Maca

Eingestellt von am 08.04.2014
frische Maca Wurzel und gemahlenes Maca Pulver in der Glas-Schüssel

Maca.

Maca (Lepidium meyenii) ist ein Knollengewächs, das in 4000-4400 m Höhe der peruanischen Anden seit Tausenden von Jahren angebaut und als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet wird. In den oberen Höhenlagen beheimatet, ist es eine extrem widerstandsfähige Pflanze, die starken Temperaturschwankungen, kräftigen Winden und intensiver UV-Strahlung ausgesetzt ist. Beste Vorraussetzungen um ein Superfood zu sein.

Traditionell wird Maca zur Verbesserung der Kondition, gegen allgemeine Müdigkeit, als Aphrodisiakum und zur Steigerung der Fruchtbarkeit eingesetzt. Von Inkakriegern wird berichtet, dass sie Maca oft vor einer Schlacht zu sich nahmen, um ihre Stärke und Ausdauer zu Erhöhen. Nach der Schlacht war ihnen die Einnahme wiederum untersagt, um die Frauen vor dem vermehrten, der Knolle zugeschriebenen, sexuellen Verlangen zu beschützen!

Die moderne Forschung bestätigt die Wirksamkeit, der traditionellen Anwendung. Auch wenn man diese nicht deutlich erklären kann. Fest steht: Möchte man etwas für Wohlbefinden und Liebesleben tun und zusätzlich die Nahrung aufwerten, greift man zu dieser Wunderwurzel in roher getrockneter Form.

Maca enthält eine bunte Mischung von Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Fetten. Außerdem ist es reich an wertvollen Phytosterolen und Alkamiden. Phytosterole hemmen die Resorption von Cholesterin und können zu einer Senkung des LDL beitragen. Man geht davon aus, das Alkamide das Hormonsystem stärken und untersützen und damit jene im Körper vom Hormonsystem abhängigen Prozesse, wie Stoffwechsel, Stimmung, Wachstum und eben auch Sexualfunktion regeln.

Erklären kann man das mit der adaptogenen Wirkung Macas. „Adaptogen“ bedeutet in diesem Zusammenhang, die natürliche Fähigkeit des Körpers auf Belastungen, wie körperlichen Stress bei intensivem Sport oder psychischem Stress wie Angst, zu reagieren bzw. sich zu „adaptieren“. Adaptogene stärken die Systeme des Körpers, ohne seine normale Funktion übermäßig zu stimulieren oder zu hemmen, und bringen diese wieder ins Gleichgewicht, wenn Stressoren sich erhöhen. Verantwortlich für diese Wirkung könnten die der Macawurzel spezifischen Alkamide, die sogenannten Macamide sein, denen zusätzlich das Potential des Aphrodisiakums zugesprochen wird.

Studien zeigen, das eine regelmäßige Einnahme von Maca die Libido erhöhen, das Sexualverhalten verbessern, sowie die Spermienproduktion und die Fruchtbarkeit verbessern kann. Auch einer Vergrößerung der Prostata kann entgegen gewirkt werden. Bei Männern mit leichten Erektionsstörungen sicherlich lohnenswert auszuprobieren. In der Menopause bewirkt die Einnahme von Maca weniger sexuelle Funktionsstörungen, Angstzustände und Depressionen.

Kein Wunder also, das Maca ein altes, traditionelles und bewährtes Heilmittel ist.

Es wirkt aber nicht nur wundersam, es schmeckt auch fantastisch!

Tipp: Dank der Vielseitigkeit, lässt sich Maca leicht in den Speiseplan integrieren. Ob in Nussmilch, Smoothies, Desserts oder im Müsli – der malzig, herbe Geschmack macht süchtig und passt besonders gut zu Kokosnuss, Kakao, Carob, Vanille und vielerlei Arten von Früchten. Maca wird sparsam dosiert, 1-2 Teelöffel in den Smoothie genügen schon.

Wie so oft gilt auch hier: Maca wirkt und schmeckt am besten roh. Das bedeutet nicht über Körpertemperatur (42°C) erwärmt. Nur so kann es seine Wirkung und seinen einzigartigen Geschmack voll entfalten.

Der kreativen Verwendung von Maca sind so schnell keine Grenzen gesetzt – probiert es einfach aus und lasst Euch überraschen, denn Geschmäcker sind nicht nur unterschiedlich, sondern auch überraschend vielfältig!

Viel Freude beim Zubereiten und Kennenlernen des Wunderpulvers!

Alles Liebe, Stephanie

Grüne Smoothies

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