Victoria Boutenko FAQ

Eingestellt von am 30.11.2015
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Victoria Boutenko hat das weltweit erste Buch zum Thema Grüne Smoothies veröffentlicht. Wir haben häufige Fragen zu Grünen Smoothies und Victoria Boutenkos Antworten zusammengetragen.
Victoria Boutenko hat vermutlich die längste praktische Erfahrung mit Grünen Smoothies weltweit. Bereits 2003 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Green for Life„.

Die häufigsten Fragen zu Grünen Smoothies:

  1. Welchen gesundheitlichen Nutzen haben Grüne Smoothies?
  2. Welchen Unterschied macht es, ob ich Obst und Blattgemüse mixe oder entsafte?
  3. Woher bekomme ich bei einer pflanzlichen Ernährung mein Vitamin B12?
  4. Bieten grüne Blätter ausreichende Mengen essenzieller Aminosäuren?
  5. Warum biologisch-organisch?
  6. Kann ich in meine Smoothies auch Weizengras tun?
  7. Wie waschen Sie Obst und Gemüse, damit eventuell vorhandene schädliche Parasiten oder Bakterien sicher entfernt werden? Verwenden Sie Wasserstoffperoxid oder Apfelessig?
  8. Ich habe bisher immer nur Grünkohl und Spinat für meine Smoothies genommen. Jetzt habe ich gehört, dass man unbedingt abwechseln und viel verschiedenes grünes Blattgemüse verwenden soll? Können Sie bitte erklären warum?

 

Frage an Victoria Boutenko: „Welchen gesundheitlichen Nutzen haben Grüne Smoothies?“

Victoria Boutenko:

  1. Grüne Smoothies sind äußerst nahrhaft. Mit 50 % reifem Obst aus biologischem Anbau und 50 % biologischem grünen Blattgemüse weisen sie die ideale Zusammensetzung für die menschliche Ernährung auf.
  2. Grüne Smoothies sind leicht verdaulich. Richtiges Mixen bricht die Zellstruktur von Obst und grünem Blattgemüse auf und macht die wertvollen Nährstoffe für den menschlichen Körper leicht verfügbar. Wenn Sie Grüne Smoothies trinken, beginnt die Verwertung buchstäblich im Mund.
  3. Grüne Smoothies sind im Gegensatz zu Säften ein vollwertiges Lebensmittel, weil sie noch Ballaststoffe enthalten. Die Aufnahme von Ballaststoffen ist wichtig für ein gutes Funktionieren unseres Ausscheidungssystems.
  4. Grüne Smoothies gehören mit zu den schmackhaftesten Nahrungsmitteln für Menschen jeder Altersgruppe. Durch ihr 50:50-Mischungsverhältnis von Obst zu Gemüse dominiert der Geschmack des Obstes, während gleichzeitig der Gemüseanteil die Süße der Früchte ausgleicht und dem Smoothie den gewissen geschmacklichen Pepp gibt. Selbst „Normalköstler“ mögen den Geschmack von Grünen Smoothies und können es kaum glauben, dass etwas so Grünes so lecker sein kann.
  5. Chlorophyll besitzt eine verblüffende Ähnlichkeit mit einem der Bausteine des menschlichen roten Blutfarbstoffes. Dr. Ann Wigmore zufolge ist „der Verzehr von Chlorophyll einer Transfusion von gesundem Blut gleichzusetzen“. Bei den meisten Menschen, sogar bei Rohköstlern, liegt der Anteil von grünem Blattgemüse an der Ernährung zu niedrig. Trinken Sie täglich zwei bis drei Gläser grüne Smoothies, so decken Sie nicht nur Ihren Tagesbedarf an grünem Blattgemüse, sondern führen Ihrem Körper auch wertvolle Nährstoffe in leicht verwertbarer Form zu.
  6. Grüne Smoothies sind einfach zuzubereiten, und die Küche ist danach mit wenigen Handgriffen wieder sauber gemacht. Grünes Blattgemüse zu entsaften hingegen erfordert viel Zeit, kommt teuer und hinterlässt ein ziemliches Chaos in der Küche. Das sind auch die Gründe, warum viele Leute nach einiger Zeit wieder damit aufhören, grüne Säfte zu trinken. Einen Krug Grüner Smoothie zuzubereiten dauert inclusive Saubermachen keine fünf Minuten.
  7. Kinder jeden Alters, einschließlich Babys über sechs Monate, mögen nachgewiesenermaßen Grüne Smoothies. Natürlich müssen Sie vorsichtig sein und dürfen den Smoothie-Anteil an der Ernährung nur langsam erhöhen, um Allergien zu vermeiden.
  8. Verzehren Sie grünes Blattgemüse in Form von Grünen Smoothies, senken Sie außerdem die Salz- und Fettaufnahme beträchtlich.
  9. Es ist eine gute Angewohnheit, grünes Blattgemüse durch den regelmäßigen Verzehr von Grünen Smoothies zu sich zu nehmen. Nachdem sie ein paar Wochen Grüne Smoothies getrunken haben, verlangt es die meisten Menschen nach mehr grünem Blattgemüse und sie essen es richtig gern. Ein häufiges Problem, gerade auch bei Kindern, ist ja, dass zu wenig grünes Blattgemüse gegessen wird.
  10. Zwar sollte man Grüne Smoothies immer möglichst frisch verzehren, doch bei niedriger Temperatur kann man sie bis zu drei Tagen aufbewahren. Wenn man arbeitet oder auf Reisen ist, ist das manchmal sehr praktisch.

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Frage an Victoria Boutenko: „Welchen Unterschied macht es, ob ich Obst und Blattgemüse mixe oder entsafte?“

Victoria Boutenko: „Es sind viele Theorien darüber im Umlauf, ob nun Mixen oder Entsaften besser ist. Ich habe gelesen, dass nicht wenige Leute denken, dies sei letztendlich Geschmackssache: Manche finden auch das Mixen besser, weil man hinterher nicht so viel Arbeit mit dem Saubermachen hat. Damit Sie diese Entscheidung nicht aus Bequemlichkeit oder mangelnder Information treffen, möchte ich Sie einladen, die folgenden Zeilen über ein Experiment zu lesen, das ich selbst durchgeführt habe. Dieses Experiment zeigt klar, dass dem Mixen der Vorzug zu geben ist, da beim Mixen mehr Antioxidantien und Ballaststoffe erhalten bleiben.

Ich beschloss ein einfaches Experiment durchzuführen. Ich wählte Kartoffeln, weil der Vorgang, weil der Vorgang der Oxidation bei Kartoffeln besonders gut zu beobachten ist. Sie erinnern sich bestimmt, dass sich eine Kartoffelscheibe, die Sie auf dem Schneidebrett liegen lassen, innerhalb weniger Minuten braun verfärbt.

Zuerst schälte ich zwei rohe Kartoffeln; die braune Farbe ihrer Schale sollte das Ergebnis des Versuchs nicht beeinflussen. Eine Kartoffel presste ich in einem Entsafter aus und die andere gab ich zusammen mit 250 Millilitern Wasser in den Mixer. Beide Flüssigkeiten gab ich dann in je ein Glas und dise stellte ich auf den Tisch und fotografierte sie. Der Kartoffelsaft verfärbte sich schon innerhalb weniger Minuten und war nach einer Stunde dunkelbraun. In den nächsten beiden Tagen machte ich in regelmäßigen Abständen weiter Aufnahmen. Die pürierte Kartoffel bleib zwei Tage lag fast weiß. Die Oberfläche beider Flüssigkeiten – di ja direkt mit der Luft in Berührung kam – verfärbte sich fast augenblicklich. Ich wiederholte das Experiment dreimal mit unterschiedlichen Kartoffelsorten und Gläsern verschiedener Form. Das Ergebnis blieb gleich.

Es war eindeutig: Die entsaftete Kartoffel oxidierte schneller als die pürierte. Da ich selbst nicht studiert habe, legte ich meine Untersuchungsergebnisse jemandem vor, der über die notwendige Sachkenntnis verfügte. Ich sprach mit Gregory T. Miller, Professor für Chemie an der Southern Oregon University. Nachdem er sich mein Experiment angesehen hatte, schrieb er mir folgende Zeilen:

 

Die brauen Verfärbung ist eine Folge der Oxidation spezieller Biomoleküle der Frucht oder des Stücks Gemüse. Meine Studien erforschen diesen Prozess im Labor und daher kenne ich mich damit ein wenig aus (obgleich sie sich mit der Oxidation befassen, die durch Enzyme hervorgerufen wird). Außerdem ist meine Frau Winzerin und hat ständig mit Oxidation von Säften und Weinen zu tun. Ich selbst habe eine ganze Reihe von Büchern aus dem Bereich „Oxidation“ gelesen. Hier nun meine Überlegungen:

Viele Menschen glauben, dass es beim Mixen zu einer stärkeren Oxidation komme, weil Tausende von kleinen Luftblasen in der pürierten Mischung entstehen. Hierdurch vergrößert sich die Oberfläche der Flüssigkeit und bietet dem Sauerstoff mehr Möglichkeit zur Oxidation. Dennoch musste ich feststellen, dass – zumindest im Fall von Weintrauben – das Gegenteil der Fall ist. Pürierte Weintrauben halten länger ihre ursprüngliche Farbe als entsaftete. Ich denke, dafür sind bei den Weintrauben die zahlreichen Antioxidantien verantwortlich, die beim Mixen freigesetzt werden, weil hierbei mehr Zellen aufgebrochen werden als beim Entsaften. Ich bin der Meinung, dass das gleiche Phänomen auch bei Ihrem Experiment mit der Kartoffel auftritt.

Kartoffeln sind äußerst reich an Antioxidantien. Das mag viele Menschen überraschen, weil die meisten Sorten nur eine helle Farbe haben. Darüber hinaus sind Kartoffeln auch reich an Phenolen, Flavonoiden, Carotinoiden und Anthocyanen. Die Konzentration schwankt je nach Kartoffelsorte. Da Ihre Kartoffeln geschält sind (und sich in der Schale die größte Konzentration des Enzyms Tyrosinase  befindet), bin ich der Meinung, dass das Mixen einen höheren Prozentsatz dieser Antioxidantien aus dem Gewebe der Kartoffel freisetzt als das Entsaften.

Es ist ebenso möglich, dass bei vielen Früchten und Gemüsesorten die Menge an Ballaststoffen, die beim Pürieren freigesetzt werden, die Sauerstoff-Sättigung in der Flüssigkeit senkt – aber wenn das der Fall sein sollte, dann ist es nur von sekundärer Bedeutung.

 

Neben Professor Gregory T. Miller besprach ich meine Ergebnisse auch mit Dr. Michael Donaldson, einem Ingenieur der Chemietechnik an der Cornell University. Er wiederholte das Experiment und schrieb mir dazu folgendes:

 

Die anfängliche Oxidation im Mixer und Entsafter lief gleich schnell ab.

Am nächsten morgen hatte sich der Saft verfärbt und die pürierte Mischung nicht. Die pürierte Flüssigkeit war dicker, sodass die Farbe, die sich auf der Oberfläche gebildet hatte, nicht wie beim Saft nach unten in die Flüssigkeit eindringen konnte.

Ich stimme denjenigen nicht zu, die behaupten, Mixen sei sehr schädlich oder eben schädlicher als entsaften.

 

Meiner Meinung haben sowohl das Pürieren als auch Entsaften Vorteile. Saft hat den Vorteil, dass er kaum verdaut werden muss und seine Nährstoffe schneller ins Blut gelangen. Diese Eigenschaft ist besondern für Menschen wichtig, deren Verdauungssystem sehr angeschlagen ist und unter einem ersten Nährstoffmangel leiden. Menschen mit solchen Beschwerden, können Ballaststoffe oft gar nicht vertragen.

Dennoch stimmte ich z.B. Dr. Doug Graham zu, wenn er sagt, dass Säfte ein „unvollständiges Nahrungsmittel“ seien, da ihnen nicht nur die Ballaststoffe, sondern auch die in ihnen enthaltenden Antioxidantien fehlten. Wenn wir ausreichend Ballaststoffe zu uns nehmen, entlasten wie unseren Körper, indem wie unsere Ausscheidung verbessern. Giftstoffe sammeln sich meist im Darm und Ballastsstoffe reinigen den Darm.“

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Frage an Victoria Boutenko: „Woher bekomme ich bei einer pflanzlichen Ernährung mein Vitamin B12?“

Victoria Boutenko: „Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, den wir uns nicht mit pflanzlicher Ernährung zuführen können. Was Vitamin B12 angeht, so wird augenblicklich einiges an Forschung betrieben. Das US-Landwirtschaftsministerium empfiehlt, den Vitamin-B12-Bedarf mit tierischen Produkten zu decken. Viele Veganer und Rohköstler nehmen Vitamin-B12-Präparate zu sich. Dr. Vivian V. Vetrano und andere naturheilkundliche Ärzte gehen davon aus, dass Vitamin B12 von Bakterien im Darmtrakt produziert wird.

Aus meiner Sicht hat uns die Natur zwei Hauptquellen für die Versorgung mit Vitamin B12 zur Verfügung gestellt. Die erste ist ein gesunder Verdauungstrakt mit einer intakten Darmflora, die zweite sind Lebensmittel tierischer Herkunft, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass wir Fleisch, Fisch oder Milchprodukte verzehren müssen. Ich möchte zu diesem Thema noch ausführliche Recherchen anstellen und diese gegebenenfalls in Buchform veröffentlichen. Ich glaube, dass biologisches Obst, wenn es am Baum beziehungsweise an der Pflanze reifen konnte, uns mit Vitamin B12 versorgt. Ich bin überzeugt, dass sich in diesem Obst ein beträchtlicher Anteil an Insekteneiern findet, die bekanntlich reich an Vitamin B12 sind. Wenn Sie schon einmal im Sommer Obst vom Wochenmarkt nach Hause gebracht haben, haben Sie vermutlich auch Bekanntschaft mit den Fruchtfliegen gemacht, die sich in kürzester Zeit vermehren und zu richtigen Plagegeistern in der Küche entwickeln können. Aber woher kommen diese Tiere? Sicher nicht aus Ihren Küchenmöbeln! Sie sind aus dem am Baum gereiften Obst geschlüpft.

Leider ernten die meisten Bauern das Obst einige Zeit, bevor es reif ist, oder sie spritzen es mit so vielen Pestiziden, dass Insekten kaum eine Chance haben, ihre Eier in den Früchten abzulegen. Diese Eier sind so klein, dass man sie nur mit einem starken Mikroskop sehen kann. Ich denke daher, Sie dürfen sich immer noch als Veganer oder besser als „bewusster Veganer“ bezeichnen, wenn Sie die Fruchtfliegen in biologischem Obst mitverzehren. Wir planen, zusammen mit Dr. Miven Donato eine Pilotstudie an freiwilligen Teilnehmern, die an Vitamin-B12-Mangelerscheinungen leiden, durchzuführen. Ziel der Studie ist, per MMS(Methylmalonsäure)-Test, der als der genaueste Test zur Bestimmung des Vitamin-B12-Wertes gilt, zu überprüfen, ob es möglich ist, dem menschlichen Körper Vitamin B12 mittels am Baum gereifter biologischer Früchte zuzuführen. Für die Zwischenzeit rate ich Ihnen, wenn nötig Vitamin-B12-Präparate zu nehmen und sich an baumgereiftem Obst gütlich zu tun.“

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Frage an Victoria Boutenko: „Bieten grüne Blätter ausreichende Mengen essenzieller Aminosäuren?“

Victoria Boutenko: „Jedes Protein-Molekül besteht aus einer Kette von Aminosäuren. Essenzielle Aminosäuren sind solche, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und die ihm deshalb mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Es gibt neun essenzielle Aminosäuren, die der Mensch in ausreichender Menge mit der Nahrung zu sich nehmen muss.

In seinem Buch The China Study zeigt Professor T. Colin Camp- bell auf, dass die in den USA empfohlene Tagesmenge an Proteinen viel zu hoch ist. Vergleichende Studien über die Ernährung von Schimpanse und Mensch bestätigen das. »Weil sie hauptsächlich Früchte verzehren, nehmen Schimpansen eine recht geringe und konstante Mengen Eiweiß zu sich …«

Ich habe mir den Nährstoffgehalt Dutzender grüner Blattgemüse angesehen und dabei zufrieden festgestellt, dass Aminosäuren, die etwa in der einen Pflanze nur in geringer Menge vorhanden sind, in der anderen dafür reichlich zur Verfügung stehen. Mit anderen Worten: Wenn wir viele verschiedene grüne Blattgemüse in unsere Ernährung aufnehmen, ist dafür gesorgt, dass wir reichlich mit allen essenziellen Aminosäuren versorgt werden.

 

Grünes Blattgemüse unter der Lupe

Werfen Sie bitte einmal einen Blick auf die Tabelle »Essenzielle Aminosäuren in Weißem Gänsefuß und Palmkohl«. Den Palmkohl habe ich deshalb ausgesucht, weil man ihn bei uns in den meisten Lebensmittelmärkten bekommt (Palmkohl ist bei uns auch unter dem Namen »Schwarzkohl«, »Drachenhautkohl« oder »italienischer Kohl« bekannt). Der Weiße Gänsefuß gehört zu den am weitesten verbreiteten Wildkräutern und wächst an vielen Standorten. Die meisten Bauern kennen ihn.

Die linke Spalte zeigt, welche Tagesmenge der jeweiligen essenziellen Aminosäure für einen gesunden Erwachsenen empfohlen wird. In der rechten Spalte sehen Sie, welche Mengen dieser Aminosäuren in Weißem Gänsefuß und in Palmkohl enthalten sind. Sie werden feststellen, dass die in dunkelgrünem Blattgemüse enthaltenen Aminosäuren der empfohlenen Tagesmenge entsprechen oder sie sogar überschreiten.

Wie Sie der Tabelle ebenfalls entnehmen können, enthält ein knappes Pfund Palmkohl sogar mehr Protein, als die USDA empfiehlt. Doch weil man fälschlicherweise alle Pflanzenteile (Wurzeln, Stiele, Stängel, Blätter, Blüten usw.) als »Gemüse« bezeichnet und dann angenommen hat, sie besäßen die Eigenschaften von Gemüse, kam man zu dem irrigen Schluss, Blattgrün sei eine eher magere Eiweißquelle. Diese unzutreffende Schlussfolgerung hat dazu geführt, dass Menschen sich jahrzehntelang falsch ernährt haben und leiden mussten. Da über den Nährstoffgehalt von Pflanzengrün noch nicht ausreichend geforscht wurde, sind viele Menschen – darunter auch Ernährungsexperten – verwirrt. In seinem Buch Eat to Live schreibt Dr. Joel Fuhrman, dass sogar Ärzte und Ernährungsberater staunen würden, wenn sie erfahren würden, dass man mit dem Verzehr großer Mengen grünen Blattgemüses tatsächlich eine beträchtliche Menge an Proteinen zu sich nimmt.

Victoria Boutenko FAQ Essentielle Aminosäuren

Woher bekomme ich mein Eiweiß?

Angesichts der Verwirrung, die um den Begriff »Gemüse« herrscht, kann ich verstehen, warum diese Frage eine so große Bedeutung erlangt hat. Da die meisten Menschen nicht wussten, dass Pflanzengrün sehr reich an leicht verwertbaren essenziellen Aminosäuren ist, gingen sie dazu über, mehr Nahrungsmittel aus den anderen Gruppen zu verzehren, die für ihren hohen Proteingehalt bekannt sind. Ich möchte Ihnen jedoch den Unterschied deutlich machen zwischen komplexen Protein-Molekülen in Fleisch, Milchprodukten, Fisch etc. und den nur in Obst, Gemüse und besonders im Pflanzengrün einzeln vorkommenden Aminosäuren. Es ist leicht einzusehen, dass es für den Körper wesentlich weniger aufwändig ist, Protein-Moleküle aus einer Auswahl einzeln vorliegender Aminosäuren aus grünem Blattgemüse zusammenzubauen, als sie aus den bereits miteinander verbundenen langen Eiweiß-Molekülen herzustellen, die nach dem Muster eines völlig anderen Geschöpfs wie etwa einer Kuh oder eines Huhns zusammengefügt sind. Den Unterschied zwischen komplexen Proteinen und einzelnen Aminosäuren möchte ich Ihnen an einem einfachen Bild veranschaulichen:

Stellen Sie sich vor, Sie müssten ein Brautkleid für Ihre Tochter nähen. Wenn Sie nun komplexe Proteine von Kühen oder anderen Geschöpfen zu sich nehmen, ist das, als würden Sie in den Second-Hand-Laden gehen und dort fertige, bereits getragene Kleider kaufen und dann zu Hause viele Stunden damit verbringen, sie aufzutrennen und die Teile, die Ihnen gefallen, zu einem Kleid für Ihre Tochter zusammenzufügen. Das würde sehr viel Zeit und Energie in Anspruch nehmen.

Wenn Ihnen jedoch mit Ihrer Nahrung einzelne Aminosäuren zur Verfügung gestellt werden, ist das, als würden Sie mit Ihrer Tochter in ein Stoffgeschäft gehen und dort einen wunderschönen neuen Stoff, Spitzen, Knöpfe, Bänder, Nähfaden und Perlen kaufen.

Aus diesen »essenziellen Elementen« könnten Sie ein wunderschönes Kleid nähen, das wundervoll zu ihrem einzigartigen Körper passt. Grünes Blattgemüse schenkt Ihnen quasi »neue« Aminosäuren, die frisch hergestellt werden – mithilfe von Sonnenlicht und Chlorophyll – und die Ihr Körper dann dazu verwendet, sie gemäß Ihrer persönlichen einzigartigen DNS zusammenzusetzen.

Ihr Körper muss richtig schuften, wenn er versucht, die Eiweiß-Moleküle eines fremden Organismus, die aus einer deutlich anderen Kombination von Aminosäuren bestehen, mithilfe von Enzymen zu zerlegen und dann zu einem »maßgeschneiderten« Protein-Molekül zusammenzubauen. Außerdem nimmt Ihr Körper dabei etliche unnötige Teile auf, die er nur schwer verdauen kann. Diese schwimmen dann sehr lange als »Abfall« in Ihrem Blut herum, was zu Allergien und anderen Gesundheitsproblemen führen kann. Professor W. A. Walker vom Department of Nutrition der Harvard School of Public Health sagt: »Unvollständig verdaute Bruchstücke von Proteinen können in den Blutstrom gelangen. Die Absorption dieser großen Moleküle trägt zur Entstehung von Nahrungsmittelallergien und Störungen des Immunsystems bei.«

Zudem lassen »unvollkommene« Proteinquellen (tierisches Eiweiß) bei vielen Menschen einen Mangel an essenziellen Aminosäuren entstehen. Und ein solcher Mangel ist nicht nur gesundheitsschädlich, er verändert auch die Lebenseinstellung, das Lebensgefühl und das Verhalten der Menschen enorm. Um Neurotransmitter herzustellen, braucht der Körper bestimmte essenzielle Aminosäuren – wie Tyrosin, Tryptophan, Glutamin, Histamin und andere. Neurotransmitter sind natürlich vorkommende chemische Substanzen, die für die Weiterleitung der Nervenimpulse zwischen den Gehirnzellen sorgen. Diese Substanzen regulieren und beeinflussen unsere Gefühle, unser Gedächtnis, unsere Stimmungen, unser Verhalten, unsere Lernfähigkeit und unseren Schlaf. Seit drei Jahrzehnten stehen die Neurotransmitter im Mittelpunkt der Gehirnforschung.

 

Ein Mangel an (essenziellen) Aminosäuren hat viele negative Folgen

Den Forschungsergebnissen der Ernährungspsychologin Julia Ross zufolge kann man bei einem Mangel an bestimmten Aminosäuren deutliche Symptome geistigen und seelischen Ungleichgewichts sowie ein starkes Verlangen nach unerwünschten Substanzen entwickeln.

Betrachten wir beispielsweise einmal Tyrosin und Phenylalanin. Ein Mangel an diesen Aminosäuren kann Depression, Energiemangel, Konzentrationsschwäche und Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS)  auslösen. Außerdem kann ein Mangel an diesen beiden Aminosäuren zu einem Verlangen nach Süßigkeiten, Stärke, Schokolade Aspartam (ein synthetisch hergestellter Süßstoff), Alkohol, Marihuana, Koffein, Kokain und Tabak führen.

Ich habe Daten aus offiziellen Quellen herangezogen und aus ihnen berechnet, wie viel dieser beiden essenziellen Aminosäuren wir aufnehmen, wenn wir Hähnchenfleisch bzw. dunkelgrünes Blattgemüse verzehren:

Victoria Boutenko FAQ Hähnchen vs. Endiviensalat

 

Wie Sie sehen, sind in grünem Blattgemüse – ganz im Gegensatz zur allgemein herrschenden Meinung – reichlich hochwertige Proteine enthalten. Professor T. Colin Campbell erklärt: »Es gibt Berge von zwingenden Beweisen dafür, dass das sogenannte ›minderwertige‹ pflanzliche Protein, das eine langsame, aber stetige Synthese neuer Proteine ermöglicht, die gesündeste Art von Protein ist.« So tritt zum Beispiel durch das Eiweiß aus grünem Blattgemüse nicht Krebs als Nebenwirkung auf. Und doch wird grünes Blattgemüse in vielen Büchern nicht einmal als Eiweißquelle aufgeführt, weil es noch nicht gründlich genug erforscht ist.

Pflanzengrün enthält ausreichend Protein für den Muskelaufbau Gras fressender Tiere. Die Bestätigung dafür habe ich von meinem allerersten amerikanischen Freund, Peter Haggerty aus Maine, erhalten. Er ist Farmer und hat einen Bachelor-Abschluss in Psychologie in Harvard: »Wenn unsere Schafe im Stall sind und wir sie mit Kraftfutter wie beispielsweise gemahlenem Mais und Hafer füttern, nehmen sie wesentlich schneller zu. Wiegen die jungen Lämmer aber mehr als 55 Kilogramm – sie haben damit 90 Prozent ihres Schlachtgewichts erreicht –, dann setzen sie dieses Kraftfutter eher in Fett um als in Muskelmasse. Das ist nicht gerade zum Vorteil des Kunden, der dann dieses Fett abtrennen und wegwerfen muss. Fressen die Lämmer jedoch Gras, wachsen sie zwar langsamer, erreichen ihr volles Schlachtgewicht aber bei sehr geringem Fettansatz. Ich habe beobachten können, dass Kraftfutter zum Aufbau leicht verbrennbaren Fetts führt, Gräser hingegen zum Aufbau von Muskelfleisch hoher Qualität.«

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Grünes Blattgemüse liefert neben komplexen pflanzlichen Proteinen auch Aminosäuren, aus denen unser Körper ohne Umwege die von ihm benötigten Proteine aufbauen kann. Abwechslungsreich verwendetes grünes Blattgemüse kann uns – bei sorgfältiger Zusammenstellung – mit allen Aminosäuren versorgen, die wir für unseren einzigartigen Körper brauchen.“

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Frage an Victoria Boutenko: „Warum biologisch-organisch?“

Victoria Boutenko: „Ich persönlich glaube, dass wir uns absolut biologisch-organisch versorgen sollten. Manche werden einwenden, das sei zu teuer, von anderer Seite wurde das Thema „Pestizide“ angesprochen. Der Punkt, auf den es mir ankommt, ist, dass wir durch unsere Mangelernährung schlecht mit Nährstoffen versorgt sind, und konventionelles Obst und Gemüse ist nun mal nährstoffarm.

Lassen Sie mich Ihnen dazu ein Beispiel aus meinem Buch Green for Life geben. Im Kapitel „Ein gesunder Boden ist Gold Wert“ gibt es eine Tabelle, die den Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen von konventionell und biologisch erzeugtem Gemüse vergleicht. Die Tabelle habe ich einer Studie entnommen, die Dr. Gary Farr durchgeführt hat.

Nehmen wir zum Beispiel Kopfsalat. Natriumgehalt biologisch: 12 mg, konventionell: 0 mg; Kaliumgehalt biologisch: 176,5 mg, konventionell: 53 mg; Gehalt an Mangan, einem wichtigen Nährstoff, biologisch: 169 Mikrogramm, konventionell: 1 Mikrogramm.

Oder nehmen wir Spinat. Eisengehalt biologisch: 1584 mg, konventionell: 89 mg. Ähnlich bei Tomaten. Eisengehalt biologisch: 1938 mg, konventionell: 1 mg. Das ist beinahe das Zweitausendfache.

Wir wollen Lebensmittel, keine Placebos, die das Loch in unserm Magen füllen und uns krank machen. Wir wollen Gesundheit. Bio-Obst und -Gemüse ist nicht zweitausend Mal teurer als konventionelle Erzeugnisse. Versorgen Sie sich, wo immer es geht, mit Produkten aus biologischer Produktion. Ich habe Jahre gebraucht, um zu begreifen, wie wichtig es ist, biologisches Obst und Gemüse zu verwenden, und jetzt esse ich nichts anderes mehr. Lieber verzichte ich dafür auf ein weiteres Paar Schuhe. Ich will nicht krank werden. Ich will nicht zu einem Doktor gehen müssen, damit er mich wieder gesund macht.

Außerdem ist es doch so, dass mehr biologisches Obst und Gemüse produziert wird, wenn mehr Nachfrage herrscht. Und eben das passiert gerade. In Deutschland wurden 2011 pro Haushalt durchschnittlich 3,3 Kilogramm frisches Bio-Obst eingekauft. In Ashland, meinem Wohnort, mussten drei Restaurants dichtmachen, weil sie nicht genügend Gäste hatten. Eines davon war ein McDonalds, und das war der erste McDonalds in den USA, der mangels Kundschaft schließen musste. Die beiden anderen waren Dairy Queen und Pizza Hut. Dafür gibt es jetzt eine Saftbar und zwei Banken. Jeder kann dazu beitragen, dass Nachfrage entsteht, die dann befriedigt wird. Es liegt ganz an Ihnen. Ich hoffe, Sie finden eine Möglichkeit, mehr biologisch erzeugtes Obst und Gemüse zu essen!“

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Frage an Victoria Boutenko: „Kann ich in meine Smoothies auch Weizengras tun?“

Victoria Boutenko: „Weizengras ist eine wunderbare Bereicherung für die ohnehin schon vielfältigen Möglichkeiten, grüne Smoothies zuzubereiten. Ab und an kaufe ich mir eine Schale in Erde gekeimtes Weizengras, die ich gewöhnlich dreimal „abernten“ kann.

Bitte behalten Sie aber stets im Hinterkopf, dass Sie die grünen Zutaten zu Ihrem Smoothie regelmäßig variieren sollten. Um Pflanzen vor dem Aussterben zu schützen, hat Mutter Natur winzige Mengen von Giftstoffen, winzige Mengen von Alkaloiden, in den grünen Teilen der Pflanze eingelagert. Ohne diese Alkaloide würden Wildtiere wie zum Beispiel Rehe ausschließlich eine bestimmte Pflanzenart fressen und sie so schließlich ausrotten. Da aber Pflanzen nun Alkaloide enthalten und deren Zusammensetzung von Pflanze zu Pflanze variiert, sind die Tiere gezwungen, immer wieder andere Pflanzen zu suchen. Das ist ein Naturgesetz, dem auch der Mensch unterworfen ist. Daher ist es nötig, dass wir uns immer wieder andere Sorten von grünem Blattgemüse mit der Ernährung zuführen.

Wir können nicht immer nur Kohl, Kohl, Kohl und Spinat, Spinat, Spinat oder Weizengras, Weizengras, Weizengras essen. Wir müssen hier unbedingt auf Abwechslung achten!

Schimpansen zum Beispiel verzehren jährlich 117 verschiedene Grünpflanzen, wie ich bei meinen Recherchen festgestellt habe. In Green for Life verweise ich auch auf die Forschungsarbeiten von Dr. Daniel Moerman, der in seinem Buch allein für Nordamerika 1649 essbare Pflanzen auflistet. Und chinesische Texte aus der Zeit um 5000 vor Christus zählen über 365 essbare Grünpflanzen auf. Der Mensch hat sich zu jeder Zeit – mit Ausnahme der letzten 80 oder 100 Jahre von grünem Blattgemüse ernährt.

Kurz und gut: Natürlich können Sie Weizengras verwenden, doch achten Sie immer auf genügend Abwechslung!“

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Frage an Victoria Boutenko: „Wie waschen Sie Obst und Gemüse, damit eventuell vorhandene schädliche Parasiten oder Bakterien sicher entfernt werden? Verwenden Sie Wasserstoffperoxid oder Apfelessig?“

Victoria Boutenko: Normalerweise wasche ich Obst und Gemüse überhaupt nicht, und wenn doch, spüle ich es mit etwas Wasser ab. Ich versorge mich aus meinem eigenen Garten, und alles was ich kaufe, kommt aus biologischem Anbau.

Es ist wichtig, biologisches Obst und Gemüse zu kaufen. Fünf Monate im Jahr decke ich meinen Bedarf auf dem hiesigen Wochenmarkt bei Erzeugern, die ich persönlich kenne. Diese Sachen spüle ich nicht einmal unter fließendem Wasser ab, um nicht nützliche Bakterien und Ähnliches zu entfernen.

Ich bin überzeugt davon, dass die kleinen Reste von Erde, die man manchmal auf biologischem Obst und Gemüse findet, Mikroorganismen enthalten, die zu unserer Versorgung mit Vitamin B12 beitragen. Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass sehr viele Menschen, gerade auch Rohköstler an Vitamin-B12-Mangel leiden. Auf Nachfragen hin stellte sich heraus, dass gewöhnlich jene Rohköstler an Vitamin-B12-Mangel leiden, die ihr Obst und Gemüse sehr stark waschen. So bekommen sie keinen Anteil an den Mikroorganismen, die sich auf den frischgepflückten Pflanzen befinden.

Ich kann zu diesem Thema nur sagen, dass ich vor der Chemie in Lebensmitteln mehr Angst habe als vor Parasiten. Menschen und Parasiten haben jahrtausendelang nebeneinander gelebt. Was uns jetzt umbringt, ist die Chemie.

Mir sind weniger Chemikalien und ein starkes Immunsystem wichtiger.

Und: Ich werde tatsächlich nur noch selten krank.

Frage an Victoria Boutenko: „Ich habe bisher immer nur Grünkohl und Spinat für meine Smoothies genommen. Jetzt habe ich gehört, dass man unbedingt abwechseln und viel verschiedenes grünes Blattgemüse verwenden soll? Können Sie bitte erklären warum?“

Victoria Boutenko: In den Jahrmillionen der Koexistenz auf diesem Planeten haben Pflanze, Tier und Mensch eine starke symbiotische Beziehung entwickelt. In der Folge nehmen Pflanzen es nicht „krumm“, wenn Mensch und Tier ihre Früchte verzehren, denn dadurch werden ihre Samen verbreitet und ihr Fortbestand gesichert. So gesehen haben Pflanzen also ein lebhaftes Interesse daran, dass ihre Früchte verzehrt werden – allerdings nur, wenn sie ganz ausgereift sind.

Oberstes Ziel jeder Pflanze ist es, die eigene Art fortzusetzen und geeignete Lebensbedingungen für sich zu schaffen. Deswegen sind die meisten Früchte auch rund, weil sie so nach dem Abfallen von der Mutterpflanze wegrollen und neues Leben hervorbringen können. Im Laufe der Evolution haben die Pflanzen „gelernt“, leuchtend farbige, ebenso wohlschmeckende wie wohlriechende und nahrhafte Früchte hervorzubringen, die Mensch und Tier dazu verlocken sollen, nicht nur eine Frucht zu verspeisen, sondern wiederzukommen und sich noch mehr von den guten Sachen zu holen. Diese Strategie funktioniert bestens und der gesamte Fruchtbestand findet seine Abnehmer. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie gründlich Vögel einen Kirschbaum abräumen oder wie Eichhörnchen nicht ruhen, bis sie auch die letzte Eichel vom Baum geholt haben? Und was passiert dann? Die „Fressgäste“ verdauen ihre Mahlzeit, der Darm entleert sich nach getaner Arbeit weitab von der Mutterpflanze und bettet die Samen in besten organischen Dünger, welcher den Samen ideale Ausgangsbedingungen bietet. In ihrer Kapsel sind die Samen durch eine harte Schale und Enzymhemmer bestens gegen das Verdautwerden geschützt. Bemerkenswert ist auch, dass die Früchte mancher Pflanzen an Geschmack, Aussehen und Geruch höchst unattraktiv sind, solange sie noch nicht reif sind. Sie sind gegen vorzeitigen Verzehr geschützt.

Das folgende Zitat zeigt, wie stark der „Arterhaltungstrieb“ von Pflanzen ausgeprägt ist. In einer neueren Studie, die russische Biologen veröffentlichten, heißt es: „Bevor er abstirbt, konzentriert ein Baum noch einmal seine gesamte Energie, um ein letztes Mal Samen zu produzieren. Vom Sturm geknickte Eichen oder entrindete Zedern liefern, als wollten sie mit dieser Anstrengung einen letzten Abschiedsgruß schicken, einen Rekordertrag an Eicheln beziehungsweise Nüssen, ehe sie endgültig absterben.“

(Soloukhin, Vladimir, Razryv Trava. Moskau: Molodaya Gvardia, 2001. In Russisch.)

Pflanzen „gestatten“ Mensch und Tier zwar, all ihre Früchte, aber nur einen Teil ihrer Blätter zu verzehren, denn die Pflanzen brauchen Letztere für eigene Zwecke, nämlich die Erzeugung von Chlorophyll. Für andere Aufgaben jedoch – Bestäubung, Versorgung des Bodens mit Dünger, Verzehr der reifen Früchte – sind Pflanzen auf die Mitwirkung „mobiler“ Geschöpfe angewiesen. Darum findet sich in den Blättern von Pflanzen zwar eine Vielfalt hochwertiger Nährstoffe, doch diese ist entweder mit Bitterstoffen oder mit winzigen Mengen (giftiger) Alkaloide versetzt.

Dies ist der Grund, warum Pflanzenfresser gezwungen sind, bei der Auswahl ihrer Futterpflanzen zu variieren und ständig herumzuziehen. So fressen sie im Laufe des Tages eine Vielfalt von Pflanzen, von der einzelnen Art aber immer nur eine sehr geringe Menge.

Der menschliche Stoffwechsel ist so ausgelegt, dass er mit geringen Mengen unterschiedlichster Giftstoffe sehr gut fertig wird. Viel schwerer ist es für unseren Körper, große Mengen eines einzelnen Stoffes loszuwerden. Darum sollten wir uns angewöhnen, stets viele verschiedene Sorten von grünem Blattgemüse zu verzehren. Auch Schimpansen wechseln die Grünpflanzen durch, die sie fressen, und kommen so auf 117 verschiedene Sorten im Jahr. (Jane Goodall, Wilde Schimpansen. Verhaltensforschung am Gombe-Strom, Reinbek bei Hamburg, 1991)

Wir müssen wieder lernen, viele verschiedene Sorten von grünem Blattgemüse in unsere Ernährung aufzunehmen, statt uns auf Spinat, Eisberg- und Romanasalat zu beschränken. Als ich mich in meinem Heimatstaat Oregon umsah, konnte ich einschließlich Wildgemüse nur 40 verschiedene Sorten von grünem Blattgemüse entdecken, die angeboten wurden. Ich hoffe, dass unsere hiesigen Farmer sich irgendwann umstellen und mehr verschiedene grüne Blattgemüsesorten produzieren, damit wir auf ein größeres Angebot zurückgreifen können. Was sich in den Lebensmittelgeschäften an grünem Blattgemüse fand, waren durchwegZüchtungen aus der Familie der Löwenzahn- und Senfgewächse. Mögen Namen und Aussehen auch etwas anderes suggerieren, die Nährstoffzusammensetzung ist weitgehend identisch. Damit wir aber das ganze Spektrum an Nährstoffen, die unser Körper braucht, abdecken können, müssen wir unsere tägliche Ernährung mit grünem Blattgemüse aus vielen und ganz unterschiedlichen Pflanzenfamilien anreichern!

 

Hier eine Liste der Pflanzen, die bei uns zuhause abwechselnd auf dem Speiseplan stehen:

Grünes Blattgemüse:

Rucola, Wilder Spargel, Grüner Amarant, Grüne Blattteile der Roten Rübe, Pak Choi, Bambusblätter, Karottengrün, Stangensellerie, Mangold, Kaktus, Chinakohl Nopal-Kaktus, Markstammkohl, Endivie, Eskariol (Glatte Endivie), Friséesalat, Blätter des Bocksdorn (Chinesische Wolfsbeere, Goji), Weinblätter, Kohl (3 Sorten), Feldsalat, Mizuna, Grün der Senfpflanze, Salat (alle roten und grünen Sorten), Gartenmelde, Kürbisblätter, Radicchio, Grün des Rettichs, Kleiner Wiesenknopf, Spinat, rote und grüne Blätter vom Romana-Salat (kein Eisberg-Salat oder helle Sorten!), Grün von Rüben, Weizengras.

 

Kräuter:

Aloe Vera, junger Dill, Basilikum, Koriandergrün, Fenchelgrün, Zitronenmelisse, Petersilie (glatt und kraus), Pfefferminzblätter, Krause Minze, Shisoblätter (Perilla), Steviablätter.

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Carlos

Carlos

Carlos trinkt seit vielen Jahren Grüne Smoothies und ist Blogger der ersten Stunde von GrüneSmoothies.de. Als ausgebildeter Ernährungs- und ganzheitlicher Gesundheitsberater sowie Personal Coach beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Gesundheit. Ihn zeichnet seine leidenschaftliche Skepsis und Neugierde aus, denn er will es meistens ganz genau wissen.
Carlos vertritt die Auffassung, dass „Ernährung die vielleicht wichtigste Variable zur Gesunderhaltung ist, auf die jeder Mensch am besten Einfluss nehmen kann.“ Grüne Smoothies sind für ihn ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, weil sie den Körper natürlich, einfach und wirkungsvoll mit allem versorgen, was er für einen guten Start in den Tag braucht.

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21 Kommentare

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Liebe Katharina, herzlichen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort :o) Schöne Woche, Bianca

Hallo, ich habe mal eine Frage zu dem Buch "Grüne Smoothies" von V. Boutenko. In den Rezepten steht öfter Kohl. Vorne steht aber, dass z. B. Blumen- oder Weißkohln nicht verwendet werden sollte. Welcher Kohl ist denn gemeint? Ich steh gerade auf der Leitung :o) Vielen Dank, Bianca

Katharina von GrüneSmoothies.de
Katharina von GrüneSmoothies.de

Liebe Bianca, für Grüne Smoothies verwendet man in erster Linie Kohlsorten wie z.B. Grünkohl, Palmkohl, Spitzkohl und Wirsingkohl. Liebe Grüße Katharina.

Hallo Carlos

Eigentlich handelt es sich bei meinem Herzstolpern um eine Störung des Vegetativen Nervensystems. Das Herz ist i.O Ich kenne diese Symptome schon lange und störend sind sie selten. Seit Anfang Januar nehm ich hauptsächlich zum Frühstück oder auch anstelle dessen etwa 4-5dl grünen Smoothie, meistens bestehend aus ca. 2-3 Handvoll Spinat oder Feldsalat, 1-2 Stangen Sellerie, 1/2 Limettensaft, 1 Apfel, etwas Petersilie und 1 Stück Ingwer. Ab und zu kommt noch etwas Kohl oder Avocado rein. Am Nachmittag gibt's dann oft auch noch ein Glas. Das Herzstolpern wurde nun zusehends unangenehmer, d.h. über den ganzen Tag und stärker, so dass es wirklich störend war. Eigentlich war es, als hätte mein Körper zu viel Energie, ich bin nämlich auch ohne Smoothie eher ein Frühaufsteher und Spätschlafer. Unterdessen, seit meinem ersten Schreiben, hab ich den Smoothie abgesetzt und heute hatte ich wieder bedeutend weniger Extraschläge und sie störten auch nicht mehr. Ich werde langsam wieder aufbauen und halt die Notbremse ziehen, sollten die Herzstolperer wieder vermehrt auftreten.

Teresa

Carlos

Hi Teresa!

Ich glaube Du hast die Ursache schon sehr richtig beschrieben: „Eigentlich war es, als hätte mein Körper zu viel Energie ...“ Das ist ja gnau das, was der GS liefert: Energie. Und zwar wortwörtlch genommen: eine ganze Masse an messbarer elektrischer Energie. Das ist ja genau das, was rohe Nahrung zu „lebendiger“ Nahrung macht: Das nach wie vor vorhandene elektrisch Potenzial. Aus gleichem Grund sind GS mit Wildkräutern so viel potenter als GS mit Kopfsalat. Und auch aus gleichem Grund haben Ärzte wie Bruker vor einer REINEN Rohkosternährung gewarnt.

Auch die Lösung hast Du schon vorgegeben: Lass' es l a n g s a m angehen und Deinen Körper daran gewöhnen. Unbedingt auf Deinen Körper achten. Er ist immer die letzte Instanz. Udn soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann: Du scheinst ihn sehr gut zu kennen 🙂

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo zusammen,

erst mal ein großes Lob für diese Seite! Macht Spaß die Artikel zu durchstöbern! 🙂

Ich habe vor etwa zwei Wochen damit angefangen grüne Smoothies zu trinken und bin ziemlich beeindruckt davon! Ich habe mir mittlerweile auch vorgenommen im Sommer mal eine Wildkräuterwanderung mitzumachen, um damit später auch meine Smoothies aufpäppeln zu können. Meine Frage nun:

Ich habe im Internet gelesen, dass manche GS-Trinker Blattgemüse aber auch Wildkräuter einzeln mixen und die Flüssigkeit dann in Eiswürfelformen im Gefrierfach lagern. Damit könne man wohl größere Mengen lagern und diese immer wieder "frisch" verwenden. Sprich 3 bis 4 Eiswürfel entsprechen beispielsweise dann etwa 100 Gramm Blattspinat. Gehen bei diesem Vorgang denn keine Nährstoffe verloren bzw. empfehlt ihr diese Vorgehensweise?

Liebe Grüße an euch alle!

Jules

Carlos

Hi Jules!

Geht schon, wenn nichts anderes geht. Klar geht bei diesem Prozess auch einiges verloren, das betrifft weniger die chemischen Bestandteile des Grüns, sondern vilemehr den physikalischen, sprich: die „Elektronen“. Die und die darin gesammelten Informationen sorgen u.a. dafür, dass die chemischen Bestandteile dahin gelangen, wo sie hingehören.

Ergo: Optimal ist Einfrieren nicht, aber allemal besser als gar kein Grün!

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo Carlos

Ich nehme seit Anfang 2015 täglich grüne Smoothies zu mir, hauptächlich morgens. Ich habe wie Gaby Pfeiffer (Beitrag vom 01.09.2013) die Erfahrung gemacht, dass mein gelegentliches Herzstolpern nun zu einem echt unangenehmen "Dauerzustand" geworden ist. Hingegen fühle ich mich sonst wohl, energiegeladen, schlief auch bis vor Kurzem gut, die Haut ist rosiger geworden. Könnte es sein, dass der Kaliumspiegel etwas mit dem häufigen Stolpern zu tun hat? Nun merke ich diese auch in der Nacht, was mir dann ab und zu den Schlaf raubt.Eigentlich möchte ich diese Drinks nicht absetzen müssen. Herzliche Grüsse Teresa

Carlos

Hi Teresa!

Aus der Ferne kann ich Dir da wirklich keine “Diagnose“ stellen. Was heißt „Herzstolpern“, WANN und WIE tritt es auf? Ebenfalls interssant: Wie lange geht das schon so? Wieviel Gs trinkst Du und was ist so normalerweise drinne?

Liebe Grüße!
Carlos

Liebe Svenja,

danke für deine Antwort! Es gibt hier in meinem Umfeld leider niemanden mit dem ich mich austauschen kann. Aber es gibt schon etwas Neues zu berichten ☺. Ich habe meiner Tochter seit zwei Wochen Beikost gegeben. Mittags gekochter Kürbis. Den aß sie noch. Aber in Kombination mit Kartoffel ging gar nicht. Reisflocken auch nicht. Was soll ich sagen mir wurde dann das Buch "Gesund von Geburt an" empfohlen. Da sind Rezepte für Rohkostbabybreie drin. Seit zwei Tagen bekommt meine Tochter mittags einen Rohkostgemüseobstbrei. Und was soll ich sagen? Sie ißt ihn. Mit Begeisterung. Der schmeckt auch mir super gut. Das gekochte fand ich auch ziemlich öde. Aber die Rohkostbreie schmecken echt super. Da bleib ich jetzt danei. Und mit der Verdauung hat sie bisher null Probleme. Es ist eher so, dass sie bei dem gekochten Brei Schwierigkeiten hatte. Dann soll es so sein. Hab ich halt ein "rohes" Kind.

Svenja von GrüneSmoothies.de
Svenja von GrüneSmoothies.de

Liebe Anja,
es freut mich zu hören, dass Du mit der Rohbrei-Variante so erfolgreich bist. Das Buch habe ich mir nun auch bestellt, klingt sehr spannend. Danke für den Tipp.
Viel Freude weiterhin mit den rohen Verköstigungen.
Viele Grüße - Svenja

Hallo,

meine Tochter ist 6 Monate und 3 Wochen und wenn ich einen GS trinke, ist sie ganz wild danach. Habe sie ein paar Löffel probieren lassen und es hat ihr geschmeckt. Ich bin aber etwas unsicher deshalb, weil ich nicht weiß und auch keine Infos finde, ob das in dem Alter schon ok ist? Vor allem verwende ich oft biologischen Babyspinat. Ist das in dem Alter ok oder schädlich rohen Spinat zu verwenden? Weiß da jemand drüber Bescheid??

Gruß Anja

Svenja von GrüneSmoothies.de
Svenja von GrüneSmoothies.de

Liebe Anja,
meine jüngste Tochter hat mit 6 Monaten angefangen, Grüne Smoothies zu trinken, sie mir förmlich aus der Hand zu reissen und seitdem möchte sie täglich ein Glas. Und sie nimmt genau die Mischung, die wir Erwachsenen auch trinken, sei es Grünkohl, Ingwer oder Löwenzahn. Mein Sohn hat sogar mit vier Monaten angefangen. In meinem Umfeld erlebe ich immer wieder, dass die Kleinen Grüne Smoothies bestens vertragen und danach verlangen. Ich empfehle Dir also, dem Wunsch Deiner Tochter zu vertrauen und ihr (anfangs in kleinen Löffelmengen) von Deinem Smoothie anzubieten. Unsere Kleine zieht den Smoothie auch allen gekochten und gebackenen Dingen vor. Sie scheint zu merken, wie gut ihr lebendige Nahrung tut.
Viel Freude beim Experimentieren und melde Dich gern mal wieder, wenn Du berichten magst.
Liebe Grüße - Svenja

Hallo,

ich bin noch am Anfang meiner grünen smoothiekarriere. Aber ich liebe sie jetzt schon.

Da wir hier wenig Einkaufsmöglichkeiten haben ist es jetzt im Winter recht schwierig geeignetes "Grünzeug" zu finden. Wir wohnen hier auf 1000m Höhe - d. h. Schnee. Also hier gibt es nichts mehr grünes zu finden, und unser Lächen ist recht schlecht bestückt. Spinat bekomme ich frisch nur in der nächsten Stadt. Feldsalat jedoch auch bei uns ohne Probleme. Oder andere Salate. Das war´s dann aber auch schon. Im nächsten Bioladen habe ich etwas angewelkte Kohlrabiblätter mitgenommen.......solches "Material" sollte doch eher aus biologischem Anbau kommen , oder nicht? Grünkohl - eher Fehlanzeige. Rote Beeteblätter schon gar nicht. Was kann man denn noch als Grün in Smoothies verarbeiten? Und wie gut ist TK -Ware?

Grüße aus dem Schwarzwald,

Karin

Carlos

Hallo Karin!

TK-Ware ist wirklich nur AUSNAHMSWEISE zu empfehlen.
Benutzen kannst Du wirklich ALLES, was grün und essbar ist - und bei Euch eben zu bekommen ist.

Im Winter ist es völlig natürlich, dass es saisonbedingt weniger ist. Wenn es eben jetzt nichts geben sollte, dass stress' Dich nicht, dass ist - wie gesagt - saisonbedingt ganz normal: Die Natur macht eben eine Pause. Im Frühling geht's weiter...

Sehr gute Ergänzungen sind Moringa, Algen und ganz allgemein: SEHR GUTE, synergetisch wirksame Nahrungsergänzungen.
Die meisten grünen Pulver taugen leider nichts.

Liebe Grüße!
Carlos

danke für die Antwort. nicht zu viel heisst gläschenmenge?

Carlos

Exactamente!

Du kannst ja auch mehr machen und schauen, wie groß der Hunger ist.
Hier reagiert jedes Baby anders.

Hatte hier vor einigen Wochen eine gute Freundin zu Gast, die mit Baby kam, zufällig zu dem Zeitpunkt, als ich mir meinen GS zubereitete. Sie kannte GS noch nicht, Ihr Baby folglich auch nicht.

Erst probierte die Mutter, dann sogar das Baby. Baby verspeiste dann eine mittelgroße Schale voller Begeisterung 🙂
Mutter war sprachlos!

Aber wie gesagt: Das ist wirklich bei jedem anders. Es gibt auch Kinder, die mögen's gar nicht ...

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo. könntet ihr mir einige genauere Infos geben, bezüglich Babys und grünen smoothies? welche Menge und welche zutaten pro Tag sind unbedenklich? lieben dank 🙂

Carlos

Hallo Marie!

Wir haben nicht DAS Baby-Rezept.
Was wir haben sind Mütter, die ganz unterschiedliche Rezepturen verwenden.

Hauptsache es schmeckt dem Baby.

In der Regel sollte es süß sein, nicht zu bitter und nicht zu viel. Schön sämig und breiig.
Alles andere sagt Dir dann Dein Kind 🙂

Liebe Grüße!
Carlos

Hallo,

Ich habe seit 20 Jahren gelegentlich Herzstolpern (Extrasystolen) und seit ca. 15 Jahren Schmerzen in den Fingergelenken. Mein Hausarzt meint es könnre Athrose sein. Nun bin ich auf die grünen smoothies gestoßen und hoffe durch eine Eiweißarme bzw. zunächst ärmere Ernährung mein Problem mit den mit den Gelenkschmerzen zu lindern. Nachdem ich nun drei Wochen lang jeden Morgen einen Smoothies getrunken habe, verschlimmerten sich meine Beschwerden auch das Herzstolpern nahm extrem zu (von einmal alle ein bis zwei Tage zu mehrmals am Tag viertelstündlich). Gibt es einen Zusammenhang mit den grünen smoothies? Beim Arzt war ich schon aber der Befund steht noch aus.

Carlos

Hallo Gaby!

Ich schicke Dir die Antwort von Christian Opitz via Mail!
Mail checken also ...

Liebe Grüße,
Carlos

Hallo Carlos,

ich beschäftige mich seit ca. einer Woche mit dem Thema grüner Smoothie.

Ich lese aufmerksam die Hinweise und Tipps, habe aber eine Frage zum Gemüse. Darf es ausnahmsweise auch TK sein? Ich habe das Problem, dass mein "Grün" zu schnell unansehnlich wird, weil ich auch keine Lagerkapazitäten habe (also groooßer Kühlschrank). Oder sollte ich versuchen, tgl. kleinere Mengen zu besorgen? Ist aufwändiger aber auch nötig?

Einen schönen Tag wünscht

Monika

Carlos

Hallo Monika!

TK geht ausnahmsweise.
Du wirst einen immensen Unterschied merken hinsichtlich der Wirkung.
Aber sicherlich besser als nischt 😉

Liebe Grüße!
Carlos

hallo carlos,

vielen dank für die prompte & hilfreiche info.

schönen tag & freundliche grüßé

claudia

beim durchlesen der rezepte stelle ich fest dass prinzipiell keine fett/öl-zugabe vorgesehen ist?

wäre es nicht vorteilhafter für die aufnahme der fettlöslichen vitamine, zumindest eine kleine dosis von gutem öl/fett diesbezüglich beizugeben?

vielen dank für antwort & info

mfg

claudia

Carlos

Hallo Claudia!

Der einzige Grund, warum man Fette in den Smoothie tun KÖNNTE ist ein GESCHMACKLICHER.
Für die optimale Absorption genügt ein Hauch von Öl, den Du aber auch Stunden vor- oder nachher zu Dir nehmen kannst.

Ideale, also PROBLEMLOSE Verträglichkeit geht besser OHNE zeitgleiche Fettzugabe!

Liebe Grüße!
Carlos

Mein Mann und ich sind begeistert von den green smoothies. Seit bald 2 Jahren sind wir fleissig am Mixen, nachdem wir von einer lieben Freundin mit dem Buch samt Trunk beschenkt worden sind. Zudem ist unsere Tochter Bio-Landwirtin, wir sind also bestens versorgt mit Zutaten in Demeter-Qualität. GS sind für mich ein Zeitzeichen auf dem Weg zur Lichtnahrung.

Doch falls die gesunde Ernährung allein nicht den gewünschten Energieschub bringt, so biete ich u.a. Hausentsörungen an, auch in Fernbehandlung. Körper und Umfeld müssen stimmen.

Anna Lia Ramseier, Schweiz. Feng Shui - CQM - Matrix-Healing - Space Clearing

Alle guten Wünsche - und Dank für die jeweiligen news. 1-2x pro Monat reicht nach meinem Dafürhalten.

Carlos

Hallo Frau Ramseier!
Sie beschrieben paradiesische Zustände 🙂 Bei mir kommt ein wenig Neid auf ;).
Aber selbst wer in der Stadt wohnt, so wie ich in einer sehr großen, nämlich Berlin, kann sich mit Zutaten in Bio- und Demeter-Qualität eindecken. Die Berliner haben großes, sehr großes Glück ein derart großartiges Umland zu haben, in dem u.a. auch der älteste Demeter-Hof Deutschlands sesshaft ist.
Schade, dass Sie in der Schweiz. Gegen eine Hausentstörung hätte ich nichts einzuwenden. Eine der großen Nachteile hier ist die allgegenwärtige Strahlung ("Elektrosmog") aus allerlei (überflüssigem) Gerät.

Apropos: Unser Newsletter wird sehr wahrscheinlich etwas öfter als 1-2 Mal monatlich erscheinen. Die Inhalte einfach "scannen" und nur falls Interesse an einem Artikel besteht, reinklicken. So jedenfalls mache ich es mit meinen vielen, vielen, vielen Newsletter-Abonnements...

Eine schöne Vorweihnachtszeit!
Carlos