Moringa-Baumes auf den Menschen wissenschaftlich noch kaum belegt. Dem Koreaner Il Lae Jung gelang es immerhin, im Reagenzglas eine positive Wirkung des Wasserextraktes der Blätter gegen ein Tumorwachstum in menschlichem Gewebe nachzuweisen.

Was belegt ist, ist das Nährstoffprofil von Moringa. Beachtlich ist der extrem hohe Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen in sämtlichen Teilen des Baumes. In den Blättern der Moringa-Pflanze sind 18 der 20 Aminosäuren nachzuweisen. 8 davon sind für den Menschen essentiell und unentbehrlich. Moringa enthält so viel Vitamin A, B, C und E, Mineralen, Eiweiß, Aminosäuren, Spurenelemente, Pflanzenbegleitstoffe und Chlorophyll wie kaum eine andere Gemüse- oder Obstsorte. Alle Teile des Baumes bieten ein optimales Nährstoffspektrum. Der Verzehr der Blätter oder die Einnahme des Blattpulvers kann Anämie, Kopfschmerzen, einem unregelmäßigen Blutdruck, einer Neigung zu Entzündungen und Hautinfektionen, Durchfall und Fieber entgegen wirken. Und auch zum Abnehmen ist Moringa, dank seiner lang anhaltenden sättigenden Wirkung, geeignet.

So reich ist das Moringa-Pulver (ein Esslöffel, entspricht ungefähr 12gr) im Vergleich zu anderen Lebensmitteln an Vitaminen und Nährstoffen:

  • Provitamin A von 2 Karotten (1956μg)
  • Vitamin E von 1 Schnapsglas Sonnenblumenöl (13,6mg)
  • Vitamin B1 von 1 Tasse Linsen (0,3mg)
  • Vitamin B2 von 1 kl. Stück Hühnerleber (2,5mg)
  • Kalzium von 1 Glas Milch (240,4mg)
  • Magnesium von 1 Banane (44,2mg)
  • Eisen von 1 Portion Spinat (3,4mg)
  • Quercetin von 3 Äpfeln (13,2mg)
  • Kaempferol von 1 Kopf Brokkoli (24mg)

Quelle: The Essence of Africa

Moringa ist nicht gleich MoringaBIO-Moringa-Pulver-100g-The-Essence-of-Africa011

Wie bei allem, so gibt es natürlich auch beim Moringa-Blattpulver qualitative Unterschiede. Für unseren Shop haben wir uns für das hochwertige Blattpulver von africrops entschieden. Und das aus Gründen. Generell enthält das afrikanische Moringa einen messbar höheren Wert an Antioxidantien als das Moringa aus Asien oder Mittel- und Südamerika. Warum das so ist, konnte bislang wissenschaftlich noch nicht eindeutig bestimmt werden. Dr. Heinrich Heinrichs, promovierter Pflanzenphysiologe und einer der Gründer von africrops, vermutet, dass auf Grund der natürlichen Bedingungen in Afrika, sich dort die Moringa-Pflanze gegen Fressfeinde mehr und besser schützen müsse als in anderen Anbau-Regionen. Ein Schutzmechanismus ist, dass die Blätter mehr Antioxidantien produzieren. Gerade das Moringa von africrops hat nachweislich eine besonders ausgewogene Nährstoffbalance. Diese Nährstoffbalance entsteht auch, weil die Pflanzen, aus denen africrops sein Blattpulver bezieht, mindestens drei Jahre wachsen dürfen, bevor sie geerntet werden. Und je länger eine Pflanze wächst, desto höher ist der Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen. Darüber hinaus ist es insbesondere auch der Philosophie von africrops zu verdanken, dass beim Anbau und bei der Verarbeitung der Moringa-Pflanze mit Sorgfalt und Achtsamkeit vorgegangen wird. Durch Hilfe zur Selbsthilfe und einem fairen Handeln auf Augenhöhe motiviert africrops seine afrikanischen Partnern, sich aus eigener Kraft mit hochwertigen Produkten zu behaupten.

Verwendung und Geschmack von Moringa

Besonders interessant für die Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel sind die 1 – 2 cm großen Blätter, die einen Eiweißgehalt von ca. 30 % haben. In den Ursprungsländern werden die Blätter roh, gekocht, gedünstet oder in der Pfanne zubereitet, verzehrt. Hierzulande verwendet man vor allem das Blattpulver, z.B. eben als Beigabe in Grünen Smoothies aber auch für Suppen oder Salate. Um das Pulver herzustellen, werden die Moringa Blätter in einem speziellen Verfahren getrocknet und anschließend zu Pulver verarbeitet. Moringa hat einen etwas meerrettichähnlichen, kräftigen Geschmack. Grund dafür sind die im Moringa vorhandenden Senfölglycoside, Glycoside, die ebenso Gemüsekohl beinhaltet. Senfölglykoside regen auch die Verdauung an, daher sollte man Moringa sparsam dosieren. Auch weil der herbe Geschmack des Pulvers etwas gewöhnungsbedürftig ist. Für einen guten ausgewogenen Geschmack empfehlen wir, Moringa mit exotischen Früchten wie Ananas, Mango, Maracuja zu kombinieren. Aus Erfahrung eher ungeeignet sind scharfe Gewürze, wie z.B. Ingwer, da Moringa wie auch Grünkohl bereits einen scharfen Eigengeschmack hat. Gerade das Moringapulver von africrops ist sehr kraftvoll, daher empfiehlt es sich Moringa in einer Dosierung von maximal 1-2 Gramm Pulver (max. ein halber Teelöffel) pro Tag zu verwenden. Wichtig ist bei dieser hochpotenten Pflanze: Weniger ist mehr. Und schmecken soll es, denn dann tut es auch gut. Und das tut Moringa nicht nur zur Winterzeit, sondern auch wenn es draußen wieder grüner wird.

Weitere Verwendung von Moringa:

  • die Schoten, auch Kapselfrucht genannt, schmecken gekocht ähnlich wie Spargel
  • die Blüten als Gewürz, essbare Verzierung, für die Bienenzucht und als Medizin
  • die Samen als Medizin, Nahrungsergänzung, edles Öl, zur Wasserreinigung
  • die Rinde als Medizin, zur Seil- und Papierherstellung
  • die Wurzeln als Nahrungsmittel und Medizin
  • die Pflanze im Ganzen als Tierfutter, Biomasse für alternative Energien
  • die Abfallprodukte als Bodendünger und Tierfutter.

Lust auf Moringa bekommen? Hier kannst Du das Moringa Pulver von africrops kaufen:

Moringa-Pulver von africrops! in Verpackung im Online-Shop erhältlich

 

Katharina von GrüneSmoothies.de

Katharina von GrüneSmoothies.de

Berlin-Alexanderplatz, 2012, ein heißer Sommertag auf der Rikscha. Ich bin erschöpft und unterzuckert, habe Wadenkrämpfe und keine Lust auf Magnesiumbrause. Da kommt Konrad um die Ecke mit einer Glasflasche, gefüllt mit dickflüssigem Grün. “Trink! Aber langsam!” Das war mein erster Grüner Smoothie. Etliche Liter an Grünem folgten. Sowie etliche Kilometer auf der Rikscha. Ohne Wadenkrämpfe. Der Grüne Smoothie ist für mich mittlerweile zu einem vitalen Wegbereiter in allen Lebenslagen geworden. Und das Brüllen des Mixers am Morgen hat meinen Wecker ersetzt.

Katharina Göbel ist Blog-Redakteurin.

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9 Kommentare

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Günther Friedrich

Hallo, wie kann mit diesem Pulver einen Grünen Smoothie zubereiten?

Wenn ich pro Liter 1/2 Teelöffel nehmen soll - gibt man dann trotzdem wie sonst z.B. 1-2 Bananen o.ä. dazu?

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Lieber Günther, das Moringapulver gibst Du zusätzlich in Deinen Grünen Smoothie. Du mixt normal mit Blattgrün und Früchten und fügst dann noch einen halben Teelöffel Moringa hinzu. Liebe Grüße Katharina.

Mit Interesse lese ich mich ein und habe meine ersten Versuche mit Smoothies mit einem einfachen Mixer gestartet.

Meine Frage ist ob man nicht generell auch mit Superfood Pulvern bzw. die Mischungen welche aus 40-70 Inhaltsstoffen aus Bioanbau verfügen aufwerten kann um den Effekt der "Vielfalt" zu haben. Es ist sicherlich klar das ein Pulver nicht das bietet was frische Ware kann.

Aber nicht immer hat man alles frisch zur Verfügung bzw. wie beschrieben im Winter. Allerdings sind diese Mischungen auch deutlich teurer (bis 90 Euro für 350gr) als wenn man einzelne Pulver aus dem Shop kombiniert.

Gruß

Woelffi79

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Hallo Woelffi, so weit verfügbar, würde ich immer zu frischem Blattgrün und Obst im Smoothie tendieren als zu Superfood-Pulvern. Mit frischem Grün kann man ein weites Nährstoffspektrum abdecken und es ist natürlich auch deutlich günstiger als die Superfood-Pulver. Aber gerade im Winter, wenn frisches Grün nicht in so einer Vielfalt bereit steht wie im Frühling oder Sommer, ist z.B. Moringa eine gute nährstoffreiche Ergänzung im Grünen Smoothie. Eine Frage: Welche Mischungen meinst Du konkret? Liebe Grüße Katharina.

Petra Ratayczak

Hallo, ich habe jetzt auf Eurer Seite über das Moringapulver gelesen.

Gestern bestellt und heute schon geliefert, hier für erst einmal vielen Dank! Jetzt habe ich noch eine Frage. 1-3 Teelöffel beziehen sich auf welche Menge hergestelltem Smoothie? Ich bereite meinen Smoothie in einem Bianco Puro mit einem 2l Behälter zu.

Liebe Grüße

Petra

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Petra, für die ersten Tage empfehle ich, erst einmal nur einen halben Teelöffel pro Liter, also einen ganzen Teelöffel für 2 Liter zu nehmen. So kann sich dein Körper an das hochpotente Moringablattpulver gewöhnen. Die Menge kann dann Tag für Tag etwas gesteigert werden. Es gibt eine Regel, die lautet: Pro 10 kg Körpergewicht 1 gr. Moringa. Nach der Eingewöhnungszeit kann man das ruhig als ungefähren Richtwert nehmen. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Liebe Grüße von Katharina.

An anderer Stelle hatte ich gelesen, dass Eiweiße auf keinen Fall in einen Grünen Smoothie gehören, da 1. die Aufnahme der gesunden Stoffe durch die Eiweißspaltung erschwert werde und 2. das in Balttgrün auch enthaltenen Nitrat durch Eiweiß zum gefährlichen Nitrit umgewandelt werden kann.

Wie verhält es sich jetzt mit dem Eiweiß aus Moringa?

Carlos

Hi Silke!

Das ist nicht wirklich ein Problem: Du beziehst Dich mit Deinem Kommentar auf KONZENTRIERTE Eiweiße, wie sie vor allem in tierischen Produkte, aber auch in Nüssen, Hanfsamen etc. vorkommen. Die sollten besser nicht in den GS.

Liebe Grüße!
Carlos

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Silke,

das Moringapulver wird ja aus den grünen Blättern des Moringabaumes gemacht. Somit ist das im Moringa vorliegende Eiweiß genauso leicht verdaulich und gut verfügbar für Deinen Körper wie das Eiweiß, welches natürlicherweise schon im Grünen Smoothie durch die grünen Blätter (Salat, Kohl usw.) drin ist. Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Weiterhin viel Spaß beim Trinken von Grünen Smoothies wünscht Katharina.

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